Das Kircherlebnis Teil 3/3
Knöchelprellung
Zum Glück hatten wir Bru, einen Bauarbeiter dabei. Er hob die Frau von der Straße und trug sie zur nächsten Bank, die vor der Kirche stand. In der Kirche war gerade der Gottesdienst zu Ende und der Pfarrer verabschiedete die Leute. Als er uns sah, lief er schnell zu uns, gefolgt von einer kleinen Gruppe Leuten: "Haben sie sich verletzt?", wollte der Pfarrer wissen. Als die Frau vor Schmerzen jaulte, weil Bru ihr den Schuh ausziehen wollte, kam ein Mann aus der Gruppe auf uns zu: "Ich bin Arzt, darf ich mir das mal ansehen?", fragte er und betastet das Bein. "Nur eine Prellung am Knöchel, nichts Ernstes", stellte der Mann fest. Der Pfarrer bat uns in die Kirche und die Frau bedankte sich.
Nach Hause rutschen
In der Kirche verschlug es mir fast die Sprache: In der Mitte der Kirche stand dieselbe Rutsche wie bei uns. Wir fragten, wieso die hier steht und der Pfarrer sagte: "Die steht hier seit wir das Lied 'Großer Gott, wir lieben dich' sangen."
Wir liefen die Treppe hoch und rutschten hinunter. Im Mittelgang kam das schwarze Loch zum Vorschein und kurz danach saßen wir wieder zu Hause in unserer Kirche. Der alten Dame ging es wieder gut und der Pfarrer bat uns gerade aufzustehen für das Schlussgebet.
Das war die Geschichte, die ich erzählen wollte. Seither meide ich die dritte Reihe, sowie Rutschbahnen. Zum Glück verschwand die Rutsche wieder und das Lied "Großer Gott, wir lieben dich" wurde auch nicht mehr gesungen.
Coole Geschichte!