Kinderarmut und Klassismus in der pädagogischen Praxis
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Dr. Till Mischko ist Referent für Bildungspolitik beim Deutschen Kinderhilfswerk. Dort beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit den Themen Kinderarmut, Fachkräftemangel und Demokratiebildung.
Warum sozioökonomische Ungleichheiten in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen reflektiert werden müssen und warum es dringend Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut braucht
Kinderarmut ist ein großes gesellschaftliches Problem – mit steigender Tendenz. In seinem Beitrag zeigt Till Mischko auf, was Kinderarmut für betroffene Kinder für Folgen hat, wie klassistischen Ausschlüssen in der pädagogischen Praxis entgegengewirkt werden kann und welche Maßnahmen es von politischer Seite braucht, um das Problem zu bekämpfen.
Alarmierende Zahlen
Unter Einbeziehung stetig steigender Wohnkosten leben laut einer aktuellen Studie des Paritätischen Gesamtverbandes derzeit 17,5 Millionen Menschen in Armut. Überdurchschnittlich häufig betroffen sind hier beispielsweise junge Erwachsene, alleinerziehende und erwerbslose Personen und deren Kinder (vgl. Der Paritätische 2024) . Armut von Kindern stellt somit ein besonderes Problem dar. Aus einer gesellschaftspolitischen Perspektive ist es nicht tragbar, dass Millionen Kinder in Deutschland von Armut betroffen sind (vgl. Funcke/Menne 2023) . Aktuelle Zahlen zeigen in diesem Zusammenhang auf, wie prekär die Lage an manchen Orten in Deutschland gegenwärtig ist. So leben beispielsweise allein in Berlin 13.000 Kinder in Obdachlosenunterkünften (vgl. Thewalt 2025) .
Kein Kind darf benachteiligt werden
Die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK), welche 1992 von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert wurde, stellt klar: Kein Kind darf benachteiligt werden. Das Diskriminierungsverbot (Art.2) zählt neben dem Vorrang des Kindeswohls (Art.3 Abs.1), dem Recht auf Leben und Entwicklung (Art.6) sowie dem Recht auf Beteiligung (Art.12) zu den vier allgemeinen Prinzipien, auf denen die Konvention basiert. In Artikel 2 ist festgehalten, dass alle in der Konvention beschriebenen Rechte für jedes Kind gelten – unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft oder einer Behinderung (vgl. Deutsches Kinderhilfswerk e.V.) .
Diese Zahlen sind auch aus kinderrechtlicher Perspektive inakzeptabel. Denn entgegen dem Gleichheitsgebot der UN-Kinderrechtskonvention sind von Armut betroffene Kinder von verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen. Ihnen wird häufig eine schlechtere gesundheitliche Versorgung zuteil und im Bildungssystem haben sie nicht die gleichen Chancen wie andere Kinder in ihrem Alter. Zudem können sie beispielsweise seltener Freund*innen zu sich nach Hause einladen, da ihnen häufig nicht genug Wohnraum zur Verfügung steht, um sich zurückziehen zu können. Für Geburtstagsgeschenke und Freizeitangebote fehlen ihnen oftmals die finanziellen Mittel, wobei Unterstützungsleistungen nur über Anträge gewährt werden, wofür betroffene Familien weitreichende Fragen über ihre Lebensverhältnisse beantworten müssen. Von Armut betroffene Kinder können häufig ihren Interessen nicht nachgehen, weil etwa das Geld für Vereinsbeiträge oder die Sportausrüstung fehlt. In vielen Fällen entwickeln diese Kinder bereits früh Vermeidungsstrategien - auch im schulischen Bereich - und melden sich beispielsweise krank, wenn das Geld fehlt, oder sie erfinden Ausreden, wenn es ihnen nicht möglich ist, etwas mit ihren Freund*innen zu unternehmen. Sie fühlen sich schon in jungen Jahren der Gesellschaft weniger zugehörig. Studien zeigen zudem, dass sie häufiger Opfer von körperlicher und emotionaler Gewalt werden (vgl. Funcke/Menne 2023) .
Kinderarmut und Klassismus
Ein Begriff, der häufig im Zusammenhang mit Armut genannt wird, ist Klassismus. Vor allem im pädagogischen Bereich ist eine Auseinandersetzung mit Ausschlusserfahrungen von Kindern aufgrund ihres sozioökonomischen Hintergrundes ein wichtiger Aspekt bei der Beschäftigung mit den Folgen sozioökonomischer Benachteiligung. Das Klassismuskonzept kann dabei behilflich sein, sich darüber bewusst zu werden, in welchen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens betroffenen Kindern vermittelt wird, nicht dazu zu gehören.
Definition Klassismus
Klassismus bezeichnet die Diskriminierung eines Menschen aufgrund seiner sozialen und ökonomischen Position in der Gesellschaft. Es geht dabei also nicht nur um die Frage, wie viel Geld eine Person auf dem Konto hat, sondern auch darum, wo sie in der Gesellschaft steht und in welchen sozioökonomischen Verhältnissen sie aufgewachsen ist. Zu den von Klassismus betroffenen Personengruppen können beispielsweise erwerbslose Menschen, wohnungslose Menschen oder Arbeiter*innen und deren Kinder gehören. Der Begriff umschließt verschiedene Abwertungserfahrungen auf u.a. kultureller, politischer, ökonomischer und institutioneller Ebene (vgl. Diversity Arts Culture) .
Ein Aspekt von Klassismus betrifft in diesem Zusammenhang etwa stigmatisierende Vorurteile. So passiert es immer wieder, dass Leistungsbezieher*innen vorgeworfen wird, sie würden den Sozialstaat bewusst ausnutzen. Durch solche Aussagen wird die Verantwortung für Beschäftigungslosigkeit einseitig auf das Individuum übertragen und unterstellt, dass es nicht produktiv genug ist. Historisch gewachsene und politisch bedingte Ursachen für unterschiedliche Klassenlagen und Chancenverhältnisse können auf diese Weise verschleiert werden (vgl. Heinrich-Böll-Stiftung) . Auf Kinder werden klassistische Vorurteile häufig von Erwachsenen übertragen, indem ihnen beispielsweise vermittelt wird, ihre Eltern sollten sparsamer leben, wenn ihnen das Geld für einen Ausflug oder bestimmte Freizeitaktivitäten fehlt.
Klassismus im Bildungssystem
Ein Bereich, in dem Klassismus besonders tief verankert ist, ist das Bildungssystem. Oftmals wird der Bildungsweg von Kindern im Laufe ihres Lebens durch Vorurteile über ihre soziale Herkunft bestimmt. So wird ihnen beispielsweise empfohlen, eine Haupt- oder Realschule zu besuchen, weil Lehrer*innen davon ausgehen, dass sie auf einer höheren Schule nicht bestehen würden. Diese Zuschreibungen übernehmen die Kinder häufig selbst und verinnerlichen, was von ihnen erwartet wird. Vor diesem Hintergrund wird es später deutlich schwerer, sich aus eigener Kraft heraus für einen höheren Bildungsweg zu entscheiden (vgl. Heinrich-Böll-Stiftung) . Andere Aspekte von Klassismus im Bildungssystem betreffen beispielsweise die materielle Ausstattung. Dabei wird häufig nicht beachtet, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien sich teure Lernmaterialien oder digitale Geräte nicht leisten können, was zu Stigmatisierungen durch Mitschüler*innen und das pädagogische Personal führen kann. Dies kann bei betroffenen Kindern Schamgefühle und Vermeidungsverhalten auslösen (vgl. Funcke/Menne 2023) .
Auch im frühkindlichen Bereich spielt das Thema Klassismus eine signifikante Rolle und kann Kinder in negativer Weise für ihren gesamten Lebenslauf beeinflussen. Wie eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe deutlich macht, zeigen sich bereits im Alter von zwei Jahren große Unterschiede im Wortschatz und der Grammatikkompetenz von Kindern, die durch den sozialen und ökonomischen Hintergrund der Eltern beeinflusst werden. So legt die Analyse nahe, dass es Eltern mit sozio-ökonomischen Belastungen – wie geringem Einkommen und/oder niedrigem Bildungsniveau – oft weniger gelingt, entwicklungsförderlich auf ihre Kinder einzugehen. Besonders kritisch wird es, wenn mehrere Stressfaktoren zusammenkommen. In diesen Fällen gelang es den Eltern nur noch sehr eingeschränkt, auf Kinder mit einem herausfordernden Temperament feinfühlig und anregend einzugehen. Die Autorinnen weisen darauf hin, dass diese Problematik sogar noch unterschätzt sein könnte, da die NEPS-Stichprobe nicht schwerpunktmäßig risikobehaftete Familien untersucht hat (Leibniz-Institut für Bildungsverläufe 2025) .Ziel muss es demnach sein, betroffenen Kindern gerechtere Bildungschancen zu ermöglichen und Eltern in prekären Lebenslagen frühzeitig Unterstützung anzubieten, um Ungleichheiten auszugleichen (vgl. Leibniz-Institut für Bildungsverläufe 2025) .
Ein weiteres Feld, auf dem sich sozioökonomische Ungleichheiten bemerkbar machen, betrifft das der Politischen Bildung und der Demokratiebildung. Wie Studien zeigen, bestehen Zusammenhänge zwischen Armutserfahrungen, Abstiegsängsten und dem Verlust des Vertrauens in demokratische Parteien und Teilhabemöglichkeiten (vgl. Hans-Böckler-Stiftung 2024) . Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, Angebote der politischen Bildung und der Demokratiebildung allen Kindern zugänglich zu machen und ihnen umfängliche Beteiligungsmöglichkeiten im pädagogischen Praxisalltag zu ermöglichen. Dass es hier noch große Verbesserungsbedarfe gibt, zeigen Studien zur politischen Bildung. Demnach kommen entsprechende Angebote vor allem den Kindern zugute, die von Haus aus über einen Zugang zu Bildung verfügen (vgl. Achour/Wagner 2019) .
Außer Frage steht, dass es zur Umsetzung einer chancengerechten und beteiligungsorientierten Praxis, die bereits in der frühen Kindheit zum Tragen kommt, pädagogisches Personal braucht. Wie beispielsweise der Kita-Bericht 2024 des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt, fehlt es jedoch gerade in sozioökonomisch benachteiligten Sozialräumen an Personal (vgl. Der Paritätische Gesamtverband 2024) .
Anregungen zu einer klassismussensiblen Praxis
Nachfolgend sollen einige Anregungen für eine armuts- bzw. klassismussensible pädagogische Praxis gegeben werden. Dabei ist es vor allem wichtig, dass Lehr- und pädagogische Fachkräfteeigene Erfahrungen und Haltungen zum Thema Armut überprüfen, um Wahrnehmungsfehlern entgegenzuwirken.
Sensibilität im Kollegium und Team erhöhen
Durch eine gemeinsame Auseinandersetzung mit den Themen Kinderarmut und Klassismus wird die Basis geschaffen, sich kritisch mit Missständen und Bildungschancenungleichheit in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen auseinanderzusetzen und mit Eltern, Kindern und Kolleg*innen in den Dialog zu treten (vgl. Ilg 2023) .
Hierzu kann es hilfreich sein, in Teambesprechungen Erfahrungen auszutauschen und verschiedene Themen und Problemstellungen gemeinsam zu reflektieren. Marvin Ilg hat in Anlehnung an Wolfgang Tietze und Susanne Viernickel einige Reflexionsitems für die Kitapraxis entwickelt, die sich auch gut auf die Schulpraxis übertragen lassen. Im Sinne von Qualitätssicherungsprozessen können daran angelehnt folgende verbindliche Ziele gemeinsam formuliert und auf den aktuellen Stand überprüft werden:
Ziele für eine klassismussensible Praxis (Auswahl):
- Die soziale Klasse und die aktuellen Lebenslagen der Kinder sind dem pädagogischen Personal bekannt und werden in die Planung des Tagesablaufs und der Bildungsangebote einbezogen.
- Alle Kinder haben, unabhängig der Erwartungen und Normen ihres direkten Familienumfelds, dieselbe Chance, an Bildungsangeboten teilzunehmen.
- Unterschiedlichen Einstellungen, Lebensformen und Fähigkeiten wird durch das pädagogische Personal mit Wertschätzung und Respekt begegnet.
- Vorurteile von Kindern und Eltern gegenüber armutsbetroffenen Kindern und Familien werden aktiv in Alltagssituationen, Gesprächen und Bildungsimpulsen aufgegriffen, hinterfragt und eingeordnet.
- Diskriminierungen aufgrund der sozialen Herkunft der Kinder werden umgehend in Gesprächen mit allen Betroffenen wie den Kindern, Eltern und Kolleg*innen thematisiert.
- Im Team findet ein regelmäßiger Austausch dazu statt, inwiefern Barrieren für armutsbetroffene Kinder reduziert und eine soziale Teilhabe erreicht werden kann.
- Unterstützungsmöglichkeiten für sozial benachteiligte und von Armut betroffene Familien sind bekannt. Eltern und Kinder können auf eine sensible Art und Weise darauf angesprochen werden (in Anlehnung an Ilg 2023) .
Bewusstsein bei Kindern fördern
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte können vor dem Hintergrund einer klassismussensiblen Pädagogik Räume schaffen, in denen Kinder über Ungleichheit, Ausgrenzung und Gerechtigkeit sprechen können – ohne dabei einzelne Kinder bloßzustellen. Auch Projekte, wie beispielsweise Klassenausstellungen zum Thema soziale Gerechtigkeit oder Aktionen gegen Ausgrenzung, können zu einem besseren Verständnis von gesellschaftlichen Ungleichheiten führen. Die 10 Aktionen zu den Kinderrechten des Deutschen Kinderhilfswerkes liefern weitere Anregungen. Auf diese Weise können Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte soziale Teilhabe stärken und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass alle Kinder ein gutes Leben verdienen – unabhängig vom sozioökonomischen Status ihrer Familien.
Ressourcen zur Verfügung stellen
Für die Arbeit in Schulen können darüberhinausgehend Maßnahmen ergriffen werden, sozioökonomischen Ungleichheiten entgegenzuwirken. So haben beispielsweise viele Kinder nicht die Möglichkeit, zu Hause in Ruhe zu lernen. Schulen könnten vor diesem Hintergrund offene Räume zur Verfügung stellen, die nachmittags zum Lernen geöffnet sind. Für eine gute Umsetzung braucht es dabei eine ruhige Atmosphäre für die Stillarbeit, Internetzugang und eine Person, die bei Bedarf bei den Hausarbeiten helfen kann (vgl. Knop 2023) .
Kosten senken
Ein weiterer Aspekt betrifft schulische Kosten, die etwa Kopien, Ausflüge und Lernmaterialien betreffen und die für zahlreiche Familien eine finanzielle Herausforderung darstellen. Da sich viele Schulen diesen Belastungen aufgrund fehlender interner Absprachen nicht bewusst sind, muss sich darüber verständigt werden, welche Gesamtbelastung innerhalb eines Schuljahres auf die Schüler*innen zukommt. Zwar kann eine Unterstützung bei der Beantragung von Teilhabeleistungen hilfreich sein, zuträglicher ist es jedoch, wenn Schulen insgesamt die Kosten für Familien senken. Dies betrifft auch das Schulessen, das kostengünstig oder im besten Fall kostenfrei angeboten werden sollte (vgl. Knop 2023) .
Buchtipps für Gespräche mit Kindern zum Thema
Kinderarmut muss politisch bekämpft werden
Kinder haben ein Recht auf einen angemessenen Lebensstandard und auf gleiche Bildungschancen. Die Umsetzung dieser Rechte kann jedoch nicht allein auf pädagogischer Ebene gelöst werden. Neben einem erhöhten Bewusstsein für soziale Ungleichheiten und Klassismus, braucht es zwingend politische Maßnahmen der Entprekarisierung, insbesondere einer wirksamen Bekämpfung der Kinderarmut. Maßnahmen hierzu wurden in dem Kernforderungspapier „Gleiche Teilhabechancen für armutsbetroffene Kinder“ des Deutschen Kinderhilfswerkes formuliert:
- Bedarfsgerechte Sozialleistungen: Eine der zentralen Forderungen lautet in diesem Zusammenhang, dass es eine Gesamtstrategie braucht, die die Zusammenarbeit aller Ebenen, von Bund, Ländern und Kommunen, beinhaltet. Dazu gehört in erster Linie die Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel und die Förderung eines ressortübergreifenden Ansatzes. Vor diesem Hintergrund tritt das Deutsche Kinderhilfswerk für die Einführung bedarfsgerechter Sozialleistungen ein, die sich am Modell der gescheiterten Kindergrundsicherung orientieren. Das Ziel sollte es sein, das Existenzminimum von Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, der Familienform und dem bisherigen Unterstützungssystem sozial gerecht zu gewährleisten.
- Abbau bürokratischer Hürden: Weiterhin fordert das Deutsche Kinderhilfswerk einen bedarfsgerechten Zugang zu Leistungen und Angeboten. Um allen Kindern soziale Teilhabe zu ermöglichen, braucht es einen Abbau bürokratischer Hürden. Daneben gilt es auch die Schulsozialarbeit in den Blick zu nehmen, da sie die Bedarfe der Schüler*innen kennt und an die relevanten Kontakte und Angebote in den Kommunen weiter vermitteln kann.
- Soziale Wohnungsbaupolitik: Nicht zuletzt braucht es für eine gelingende Kinderarmutsprävention eine am Allgemeinwohl orientierte soziale Wohnungsbaupolitik. Die Praxis zeigt deutlich, dass Kinder in schwierigen Wohnsituationen weniger Sozialkontakte haben und sich mit zunehmendem Alter seltener draußen aufhalten bzw. Angebote im Umfeld weniger nutzen. Innerhalb der Städte konzentrieren sich einkommensschwache Haushalte zunehmend in einzelnen Stadtteilen, die sich durch hohe Umweltbelastungen (wie Luftschadstoffe und Lärm) sowie weniger Grünzonen und Spielfläche für Kinder auszeichnen (vgl. Deutsches Kinderhilfswerk e.V. 2021) .
Quellenverzeichnis
Achour, S., & Wagner, S. (2019). Wer hat, dem wird gegeben: Politische Bildung an Schulen. Bestandsaufnahme, Rückschlüsse und Handlungsempfehlungen. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung. Abrufbar unter: https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/15611.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Der Paritätische Gesamtverband (2024): Kita-Bericht 2024. Berlin. Abrufbar unter: https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/broschuere_kitabericht-2024.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Deutsches Kinderhilfswerk e.V. (2021): Gleiche Teilhabechancen für armutsbetroffene Kinder – Unsere Forderungen. Abrufbar unter: https://www.dkhw.de/fileadmin/Redaktion/1_Unsere_Arbeit/1_Schwerpunkte/7_Kernforderungen/Kernforderungspapier_Gleiche_Teilhabechancen_fuer_armutsbetroffene_Kinder_final.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Deutsches Kinderhilfswerk e.V. Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Abrufbar unter: https://www.kinderrechte.de/kinderrechte/un-kinderrechtskonvention-im-wortlaut; Zugriff 30.07.2025
Diversity Arts Culture: Klassismus. Abrufbar unter: https://diversity-arts-culture.berlin/woerterbuch/klassismus; Zugriff 30.07.2025.
Funcke, A., & Menne, S. (2023). Kinder- und Jugendarmut. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung. Abrufbar unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/factsheet-kinder-und-jugendarmut-in-deutschland; Zugriff 30.07.2025.
Hans-Böckler-Stiftung (2024): Auf einen Blick: Aufstieg des Rechtspopulismus: Erklärungsansätze und Analysen. Abrufbar unter: https://www.boeckler.de/de/auf-einen-blick-17945-auf-einen-blick-rechtspopulismus-in-deutschland-37867.htm; Zugriff 30.07.2025.
Heinrich-Böll-Stiftung: Klassismus ist… Abrufbar unter: https://heimatkunde.boell.de/sites/default/files/plakat_klassismus.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Ilg, M. (2023). Auf die Haltung kommt es an – Reflexion als Grundlage einer klassismussensiblen Pädagogik. In Deutsches Kinderhilfswerk e.V (Hrsg.), Partizipation als Privileg? Klassismus und Kinderarmut im Kontext von kinderrechtebasierter Demokratiebildung (S. 41-45). Berlin. Abrufbar unter: https://www.dkhw.de/fileadmin/user_upload/DKHW_Schriftenreihe_Klassismus_WEB.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Knop, J. (2023). Bildungsräume klassismussensibel gestalten. Handlungsmöglichkeiten für die schulische Praxis. In Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH (Hrsg.), Themendossier Klassismus in Schulen (S. 10-12). Berlin. Abrufbar unter: https://www.dkjs.de/wp-content/uploads/2024/09/themendossier_klassismus_in_schulen_web_01.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Schabram, G., Pieper, J., Aust, A., Katja, K., & Rock, J. (2024). Wohnen macht arm. Die Berücksichtigung von Wohnkosten macht ein bislang unsichtbares Ausmaß an Armut sichtbar. Berlin: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V. Abrufbar unter https://www.der paritaetische.de/fileadmin/user_ upload/Schwerpunkte/Wohnen/doc/Kurzexpertise_Wohnarmut_24_12_13.pdf; Zugriff 30.07.2025.
Thewalt, A. (16. 06 2025). Über 13.000 Kinder in Berliner Unterkünften: „Die steigende Zahl wohnungsloser Familien ist alarmierend. Der Tagesspiegel. Abrufbar unter: https://www.tagesspiegel.de/berlin/uber-13000-kinder-in-berliner-unterkunften-die-steigende-zahl-wohnungsloser-familien-ist-alarmierend-13863631.html; Zugriff 30.07.2025.
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