Eure Geschichten

Auf­re­gen­de Par­ty

Die Einladung

"Muss ich mitkommen?" , fragte Sabrina genervt, während sie verzweifelt versuchte, ihre Eltern zu überreden, nicht zu der Dinnerparty von Marinas Eltern zu gehen. Marinas Eltern waren erfolgreiche Geschäftsleute und Marina selbst war sogar noch eingebildeter als ihre Eltern, die ihr alles kauften, was sie verlangte. Außerdem kannte sie Simon, den Sohn des städtischen Bürgermeisters sehr gut. Simon hatte auch einen Bruder namens Johan. Auch wenn beide Jungs freundlich waren, waren ihre Eltern das noch lange nicht. Die Mutter der beiden, war ein berühmtes Model und sehr streng.

Die Diskussion

Sabrina fand Marina einfach schrecklich und wollte auf keinen Fall zu der Party! "Doch natürlich kommst du mit! Du wirst auf keinen Fall hier bleiben und wieder stumm vor deinen Liedern sitzen!" "Och, biiiiiiiite!" , bettelte sie. "Nein" , antwortete ihr Vater kalt. Sabrina schrieb nämlich gerne Lieder, obwohl sie selbst kein bisschen irgendein Instrument spielen konnte. Wenigstens etwas Blockflöte. "Okay, dann komme ich eben mit! Aber nur unter Protest!"

Auf der Party 

Sabrina war furchtbar genervt. Als sie bei der Dinnerparty ankamen, erwartete Marina ihre Gäste bereits hochnäsig am Eingang. Angeekelt gab sie Sabrina die Hand und wischte sie dann unwirsch an einem gemütlichen Sessel ab, der in der Nähe stand. Nur zu Sabrinas Eltern war sie etwas freundlicher und gab ihnen höflich die Hand. Aber Sabrina hatte ihren Blick sofort wieder in Richtung Simon gerichtet und verlor sich in die Fantasie.

Aua!

Eine klatschende Ohrfeige von Marina weckte sie aus den Träumen. Diese ging schnell ganz unauffällig zum Tresen und schenkte einem Partygast widerwillig Saft ein. Sabrina hatte ein Geschenk für Simon dabei, sie hatte mit Hilfe ihrer Großmutter Herzen auf einen Schal gestickt und diese mit Garn blau ausgefüllt. Der Schal war sorgfältig in selbst bemaltes Geschenkpapier eingepackt, das Sabrina selbst dekoriert hatte. Natürlich war sie total aufgeregt, als sie Simon das Geschenk gab.

Das Geschenk

"Hier, ich... h- habe ein Geschenk für dich." Schnell drückte sie ihm das Päckchen in die Hand. "Danke" , sagte er und öffnete vorsichtig das Geschenkpapier. Er nahm den Schal heraus und lächelte Sabrina an. "Danke, vielen Dank." "Ich habe es für deinen Namenstag gemacht. Der ist doch heute, oder?", sagte Sabrina nervös. "Äh, ja. Danke!" Er winkte ihr noch einmal zu und ging zu seinen Eltern und seinem Bruder.

Bei Simons Eltern

"Was wolltest du dort mit dem Mädchen?" , fragte seine Mutter streng. "Sie hat ein Geschenk für mich gemacht, für meinen Namenstag" , murmelte er traurig. Seine Eltern sahen ihn streng an. "Süß, aber pack das jetzt weg. Wir heißen gleich die Ehrengäste willkommen, der berühmte Sänger Johannes Stief kommt gleich." Streng nahm Simons Vater seine Söhne an die Hand und begrüßte den berühmten Sänger.

Marina kommt zu Sabrina

Inzwischen sah Sabrina zu der Tanzfläche hinüber, auf der schon einige Leute tanzten. Ihre Eltern hatten sich unter die Tanzpaare gemischt und hatten gemeinsam Spaß. Nur sie langweilte sich. Marina drückte ihr ein Tablett mit Schokokeksen in die Hand und nahm sich einfach alle vom Tablett. Dann schob sie Sabrina in Richtung Saalküche und schob Sabrinas Hände in Richtung Spüle.

Das dreckige Tablett 

"Spülen!" "Auf keinen Fall, Marina! Warum machst du das?" "Na, du bist doch als Küchenmagd angemeldet, oder?" Sie fing an zu lachen und ging aus der Küche. Wütend stellte Sabrina das Tablett ab und verließ die Küche.  Simon stand neben seinen Eltern, die mit ein paar Geschäftsleuten Verträge unterschrieben. "Na, wollen wir tanzen?" Simon forderte Sabrina zum Tanzen auf.

Der Tanz

Der DJ, den die Eltern von Marina bestellt hatten, spielte jetzt eine ruhigere Musik und Sabrina fand es wunderschön. Marina war furchtbar wütend und rannte auf die beiden zu, aber ihr Vater hielt sie auf. "Komm, mein Schatz. Wir gucken, ob unsere Gäste zufrieden sind." Wutentbrannt rannte sie auf ihr Zimmer und sah sich die Nachrichten der Party an. Es war nämlich auch ein Fernsehteam anwesend. Wütend sah sie, wie Sabrina mit Simon tanzte. Empört schmiss sie ihr Laptop an die Wand. Sofort zerbrach das Teil in zwei Stücke. Empört rannte sie wieder in die Partyhalle und beschwerte sich bei ihren Eltern.

Marina und Johan 

"Papa, warum tanzt sie mit Simon und nicht ich?" Wütend klammerte sie sich an das Jackett ihres Vaters und zerrte ihn zu den beiden. "Da!" Sie zeigte auf die beiden. "Lass sie doch!" Ihr Vater drehte sich summend um und Marina wurde sofort noch wütender. "Wollen wir tanzen?" , fragte Johan sie. Marina starrte ihn an. Doch er lächelte nur und nickte ihr zu. Für einen kurzen Moment schien es, als würde Marina nett lächeln. Wenn das kein Happy End war!

Der Abschied

Nach der Party verabschiedete sich Sabrina von Simon. Als sie ihn davongehen sah, nahm sie all ihren Mut zusammen, rannte ihm hinterher und er drehte sich um. Wie in Zeitlupe lächelte er sie an. Dann fasste Sabrina sich ein Herz und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Danke" , sagte sie. "Gern geschehen" Er lächelte sie an und ging. 

ENDE 

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Eure Kommentare

Wie süß 😍😍😍😘😘😘

Ja, es gibt noch einen Teil. Ich weiß aber nicht, wann ich ihn mache!

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Wow , Die Geschichte ist mega 🤩

Wow eine superschöne Geschichte  gibt es noch einen Teil? GLG Sofie ☀️