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Geschichte zum Thema Liebe oder/ und Freundschaft | IceyFox

Hallöchen!

Ich hoffe, ihr habt alle Bock, eine kleine Geschichte zu schreiben! Denn ich starte eine neue Challenge. Ihr müsst zu einem der beiden (oder auch zu beiden Themen, wenn ihr wollt) der oben genannten Themen eine kleine Geschichte schreiben. Diese wären (wie im Titel genannt) Liebe und Freundschaft. Wie lang sie geht, ist euch überlassen, dennoch sollte sie nicht zu kurz sein und nach Möglichkeit einen Beitrag umfassen. Das wäre ideal. 

Die Preise:

1. Platz: Beitrag eurer Wahl
2. Platz: Uservorstellung
3. Platz: Userinterview

Die Beitragsabgabe muss spätestens bis zum 15. August erfolgen, sonst gilt eure Teilnahme nicht.

Also, habt ihr Bock?

Schreibt mir in den Kommis, wenn ihr dabei seid!

Ich freue mich auf eure Geschichten!

Das war’s auch schon, eure Icey 🦊

Deine Meinung

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  • Ist okay
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  • Lässt mich staunen
    6
  • Macht mich traurig
    8
  • Macht mich wütend
    6

Eure Kommentare

Hey Maly, sorry, leider nicht. Bin nicht so begabt was turnen angeht. 💗

Willst du bei meinem Turnwettbewerb mitmachen? 💗

Hey Gast, du darfst gerne mitmachen, aber darf ich deine Geschichte vielleicht in einem Beitrag auf meinem Profil veröffentlichen? Dann können andere sie leichter finden. Ich schreibe natürlich dazu, dass sie von dir ist. Die Geschichte ist nämlich wunderschön und berührend. ❤️

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Ich habe leider kein Profil deswegen schreibe ich es in die Kommis habe mir viel Mühe gegeben 

 

 

 

Hier ist eine abgeschlossene Geschichte für deine Challenge, die die Themen Freundschaft und Liebe miteinander verbindet.

Das Leuchten zwischen den Zeilen

Maya und Julian kannten sich seit dem Kindergarten. Ihre Freundschaft war wie ein alter, bequemer Lieblingspullover – warm, verlässlich und absolut wetterfest. Sie teilten sich die Mathe-Hausaufgaben, stahlen gemeinsam Kirschen aus Nachbars Garten und schwiegen stundenlang nebeneinander auf dem Dach von Julians Garage, während sie den Wolken nachsahen. Maya wusste, dass Julian Schokolade mit Salzkaramell hasste und er wusste, dass sie bei Gewitter heimlich das Licht anließ. Es gab keine Geheimnisse zwischen ihnen. Dachte Maya zumindest.

Mit dem Sommer vor ihrem Schulabschluss veränderte sich etwas. Es war kein plötzlicher Knall, eher ein schleichender Übergang, wie der Wechsel der Jahreszeiten. Wenn Julian jetzt den Arm um ihre Schulter legte, fühlte es sich nicht mehr nur nach dem kumpelhaften Kumpel von früher an. Da war plötzlich ein kleines, elektrisierendes Kribbeln unter Mayas Haut. Wenn er lachte, schaute sie viel zu lange auf seine Lippen. Und als er ihr eines Abends seine Jacke lieh, weil es kühl wurde, atmete sie den Duft von Sommerwind und Holzfeuer ein und spürte, wie ihr Herz einen gefährlichen Stolperer machte.

Maya bekam Angst. Sie hatte Angst, die wichtigste Konstante in ihrem Leben zu verlieren. Was, wenn sie es ihm gestand und alles dadurch kompliziert wurde? Wahre Freundschaft war selten und kostbar. War es das wert, sie für das Risiko einer unerwiderten Liebe aufs Spiel zu setzen? Also schwieg sie. Sie vergrub ihre Gefühle tief in sich und tat so, als sei alles wie immer.

Am 14. August – dem Vorabend von Julians Abreise in ein einjähriges Auslandsjahr – saßen die beiden wieder auf dem Garagendach. Die Luft war lau, am Horizont verglühte der Tag in tiefem Orange. Die Stille zwischen ihnen war schwerer als sonst.

„Ich werde dich vermissen, Maya“, sagte Julian leise und drehte einen kleinen Kieselstein zwischen den Fingern. „Das Jahr wird verdammt lang ohne dich.“

„Ich dich auch“, antwortete Maya, und ihre Stimme zitterte ganz leicht. Sie blickte starr geradeaus, um die Tränen zu unterdrücken, die ihr in den Augen brannten. Sie wollte jetzt stark sein.

Julian seufzte, griff in seine Jackentasche und zog ein kleines, leicht verbeultes Notizbuch heraus. Er reichte es ihr. „Für die Zeit, in der ich nicht da bin. Ich habe die ersten Seiten schon beschrieben.“

Maya öffnete das Buch. Auf der ersten Seite klebte ein altes, verblasstes Foto von ihnen beiden, wie sie mit schiefen Zahnlücken und Matschhosen in einer Pfütze sprangen. Darunter stand in Julians unordentlicher Handschrift: „Aus der tiefsten Freundschaft…“

Sie blätterte um. Auf der nächsten Seite war ein Foto vom letzten Sommer am See. Julian hatte darunter geschrieben: „…wurde für mich die größte Liebe. Ich habe mich in meine beste Freundin verliebt, Maya. Schon vor einer halben Ewigkeit. Und ich wollte nicht gehen, ohne es dir zu sagen.“

Mayas Herz schien für einen Moment komplett auszusetzen. Sie starrte auf die Worte, unfähig zu atmen. Dann sah sie zu Julian auf. Er blickte sie mit einer Mischung aus Mut und nackter Panik an. Er hatte genau dieselbe Angst gehabt wie sie – und es trotzdem gewagt.

„Du bist ein Idiot“, flüsterte Maya, während ihr die erste Träne über die Wange lief.

Julian schluckte schwer. „Weil ich es dir gesagt habe?“

„Nein“, sagte Maya, tat den letzten Schritt auf ihn zu und nahm seine Hand. Ihre Finger verloren sich perfekt in seinen. „Weil du bis zum letzten Tag damit gewartet hast. Ich liebe dich doch auch, du Spinner.“

Das Lächeln, das sich daraufhin auf Julians Gesicht ausbreitete, war heller als jeder Sonnenuntergang. Die Angst vor der Distanz im nächsten Jahr war nicht verschwunden, aber das Fundament ihrer jahrelangen Freundschaft gab ihnen die Sicherheit, dass sie auch diese Brücke gemeinsam überqueren würden. Sie hatten nicht ihre Freundschaft verloren, sondern die Liebe ihres Lebens dazugewonnen.

 

LG Tierherz 🩵 🐙