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Bun­des­län­der ge­ben Impf­do­sen zu­rück

Ungenutzte Impfdosen

Die Nachfrage nach der Covid-19-Impfung in Deutschland sinkt. Daher kündigten nun mehrere Bundesländer an, ungenutzte Impfdosen an den Bund zurückgeben zu wollen. Es handelt sich größtenteils um den Impfstoff von AstraZeneca. Hamburg und Berlin haben über 100.000 Dosen übrig. Die einzige Voraussetzung für die Rückgabe ist, dass der Impfstoff noch mindestens zwei Monate haltbar ist. Die Regierung plant, die Impfdosen dann an Länder zu verschenken, welche immer noch nicht genug Impfstoff erhalten haben.

Impfbereitschaft lässt nach

In Deutschland haben derzeit 61 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Mehr als die Hälfte der Menschen sind sogar schon vollständig geimpft. Mittlerweile gehen die Impfzahlen aber seit einigen Wochen zurück. Das Interesse sinkt, immer häufiger werden Termine nicht wahrgenommen. Die ersten Impfzentren wurden bereits geschlossen. Leider beginnt die Zahl der Neuerkrankungen wieder zu steigen. Das liegt vor allem an Menschen, die aus dem Urlaub zurückkehren. Sie haben sich im Sommerurlaub angesteckt und bringen das Virus nach Deutschland. Um die Impfnachfrage wieder zu steigern, wird nun zunehmend auf mobile Impfstationen gesetzt. Ziel ist es, einen sogenannten Herdenschutz zu erreichen. Wenn 80 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, kann sich das Virus nicht mehr so stark verbreiten. Der Herdenschutz kann dann auch Menschen vor einer Corona-Infektion schützen, die sich noch nicht impfen lassen dürfen, zum Beispiel jüngere Kinder.

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Eure Kommentare

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Ich finde impfen gefährlich 😭
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Meine Eltern sind schon geimpft. Wow