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Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff: Was ist passiert?

Kreuzfahrt von Argentinien nach Kap Verde

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ haben sich Anfang Mai mehrere Menschen mit dem Hantavirus angesteckt. Drei Passagiere sind gestorben, einige Menschen haben sich mit der Krankheit infiziert. Das Schiff startete im April in Argentinien und ist inzwischen auf dem Weg nach Teneriffa. Wegen der Ansteckungsgefahr durfte das Schiff nicht bei Kap Verde anlegen, dem eigentlichen Ziel der Fahrt. Einige Passagiere konnten bereits von Board gehen. Sie werden untersucht und behandelt. Viele sind noch auf dem Schiff.  

Was ist das Hantavirus?

Hantaviren werden meistens von Nagetieren (wie Mäuse oder Ratten) übertragen. Menschen können sich infizieren, wenn sie Staub mit Mäusekot einatmen. Es gibt mehrere Typen von Hantaviren. Bei den meisten Typen ist eine Ansteckung von Mensch zu Mensch selten. Fachleute gehen aber davon aus, dass sich die Menschen auf dem Kreuzfahrtschiff voneinander angesteckt haben.  

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Situation bewertet. Der Hantavirus-Typ wurde genau untersucht. Fachleute schätzen, dass es nur ein geringes Risiko gibt. Eine weitere Ausbreitung sei unwahrscheinlich. Sie stellen keinen Vergleich zur Coronapandemie her. 

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Wurde das nicht bei corona auch gesagt?

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Ist es Tödlich? Wie starben die drei Passagiere?