Klimawandel schränkt Schulbildung ein

Weitere Absätze

Schulbildung weltweit eingeschränkt 

Zum heutigen Weltbildungstag hat UNICEF eine Studie veröffentlicht, die die Auswirkungen des Klimawandels auf die Schulbildung von Kindern weltweit untersucht. Darin geht hervor, dass im Jahr 2024 die Schulbildung von mindestens 242 Millionen Kinder in über 85 Ländern durch extreme Wetterereignisse eingeschränkt wurde.  

Besonders betroffen waren Schüler*innen in Afghanistan, Bangladesch, Mosambik, Pakistan und den Philippinen. Aber auch europäische Länder, wie Italien und Spanien, waren von den Auswirkungen betroffen.  

Immer mehr Schulschließungen 

Durch den Klimawandel ereignen sich immer mehr Wetterextreme, wie Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen und Dürren. Das führt weltweit zu verkürzten Unterrichtszeiten oder Schulschließungen. Vor allem starke Hitze wirkt sich auf die Schulbildung aus. Kinder sind für Hitze besonders empfindlich. Ihnen wird schneller warm und sie kühlen weniger schnell ab als Erwachsene. 

Schulschließungen gefährden nicht nur die Bildung, sondern auch die Sicherheit und Gesundheit von Kindern. Lange Schulschließungen erhöhen das Risiko für Schulabbrüche, Kinderheirat und Kinderarbeit. Vor allem Mädchen sind davon betroffen. Für sie erhöht sich auch das Risiko, Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt zu werden. 

Forderung nach besserem Klimaschutz 

UNICEF geht davon aus, dass extreme Wetterereignisse in der Zukunft deutlich zunehmen werden. Es fordert deshalb, dass mehr Geld in den Bau von klimaresilienten Schulen investiert wird. Außerdem sollen Regierungen und der private Sektor mehr für den Klimaschutz tun.