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Eigentlich hatte sich Jessy eine Gamestation zum Geburtstag gewünscht. Als stattdessen ein Menschen-ähnlicher Roboter aus dem Geschenk kommt, ist sie erst einmal enttäuscht. Der Roboter ist viel zu streng und darauf programmiert, Jessy nach den Wünschen ihrer Mutter zu beeinflussen. Bis Jessy ihn umprogrammiert. Über die Zeit hinweg werden sie, ihr Klassenkamerad Ludwig und der Roboter ein eingespieltes Team. Man könnte fast sagen: richtige Freunde. Obwohl er sein Bestes gibt um zu helfen, sorgt der Roboterjunge für manche Herausforderungen.
Das Buch spielt in der Zukunft. Viel vom Leben ist mit Technik verbunden und der Alltag hat sich verändert. Es ist spannend, zu sehen, wie sich das Leben in der Zukunft vorgestellt wird. Zum Beispiel ist die Schule für die Hauptpersonen komplett anders als heutzutage. Alle Aufgaben werden gemeinsam erledigt und es gibt keine Noten mehr. Das regt zum Nachdenken an. Wie soll die Welt in einer (idealen) Zukunft aussehen?
Gleichzeitig gibt es viele emotionale Momente im Buch. Freundschaft ist oft das Hauptthema. Das zeigt sich im Verhältnis zwischen den Figuren. Jessy hat nämlich viele ungewöhnliche Freundschaften: mit dem schüchternen Jungen aus ihrer Klasse, einer alten Frau und schließlich auch dem Roboter. Wir empfehlen das Buch ab elf Jahren, weil es auch über ein paar komplizierte Themen gesprochen wird.
Titel
ARTI – Auf Freundschaft programmiert
Autor/ Autorin
Tobias Elsässer
Seiten
264
Verlag
Hanser Verlag