Politik

Was sind Mei­nungs- und In­for­ma­ti­ons­frei­heit?

Meinungs- und Pressefreiheit

Jeder Mensch ist anders und hat seine eigenen Gedanken. Man tauscht sich mit anderen Menschen aus und bildet so sich seine eigene Meinung zu allen möglichen Themen. Die eine, richtige Meinung kann es deshalb gar nicht geben. Meinungsfreiheit ist heute ein Menschenrecht und in Deutschland durch das Grundgesetz besonders geschützt. Hier darf jeder laut sagen, was er denkt. Genauso muss man akzeptieren, wenn andere Menschen eine andere Meinung haben. Niemand muss Angst davor haben, seine Meinung zu äußern. Das gilt natürlich auch für Kinder. Sie haben genauso ein Recht darauf, ihre Meinung zu sagen, ohne dafür bestraft zu werden.

Viele Menschen bilden sich ihre Meinung mit Hilfe von Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet. Journalisten haben daher eine wichtige Aufgabe. Sie kontrolieren den Staat und die Gesellschaft. Sie müssen kritisch sein, und auch über Dinge berichten, die nicht so gut laufen. Das kann nicht immer allen gefallen. Deswegen sind Journalisten in Deutschland durch die Pressefreiheit geschützt. Sie dürfen berichten, was sie wollen und müssen keine Angst vor Konsequenzen haben. Der Staat darf sich nicht in ihre Arbeit einmischen.

Das Recht, sich zu informieren

Auch die Informationsfreiheit ist ein Menschenrecht. Bevor man sich selbst eine Meinung zu einem Thema bilden kann, muss man sich damit beschäftigen. Dafür kann man lesen, Videos gucken, Radio hören oder sich mit anderen darüber austauschen. Wer sich informiert, weiß Bescheid, wie Dinge funktionieren und welche Rechte man hat. So kann man eigenständig handeln und ist nicht davon abhängig, was andere einem sagen.

Alle Menschen müssen einen freien Zugang zu Informationen haben. Es geht nicht, dass manche Gruppen, wie Reiche oder Mächtige, Informationen vor den anderen geheim halten. Auch Kinder haben das Recht auf Information. Deswegen gibt es extra Kinderseiten oder Kindersendungen, die auch schwierige Themen einfach erklären. Außerdem sollte jeder selbst entscheiden können, wo er sich schlau macht. Es muss eine große Auswahl an Medien geben. So kann man verschiedene Meinungen vergleichen und sich seine eigene bilden.

Das ist selbstverständlich, oder?

Unsere heutigen Rechte sind nicht selbstverständlich. Früher durfte man in Deutschland nicht einfach Kritik an der Regierung üben. In der Zeit des Nationalsozialismus oder in der DDR wurden Menschen dafür bestraft.

Während sich in Deutschland viele Dinge geändert haben, gibt es in vielen anderen Ländern noch immer keine freie Meinung, Presse oder Information. Oft wollen die Herrscher eines Landes nicht, dass ihre Bürger eigenständig denken. Sie haben Angst, dass die Menschen anfangen, sie kritisch zu hinterfragen und sich gegen sie zu wehren. In solchen Ländern gibt es oft nur wenige Medien, die dann vom Staat kontrolliert werden. Die Regierung schreibt vor, was die Medien berichten sollen. Keiner darf sich gegen den Staat äußern, sonst drohen schlimme Strafen.

Meinungsfreiheit hat aber auch eine Grenze. Sie darf nicht gegen das Gesetz sein oder gegen Regeln verstoßen. Auch das Recht Informationsfreiheit gilt nicht immer. Der Staat kann bestimmte Internetseiten sperren, wenn sie zum Beispiel Gewalt zeigen oder gegen Gesetze verstoßen.

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Eure Kommentare

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Ich finde es sehr lustig und ich habe mich auch sehr gut aus dem Bett gekommen  Eure Cristina  Maria Ancona .👑💸🐕🐶🐈🐱                  
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dankeschön,die Seite ist perfekt