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Eine neue Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt zu dem Ergebnis: Antibiotika wirken immer öfter nicht gegen Krankheitserreger. Deshalb werden manche Krankheiten immer schwerer zu behandeln. Die Studie wurde mit 22 häufig genutzten Antibiotika durchgeführt. Die sollen zum Beispiel gegen Magen-Darm-Infektionen helfen. Weltweit wird etwa jede sechste Erkrankung durch „antibiotikaresistente“ Erreger ausgelöst. Viele Tode sind darauf zurückzuführen.
Viele Krankheiten werden durch Bakterien ausgelöst. Dann nimmt man Antibiotika – Medizin gegen die Bakterien. Bakterien können sich aber anpassen und weiterentwickeln. Das führt dazu, dass sie unempfindlich gegenüber Antibiotika werden. Danach wirken Antibiotika nicht mehr. Ein Grund dafür kann sein, dass man zu viel Antibiotika nimmt. Dadurch haben die Krankheitserreger mehr Zeit, sich an die Medizin zu gewöhnen.
Das Problem ist in manchen Regionen der Welt schlimmer als in anderen. Länder, in denen Bakterien und Antibiotika weniger überwacht werden, sind besonders schwer betroffen. In Südostasien ist beispielsweise jede dritte gemeldete Erkrankung resistent gegen Antibiotika. Um dagegenzuwirken, versuchen Forscher neue Antibiotika zu erfinden. Der Prozess ist aber oft zu langsam. Denn die Krankheitserreger entwickeln sich immer schneller. Deshalb will die WHO, dass mehr Geld für die Forschung gegeben wird.
Gott!!!! Das ist schlimm!!