Davids Tagebuch Teil 2
Mein Tagebuch
Hallo! Hier bin ich wieder. Die Polizei war noch sehr lange da und hat uns tausend Fragen gestellt. Nachdem wir alles beantwortet haben, hat die Polizei doch tatsächlich gesagt, dass das nicht reichen würde und sie den Fall nicht weiter verfolgen werden. Wie können die das nur sagen! Eine Frau wäre fast erschossen worden und die Polizei sagt, das reicht nicht.
Deswegen habe ich beschlossen, der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Sicher lacht ihr euch jetzt kaputt, aber das war kein Witz! Gleich werdet ihr nicht mehr der Meinung sein, dass das völlig lächerlich ist, denn ich zeige euch jetzt mein Geheimversteck. Ich renne schnell Richtung Nestschaukel, dann durch den kleinen Wald. Jetzt wieder weiter runter und jetzt bin ich auf der Straße. Ja, ich gebe ja zu, ich hätte nicht durch den Wald müssen und auch nicht Richtung Nestschaukel, aber so hört es sich einfach besser an. Ich gehe zu meinem Fahrrad und springe auf. Schon rase ich los. Es ist nicht sehr weit weg.
Nach einer Weile stehe ich vor einem hohen Gebäude, an dem eine lange Leiter in die Höhe ragt. Oben angekommen bin ich auf einem fremden Balkon. Also ich würde nicht wollen, dass man einfach über eine Leiter auf meinen Balkon kann. Ungefähr sieben Meter vor der Kante des Balkons steht auf drei Stangen ein... hmhm... Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, auf jeden Fall kann man rein. Soll ich vielleicht springen? Vor mir liegt ein langes breites Holzbrett, dass könnte ich benutzen, damit ich rüberkomme, es ist aber ein bisschen morsch. Oder ich nehme die Metallstange, die ist zwar dünn, aber hält auf alle Fälle.
Ich nehme das Brett (nächster Abschnitt)
Ich nehme die Stange (übernächster Abschnitt)
Schnell hebe ich das Brett auf und laufe mit ihm zur Kante. Ich lege es auf einen Vorsprung an der Wand von meinem Geheimversteck und an die Kante des Balkons. Langsam steige ich auf und gehe Schritt für Schritt auf allen Vieren voran. Es knackt. Und nochmal. Plötzlich kracht das Brett unter mir ein und ich stürze in die Tiefe. Ich habe Glück, dass ich noch nicht tot bin. Bislang liege ich immer noch im Krankenhaus und ich habe mir geschworen, mich zurückzuhalten und nie wieder mein Geheimversteck betreten zu wollen. Also werdet ihr nie erfahren, wie mein Geheimversteck aussieht.
Dir gefällt das Ende nicht? Dann schnell zurück zur letzten Entscheidung.
Ich hebe die Stange auf und trage sie zur Kante. Ich lege sie auf einen Vorsprung an der Wand von meinem Geheimversteck und an die Kante des Balkons. Ich will mich auf die Stange legen und dann voranrobben. Das tue ich. Es ist sehr wackelig, doch es sind nur noch ein paar Meter.
Nur noch ein Meter, dann habe ich es geschafft. Plötzlich dreht sich die Stange und ich hänge mit dem Rücken zum Abgrund an der Stange. Kopf über ziehe ich mich zum Eingang. Jetzt kann ich mein Geheimversteck schon mit den Händen berühren. Meine Füße rutschen ab, die Stange fliegt in die Tiefe und ich hänge nur noch mit den Händen am Vorsprung in der Luft. Mit viel Mühe ziehe ich mich hoch. Ich muss nur noch den Code eingeben dann öffnet sich der Eingang. Ich gebe den Code ein und steige langsam rein. Puh! Ich glaube, das war genug Aufregung für heute.
Bis nächstes Mal!
Bei "Ich nehme die Stange" sind ein bisschen viel Wiederholungen... Aber ich finde, du schreibst echt gut!!!
Ohhh! Bitte, Bitte noch einen dritten Teil!!
Wow