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Ayesha ist glücklich. Im Malen geht sie auf und jeder kennt ihr Talent für die Kunst. Man schenkt ihr Malsachen und bewundert ihre Bilder in Museen. Deshalb kann sich die junge Künstlerin ihrer Leidenschaft hingeben und andere damit glücklich machen. Doch dann kommt der Krieg in ihre Stadt. Ihr gesamtes Leben wird auf den Kopf gestellt.
Ayesha lässt sich davon nicht unterkriegen. Denn sie weiß: In schlimmen Zeiten werden Kunst und Fantasie besonders gebraucht. Deshalb will sie, dass die Stadt weiter an ihren Bildern teilhat – sogar aus dem Bunker heraus.
Was hilft, wenn alles um einen herum schlecht aussieht? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Buch Ayeshas Pinsel. Die Kunst steht hier im Mittelpunkt. Sie ist etwas, das verbindet und den Menschen Hoffnung schenkt. Vor allem wird sie als Zufluchtsort beschrieben.
Das Buch ist eine Graphic Novel mit vielen schönen Bildern. Ayeshas Zauberpinsel ist ziemlich kurz – nicht länger als eine Kurzgeschichte. Das macht es leicht zu lesen. Weil der Krieg im Vordergrund steht, werden aber auch komplizierte und traurige Themen aufgebracht. Deshalb empfehlen wir das Buch erst ab 11 Jahren.
Titel
Ayeshas Pinsel
Autor/Autorin
Cornelia Funke
Illustrationen
Pauline Pete
Seiten
40
Verlag
Kunstanst!fter