Nachrichten

Berlin Marathon: Hitze und Berühmtheiten

Herausforderungen durch Hitze beim Marathon 

Bei 25 Grad Celsius liefen am Sonntag etwas über 55 000 Renn-Begeisterte die 42 Kilometer Marathon-Strecke durch Berlin. Eine Million Fans unterstützten die Läufer und Läuferinnen und jubelten ihnen vom Rand aus zu. Es fiel kein neuer Weltrekord. Sebastian Sawe aus Kenia gewann mit einer Laufzeit von 2:02:16 Stunden den Marathon. Das heißt, dass er pro Kilometer nur 2,9 Minuten gebraucht hat. Später nannte Sawe seine Zeit „Warm-Wetter-Rekord“.  

Mit der Hitze hatten viele Läufer und Läuferinnen zu kämpfen. Die schnellste Frau war Rosemary Wanjiru, die genau wie Sawe aus Kenia kommt. Nachdem sie in 2:21:05 Stunden den Marathon beendete, brauchte sie wegen der Hitze Hilfe im Ziel. Deshalb wurde die Ehrung der Siegerinnen zeitlich verlegt.  

Woher kommt der Marathon? 

Die Tradition vom Marathon reicht bis in das antike Griechenland zurück. Sie beruht auf dem Lauf von Pheidippides. Er rannte 490 vor Christus 42 Kilometer von der Stadt Marathon bis nach Athen. Das tat er, um über den Sieg von Persien in einem Krieg zu berichten. Seit 1896 ist der Marathon Teil der Olympischen Spiele. Auch wird er in vielen Städten weltweit von begeisterten Teilnehmern und Teilnehmerinnen gerannt.  

Berühmte Teilnehmer des Berlin-Marathons 

Teilgenommen hat auch Pop-Sänger Harry Styles, der schon dieses Jahr bei einem Marathon in Tokio mitmachte. Unter dem falschen Namen „Sted Sarandos“ brauchte Styles 2:59:13 Stunden bis zum Ziel. Das ist schneller als die Zeit der Fußballspieler André Schürrle und Felix Kroos. Sie waren ebenfalls dabei und haben 3:21:25 und 3:21:25 Stunden gebraucht.  

Hast du schon einmal bei einem Lauf mitgemacht?

Deine Meinung

  • Ist super
    65
  • Ist lustig
    67
  • Ist okay
    52
  • Lässt mich staunen
    62
  • Macht mich traurig
    67
  • Macht mich wütend
    59