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Zu­cker-Steu­er in Groß­bri­tan­ni­en

Briten sollen weniger Limo kaufen

Heute tritt in Großbritannien ein neues Zucker-Gesetz in Kraft. Das Gesetz besagt, dass Limonade-Hersteller Geld an den Staat zahlen müssen, wenn in ihren Getränken zu viel Zucker steckt. Wenn ein halbes Glas des Getränks mehr als 5 Gramm Zucker (das sind knapp 2 Zuckerwürfel) enthält, muss der Hersteller zahlen. Durch die Steuer erhöhen sich die Preise der Getränke. Genau das möchte die Britische Regierung. Sie hofft, dass durch die höheren Preise die Menschen weniger Limonade kaufen. Denn Limo ist mit ihrem hohen Zuckergehalt einer der Gründe dafür, dass fast ein Drittel der britischen Kinder übergewichtig ist. Aber warum betrifft die Steuer ausgerechnet Getränke und keine Süßigkeiten? Das liegt daran, dass der Mensch in flüssiger Form wesentlich mehr Zucker aufnehmen kann, als in fester. Limos sind also die wahren Zucker-Fallen.

Soll es so eine Steuer auch in Deutschland geben?

Auch in Deutschland gibt es Menschen, die eine Zucker-Steuer fordern. Die Organisation „Foodwatch“ (Deutsch: Essensbeobachtung) zum Beispiel. Sie wirft Firmen wie Coca Cola vor, mitverantwortlich für die steigende Anzahl an fettleibigen Menschen zu sein. Denn die Firmen mischen in ihre Getränke sehr viel Zucker und machen gezielt Werbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet. Außerdem glaubt Foodwatch, dass die Firmen Politikerinnen und Politiker heimlich beeinflussen, um eine Zucker-Steuer zu verhindern.

Wie würdest du es finden, wenn es eine Zucker-Steuer in Deutschland gäbe?

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