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#Fi­re­fox­Ge­schich­te | 11. März, Do­um, In­di­go

Doum Di Dum

Es war eine klare, kühle Nacht gewesen, doch nun verblassten die Sterne langsam, nur einer von ihnen schob sich langsam über den Horizont und tauchte die Straßen von Doum Di Dum in warmes Licht.

Das hatte nicht gereicht, um Indigo, genannt Indy, aufzuwecken, doch die morgendlichen Warnsirenen schafften es immer. Sie streckte sich, knackte Finger, Nacken und alles, was sonst noch eingerostet war, und kletterte aus der Hightech-Koje, für deren Schlafqualität sie lange gespart hatte.

Glücklich konnte sie sich schätzen, dass sie im Vergleich zu Luc sehr wenig Schlaf brauchte. Luc. Ihn hielten alle immer für den großen Bruder, obwohl er eigentlich ein gutes Jahr jünger als Indy war. Weil er wusste, worin er gut war, was ihn glücklich machte, weil er sich so gut kannte wie keiner der „Vollentwickelten“.

Aber die zählten momentan eh nicht, wer nicht da ist, kann nicht kontrollieren. Jetzt lag die Macht über Doum Di Dum auch bei Indigo, denn sie zählte seit anderthalb Monaten zu den „Halbentwickelten“.

Aber ein Statussymbol aus ihrer Sicht war eine Käsereibe. Käse, das war das einzige, womit sie sich auskannte, nicht Filmtechnik.

Luc wollte unbedingt eine Doku über die Zeit drehen, als Doum direkt an der Grenze, also an der Front, gelegen hatte. Obwohl, es gab keine wirkliche Front, alle Angriffe beider Seiten fanden nur im Luftraum oder über die Luft statt.

Heute war der elfte März, ab heute galt für unbestimmte Zeit Waffenruhe. Also perfekt, um ein paar Szenen im Schutzraum nachzustellen… ah, das war die  kaputte Spülung der Toilette. Luc war komischerweise auch schon wach. Indy schob das Bett zur Seite, sodass die Steckdose zu sehen war, und zog den Ladestecker der Kamera heraus.

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