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"Carmen!" Die Stimme von Carmens Betreuerin Nina klang wahrscheinlich durch das ganze Haus. "Carmen, es ist Montagmorgen! Steh auf", rief Nina durch die verschlossene Zimmertür. "Na gut, ich komme rein!" Die Dreizehnjährige hörte, wie die Zimmertür aufgestoßen wurde. Dann näherten sich Schritte und sie blieben ungefähr einen halben Meter vor ihrem Bett stehen. Carmen drehte sich zur Wand und drückte ihr Gesicht ins Kissen. "Letzte Warnung" in Ninas Stimme war nicht nur ein bisschen säuerlich und genervt, sie war stinksauer und brüllte fast.
Dabei war Carmen schon lang hellwach. Sie war nicht müde oder faul. Der Grund, warum sie nicht aufstehen wollte, war, um ihrer Mitbewohnerin und ihren Freundinnen aus dem Weg zu gehen, die sie jeden Morgen im Badezimmer und bei Frühstück schikanierten. Gerade als sie in Gedanken an diesem Punkt angelangt war, spürte sie, wie ihr die Decke weggezogen wurde. Sie probierte noch, sie festzuhalten, aber ihre Betreuerin war schneller. Sie setzte sich auf, bevor Nina sie schütteln konnte. Und schlüpfte ins Bad. Während Nina eine Schimpftirade über faule Kinder losließ.
Das war Kapitel eins, Anmerkungen und Vorschläge gerne in die Kommentare. Soll ich ein zweites Kapitel schreiben?
LG Lulu123456789
Und: Herzlich Willkommen auf Kindersache!
Super geschrieben!