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Ein Epos findet seinen Weg ans Licht,
wo Hoffnung fast am Hochmut bricht.
Der Schatten weicht, das Feuer lodert heiß,
am Schicksalsberg zahlt jeder seinen Preis.
In Minas Tirith bebt der Stein,
die Welt hüllt sich in Dunkel ein.
Doch auf den Feldern, weit und leer,
reitet der Rohirrim stolzes Heer.
Ein Hornstoß gellt, ein letzter Mut,
im Morgenrot fließt Heldenblut.
Zwei kleine Füße, müde und schwer,
tragen die Bürde zum Feuermeer.
Wo Hoffnung stirbt im grauen Land,
hält Treue fest die kleine Hand.
„Ich kann ihn nicht tragen“, ruft Sam voller Schmerz,
„doch ich trage Euch!“ – ein riesiges Herz.
Die Krone findet ihr wahres Haupt,
an das kein Zweifler mehr geglaubt.
Das Zepter ruht, das Schwert ist neu,
das Volk gelobt dem König Treu.
Aus Schutt und Asche blüht ein Baum,
erfüllt wird nun der alte Traum.
An grauen Furten weht der Wind,
wo Tränen sanfte Zeugen sind.
Das Schiff gleitet fort im Abendlicht,
doch diese Sage – sie endet nicht.
Was einst verloren, ist nun frei,
die Zeit der Ringe ist vorbei.
Das war das letzte Gedicht meiner Reihe. Ich hoffe, es gefällt euch.
Schreibt mir gerne, welche Filme bzw. Filmreihe ich als nächstes in Gedichte verpacken soll.
Tschau!
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