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Sei einfach du, aber bitte nicht zu anders?

Sei einfach du – aber bitte nicht zu anders?

„Sei einfach du selbst!“

Diesen Satz hören wir ständig. Von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Freundinnen und Freunden oder auch im Internet. Klingt eigentlich schön. Aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, ist es gar nicht so einfach, einfach man selbst zu sein.

Denn was passiert, wenn man wirklich anders ist?

Wenn man nicht die gleichen Klamotten trägt wie alle anderen. Wenn man eine Musikrichtung liebt, die sonst niemand aus der Klasse hört. Wenn man lieber auf der Bühne steht, während alle anderen Fußball spielen wollen. Oder wenn man einfach eine andere Meinung hat.

Dann heißt es plötzlich: „Das ist aber komisch.“

Und genau da liegt für mich das Problem.

Sei du selbst – aber passe trotzdem dazu

Wir sollen individuell sein. Gleichzeitig gibt es aber tausend Dinge, die uns zeigen, wie wir angeblich sein sollten.

Auf Social Media sehen wir ständig Menschen, die perfekt aussehen, die cool gekleidet sind und scheinbar genau wissen, wer sie sind. In der Schule gibt es Trends und Gruppen. Und manchmal reicht schon eine falsche Antwort oder ein ungewöhnliches Hobby, damit andere einen komisch finden.

Natürlich möchte fast jeder irgendwo dazugehören. Das ist ja auch nichts Schlechtes. Freunde zu haben und sich irgendwo wohlzufühlen, ist wichtig.

Aber manchmal verändert man sich selbst so sehr, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, ob man etwas wirklich mag oder nur mag, weil andere es mögen.

Warum haben wir Angst, anders zu sein?

Ich glaube, ein Grund ist die Angst davor, ausgelacht oder ausgeschlossen zu werden.

Denn anders zu sein kann Mut brauchen.

Es ist viel einfacher zu sagen: „Ich finde das auch cool“, wenn alle anderen es cool finden. Schwieriger wird es, wenn man sagt: „Eigentlich finde ich das überhaupt nicht gut.“

Und vielleicht kennen das viele von uns: Man hat eigentlich eine eigene Meinung, sagt sie aber lieber nicht.

Man möchte nicht auffallen.

Nicht negativ.

Nicht „zu viel“.

Nicht „zu komisch“.

Aber warum eigentlich?

Vielleicht ist „anders“ gar nichts Schlechtes

Wenn alle Menschen gleich wären, wäre die Welt ziemlich langweilig.

Wir brauchen Menschen, die neue Ideen haben. Menschen, die Dinge hinterfragen. Menschen, die sich trauen, etwas anders zu machen. Und genauso brauchen wir Menschen, die einfach ganz anders sind als wir selbst.

Anders zu sein bedeutet schließlich nicht automatisch, besser zu sein.

Aber eben auch nicht schlechter.

Vielleicht müssen wir deshalb gar nicht lernen, besonders zu sein. Vielleicht müssen wir auch nicht versuchen, mit aller Kraft aus der Masse herauszustechen.

Vielleicht reicht es, wenn wir uns selbst erlauben, so zu sein, wie wir eben sind.

Auch wenn das manchmal nicht jedem gefällt.

Denn „Sei du selbst“ sollte nicht bedeuten:

Sei du selbst – aber bitte nur so, dass es für alle anderen angenehm ist.

Es sollte bedeuten:

Sei du selbst. Und lass andere sie selbst sein.

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Eure Kommentare

Danke ☺️ 

Hey Smia! Ich finde deinen Beitrag richtig gut! ❤️❤️ Du sagst genau das richtige! 👍Ich finde auf jeden Fall den letzten Satz richtig toll. Sei du selbst. Und lass andere sie selbst sein. 👍👍👍👍❤️❤️❤️❤️

Du bist toll! Mach weiter so!

LG BockBockGirl7 ❤️ 🐔 ❤️ 

Sehr guter Beitrag und ich unterstütze deinen Meinung und das meine ich wirklich so🤣

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Ich bin immer ich selbst und habe viele Freunde

LG Skatergirl