Neue Kinderrechteschule in Halberstadt

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Das Deutsche Kinderhilfswerk hat die Grundschule “Freiherr Spiegel” in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) am 11. Dezember 2023 offiziell als Kinderrechteschule ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde mit einem vielfältigen Programm zu den Kinderrechten gefeiert, durch das die Schülerin Hannah führte und das von den Kindern in einer Projektwoche mitgestaltet wurde. Neben Gesangs- und Tanzeinlagen gab es u.a. selbstgedrehte Filme, ein Theaterstück und eine Modenschau rund um die Kinderrechte. Nach dem feierlichen und bunten Programm der Kinder überreichte der Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann der Schule ein Siegel und Urkunden.

Die Schule wurde seit März diesen Jahres intensiv durch das Projekt „Kinderrechteschule“ des Deutschen Kinderhilfswerkes begleitet. Uns haben Kinder und Lehrkräfte ein paar Fragen beantwortet:

Warum sind die Kinderrechte für die Schüler*innen der Freiherr-Spiegel Schule wichtig?

  • „Wir wollen, dass es allen Kindern an der Schule gut geht.“ (Kind 1. Klasse)
  • „Weil Kinderrechte wichtig sind und sie eingehalten werden sollten. Dadurch fühlen wir uns sicher und gut aufgehoben.“ (Kind 2. Klasse)
  • „Wir wollen, dass die Kinderrechte überall umgesetzt werden und dass unsere Eltern sie achten.“ (Kind 4. Klasse)
  • „Rechte sind wichtig, damit wir Kinder alle gleichbehandelt werden und es allen gut geht und keiner ausgeschlossen wird.“ (Kind 4. Klasse)

Warum hat sich die Schule für eine Teilnahme am Programm entschieden?

  • „Wir sind eine Grundschule mit großen pädagogischen und sozialen Herausforderungen. Aus diesem Grund halten wir es für besonders wichtig, dass unsere Kinder als eigenständige Individuen mit eigenen Bedürfnissen, Meinungen und Rechten anerkannt werden. Durch das Projekt wird den Kindern nicht nur theoretisches Wissen über die Kinderrechte vermittelt, sondern es entsteht auch eine praktische Erfahrung und Sensibilisierung für die Bedeutung der Rechte im Alltag.“ (Schulleiterin Antje Lichtenberg)

Was denken die Schüler*innen zum Programm und zur Auszeichnung?

  • „Es ist etwas besonderes, weil sich unsere Schule für Kinderrechte stark macht und einsetzt.“ (Kind, 2. Klasse)
  • „Wir wissen jetzt, dass es Kinderrechte gibt und welche Kinderrechte es gibt.“ (Kind, 4. Klasse)
  • „Ich finde es gut, auch Erwachsene müssen wissen, dass Kinder Rechte haben.“ (Kind, 4. Klasse)

Was hat sich seit der Teilnahme an Programm für eure Schule verändert?

  • „Die vielen Aktivitäten zu den Inhalten der Kinderrechte hat unserer Schülerschaft viel Freude bereitet. Ein Beispiel ist unsere große Baumpflanzaktion im Harz, bei der unsere 300 Schülerinnen und Schüler insgesamt 1000 Bäume gepflanzt haben, an Stellen, an denen der Borkenkäfer großen Schaden angerichtet hat. Wir spüren im Schulalltag, dass unsere Schülerschaft ‚zusammengewachsen‘ ist. Jeder steht für jeden ein, ihr Gemeinschaftsgefühl und ihr Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit haben sich weiter manifestiert.“ (Christiane Hopstock, Lehrerin)

Mit dem Siegel “Kinderrechteschulen” würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk seit 2013 Grundschulen, die sich auf besondere Weise für Kinderrechte engagieren und im Projekt “Kinderrechteschule” eine Qualifizierung und fachliche Begleitung erhalten haben. Das Siegel beendet jedoch nicht das Engagement und die Weiterentwicklung der Schulen. Denn die Verwirklichung der Kinderrechte im Bildungsalltag ist ein fortlaufender Prozess.

Wir freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Kollegium und den Schüler*innen der Freiherr-Spiegel Grundschule!

Alle Informationen zu unserem Projekt "Kinderrechteschule" finden Sie hier:  www.kinderrechte.de/kinderrechteschulen

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