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Mo­bi­le Ge­wächs­häu­ser für Not­si­tua­tio­nen

Wie funktionieren mobile Gewächshäuser? 

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) hat drei Systeme entwickelt, um den Anbau von Obst und Gemüse fast überall möglich zu machen. Alle drei Systeme gehören zu dem Projekt “Mobil entfaltbare Pflanzenbaueinheit” (MEPA). Die Gewächshäuser sind einfach im Aufbau und in der Nutzung. Außerdem sind sie faltbar. Der Transport ist daher unkompliziert und sie können mehrfach verwendet werden. Die Gewächshäuser werden mit Solarenergie betrieben und brauchen keine Erde. Eines von ihnen besteht aus einer Art Wasserbecken und das Zweite ist aufblasbar. Das Dritte bildet ein geschlossenes Kreislaufsystem aus Bewässerung, Belüftung, Energieversorgung und Temperaturkontrolle. Das Vorgängermodell namens “EDEN” wurde in der Antarktis getestet. EDEN ist ein Projekt zur Versorgung im Weltall. 

 Wo sollen mobile Gewächshäuser eingesetzt werden? 

Es wird geplant, die mobilen Gewächshäuser in Krisengebieten einzusetzen. Sie können als Nothilfe, zum Beispiel nach Naturkatastrophen dienen. Aber auch in abgelegenen Orten, wo kein fruchtbarer Boden verfügbar ist, können die Gewächshäuser hilfreich sein. Außerdem könnten die Gewächshäuser als Unterstützung für Geflüchtete dienen. In Geflüchteten-Lagern ist es nämlich häufig verboten, Acker zu bebauen. Durch die unkomplizierten Gewächshäuser könnten sie, ohne viele Ressourcen zu verbrauchen, frisches Gemüse anbauen. Schon nach 4 bis 6 Wochen kann bei den Gewächshäusern geerntet werden.  

 

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Eure Kommentare

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Interessant
Voll cool!!!!
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Babi
Echt eine tolle Idee und eine super Lösung!
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Cool  LG Gast 2233445