Eure Geschichten

Chal­len­ge von Tof­fi H

Ich mache bei der Challenge von Toffi H Mit ( hier der Link: Eine Chal­len­ge für euch 😉 | kindersache

Hier nochmal die Kriterien:

  • es muss um ein Tier gehen  
  • es muss ein verlassenes  Haus drin vorkommen 
  • ein Satz aus eurem Lieblingsbuch muss drin sein
  • die Geschichte muss mindestens 5 Zeilen haben 

Hier meine Geschichte:

Darf ich mich vorstellen: Ich bin Matti und wohne mit meinem Frauchen Emily in einem Haus in der Stadt. Ich bin eine Schottische Faltohrkatze. In unserem Haus wohnen auch die Futterbringerin Emily, nennt sie Mama, und der Ordentliche. Ich nenne ihn so, weil er immer rummeckert, wenn ich mein Spielzeug im Flur liegen lasse. Den nennt Emily Papa und da gibt es noch ein kleines Ding, das schreit immer rum und zieht mir am Schwanz, also das mag ich echt nicht. Aber jetzt nochmal zu mir: Ich habe auch Freunde. Einmal Malu, sie ist eine Havana Katze und sie ist wunderschön.... ach ja und da gibt es noch Fernando (wir nennen ihn einfach Nando). Er ist ein Charteux. Sie wohnen in den Nachbarhäusern, aber es wäre ja langweilig, wenn die Geschichte jetzt schon vorbei wäre, denn eigentlich geht sie jetzt erst los!

Also, die Futterbringerin hat mir gerade mein Frühstück gebracht. Ich habe auch schon Besseres gegessen als Dosenfutter, aber Mama, wie sie Emily nennt, ist heute auch irgendwie nicht so gut drauf, sie setzt sich nicht wie immer gleich vor den Fernseher, sondern liest ein Buch!
Soweit ich die Menschen kenne, tun sie nichts lieber als Fernsehen gucken, warum liest sie ein Buch? Ich springe auf ihren Schoß und hoffe, dass sie mich streichelt, aber stattdessen scheucht sie mich weg. So was macht sie sonst nicht. Ich streiche um ihre Beine, doch sie steht auf und geht weg. Was ist nur mit ihr los? Ich gehe rüber ins Wohnzimmer. Mindestens mit Papa ist alles okay. Er sitzt wie immer vor dem Fernseher. Ich springe in mein Körbchen was neben ihm steht und schnurre. Insgeheim hoffe ich, dass er mich streichelt. Doch wie immer interessiert er sich nur für den Fernseher, also beschließe ich in den Innenhof zu gehen (ich hoffe das Malu auch da ist). Ich habe Glück - Malu ist im Hof. Ich laufe schnell zu ihr, Malu hat mich auch schon gesehen und  ruft: "Hallo Matti!" Mein Herz klopft, wie jedes mal, wenn ich Malu sehe. Ich probiere cool auszusehen, indem ich auf den Mülltonnen rumspaziere. Vielleicht hätte ich nicht nur auf Malu achten sollen, sondern auch darauf, wann die Mülltonnen zu Ende sind. Schwubs, lag ich auf dem Boden. Wenn Katzen rot werden könnten, würde mich Malu warscheinlich mit einer Tomate verwechseln. Schnell rappel ich mich wieder auf und laufe zu Malu rüber. Ob sie das gesehen hat? Ich hoffe nicht! Gerade als ich mir sicher war, dass Malu nichts von meinem peinlichen Sturz gesehen hat, kommt Nando und ruft: "Na Matti, das war ja eine reife Landung." Malu guckt mich an und fragt mich, was Nando damit meint. "Äh, ich, also, er meinte... das ich auf die Mülltonnen gesprungen bin. Ähm, er fand das sehr beeindruckend", stotterte ich. Und wenn Katzen stottern, hört sich das sehr komisch an. "Achso", lacht Malu. Ich wette, sie weiß was Nando meint. Inzwischen wäre ich feuerrot, so peinlich ist mir das und ich beschließe wieder rein zu gehen.

Als ich wieder drinnen bin sieht Mama wieder ganz okay aus, also sie kocht. Das macht sie immer, um sich zu beruhigen. Inzwischen fällt mir auf, dass Mama um diese Uhrzeit normalerweise nicht da ist. Sie ist auf der Arbeit, wie das die Menschen nennen. Als Emily noch klein war, hat Papa ihr mal erklärt, was das heißt und so wie ich das sehe, würde Folter besser passen. Naja, umso besser ist es, nicht hinzugehen. Ich streiche um ihre Beine und dieses mal streichelt sie mich, also hat sie sich beruhigt. Die Gelegenheit nutze ich und gucke sie mit meinem "Ich-will-essen-Blick" an und er wirkt. Sie gibt mir ein kleines Stück Fleisch, ich beiße rein und esse es in einem Habs auf. Danach verziehe ich mich in mein Körbchen. Manche Menschen sagen, Katzen haben kein Zeitgefühl. Und ob, ich weiß genau, wann meine Lieblingserie im Fernsehen läuft und zwar genau jetzt. Ich gucke mit Papa immer eine Detektiv-Geschichte. Da geht es um einen Meister-Detektiv.... aber das wollt ihr sicher nicht wissen.

Nach meiner Serie kommt Emily, nämlich immer von der kleinen Folter, auch Schule genannt, nach Hause und das kann nur eins heißen: Mittagessen. Ich könnte den ganzen Tag essen, aber ich bekomme wie Emily nur Morgens, Mittag und Abends etwas ab und zu einem kleinen Snack nach dem Essen setzen sich alle aufs Sofa und gucken eine Sendung, die ist aber nicht so spannend wie die Detektiv-Serie. Ich schweife die ganze Zeit vom Thema ab, also irgendwann macht Mama den Fernseher aus und sagt: "Ich musss euch etwas erzählen:" Na endlich, denke ich. "Ich wurde gefeuert", sagt sie und bricht in Tränen aus. Ich verstehe nicht, was daran so schlimm ist nicht zu Folter zu gehen. Emily und Papa aber warscheinlich schon, denn sie umarmen sie und reden ihr gut zu. Auch ich springe auf ihren Schoss und lasse mich streicheln.

Es ist abends und Emily hängt an einem Mini-Fernseher. Ich denke, sie nennt es Handy und 10 Minuten später kommt Emilys Freundin Antonia. Ich dachte die beiden machen einer ihrer Übernachtungspartys, doch sie liegen still in ihren Betten und als ich dachte, sie wären eingeschlafen und das letzte Licht aus ist, stehen sie wieder auf und ziehen sich leise an. Ich frage mich, was sie wollen, als sie aus der Wohnung schleichen, schleiche ich natürlich hinterher. Sie gehen aus dem Haus und in den Wald. Ich bekomme Gänsehaut, also nicht, dass ich irgendwie Angst hätte, aber der Wald im Dunkeln sieht schon gruselig aus. Aber ich bin ja keine Angstkatze, also gehe ich den beiden hinterher. Ich will, dass sie mich aufklären und mir mal bitte verraten, warum sie mitten in der Nacht durch den Wald schleichen.

Als hätte Emily meine Gedanken gelesen, erklärt sie es nochmal: "Also wir sind uns sicher, dass dieser Felix Fried ein Verbrecher ist und Mamas Job in der Bank nur wollte um die Bank auszurauben?" "Ja", antwortete Antonia. Bis dahin kapiere ich alles, doch was soll dieser Felix Fried denn im Wald zu suchen haben? Aber da redet Emily schon weiter: "Und du bist dir sicher, dass im Internet diese Adresse stand?" Wieder antwortete Antonia mit einem: "Ja, im Internet stand Matzeke Str. 56 und die ist hier 100%!" Erst jetzt schaue ich nach vorne, da steht ein großes Haus mit einem riesen Tor. "Na dann los", sagt Emily und rüttelt an der Tür, doch sie geht nicht auf. "Lass mal den Profi ran", sagte Antonia. (Das war der Satz aus meinem Lieblingsbuch!). Sie holt eine Haarnadel aus ihrer Tasche, damit fummelt sie im Türschloss rum und die Tür geht auf.

Mehr kann ich nicht schreiben, mache aber noch einen zweiten Teil. Bis hier hin habe ich alle Kriterien erfüllt, falls nicht, schreibt es in die Kommentare und ich hoffe dieser 1. Teil ist gut geworden.

Kim@ cat

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Eure Kommentare

Voll gut! Kennst du Winston?
Oha,wie cool!
Coo-hol!
♥ 😘😮💐🎂🎉🖤