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Heu­schre­cken­pla­ge in Ost­afri­ka

Kenia, Somalia und Äthiopien betroffen

Heuschrecken sind in den Ländern Afrikas keine Besonderheit. Wüstenheuschrecken sind 9 Zentimeter groß und fliegen quer über das Land. Doch in diesem Jahr sind es riesige Schwärme mit mehreren Millionen Insekten. Die Schwärme wandern seit Tagen durch Teile Kenias, Somalias und Äthiopiens. Die Luft ist erfüllt von den fliegenden Insekten, die das Gras, Blätter der Bäume kahl fressen. Sie fressen auch die Ernte der Bauern und lassen dem Vieh nichts zu grasen übrig.

Pestizide gegen die Plage

Experten schätzen, dass es in einem Schwarm 80 Millionen Tiere gibt. Ein besonders großer Schwarm ist gesichtet worden, der so groß wie das Saarland ist. Die Regierungen von Kenia und Äthiopien setzen bereits Pestizide ein. Der giftige Stoff wird von Flugzeugen weitflächig versprüht. Doch für viele Bauern kommt das bereits zu spät. Experten warnen vor einer Hungersnot in den Regionen. Denn dort haben Menschen ohnehin schon wenig Nahrung.

Wie kam es zur Plage?

Das Wetter ist für Heuschrecken gerade gut. Es gab in letzter Zeit viel Regen und teilweise Überschwemmungen in einigen Teilen Ostafrikas. So fanden die Heuschrecken viel zu fressen und konnten sich gut vermehren. Der starke Wind verbreitete die fliegenden Insekten quer über das Land. 

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Eure Kommentare

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Besser der Tod von Heuschrecken als der von Millionen von Menschen.  12. Millionen Menschen müssen hungern, und es werden nicht weniger sondern mehr in Juni soll es 500 Mal so viele geben!!!
Oh nein! Die Heuschrecken sollen nicht getötet werden, aber die Heuschrecken sollen auch nicht alles zerstören!