Eure Geschichten

Der schwindende Untergang Teil 4

Ein Haus im Wald

Runa lief und lief. Sie schaute auf ihre Armbanduhr: Es warfen schon 12 Minuten vergangen und ihr Dad meinte, dass sie nur 5 Minuten laufen müssten. Doch auf einmal sah sie ein wunderschönes, kleines Haus, das mit einer grünen Holztür ziemlich einladend wirkte. Es hatte blaue Fensterläden und viele Blumenkästen. Vor dem Haus war ein kleiner Kräutergarten. 

Runa ging zur Tür und strich mit ihren Händen darüber und Wummmm, Knall, Klirr, Wummmmm, fiel ihr die Umzugskiste aus dem Arm. Wieso hatte sie vergessen, dass sie die Kiste auf dem Arm hatte? Sie hob die Kiste mühsam wieder auf und trat zur Seite, damit ihr Dad die Tür aufschließen konnte. 

Sie betraten das Haus. Es sah gemütlich aus. Ein kleiner Flur führte in eine Küche, die mit Gewürzen vollgestellt war. In der Küche gab es eine Tür, die in das Schlafzimmer ihrer Eltern führte. Ein kleiner Gang lenkte wieder in den Flur ein. Von dort aus ging es Richtung Badezimmer. Als sie aus dem Bad trat, sah Runa eine kleine Treppe, die nach oben führen musste. Sie ging die Treppe hoch und blickte kurz in das Wohnzimmer. Dann öffnete sie eine kleine Tür und dort war ihr Zimmer.

Der Sturz

Runa schaute sich alles genau an. Ihr Zimmer hatte eine Dachschräge. Eigentlich sah es ganz schön aus, dachte sie und stellte die Kiste ab. Ihre Mum klopfte an die eh schon geöffnete Tür. „Hey Runa, soll ich dir beim Auspacken helfen?“, fragte sie. Runa nickte langsam. Nach ungefähr zwei Stunden waren sie fertig. Das Zimmer sah jetzt viel gemütlicher aus als vorher. Ihre Mum sagte irgendetwas von Küche und kochen und verließ dann ihr Zimmer. 

Runa wollte nach unten gehen, um zu schauen, wo ihr Dad ist. Vielleicht räumte er gerade sein ach so tolles Spielzimmer ein? (es lag neben der Küche), dachte Runa. Doch als sie die Treppe runtergehen wollte, hörte sie eine Stimme, die flüsterte: „Runaaaaa. Runaaaaa, kommmm zu mir.“ Runa fühlte sich auf einmal ganz träge. Sie schaute sich um und sah eine Spirale an der Wand, die sich langsam drehte. Runa näherte sich der Spirale und konnte nur noch an die Stimme denken, die wie flüssiges Gift in ihren Kopf drang. Sie berührte die Spirale und alles um sie herum wurde schwarz.

Im neuen Haus

Runa öffnete die Augen und sah, dass sie im Wohnzimmer des neuen Hauses lag. Sie wollte aufstehen, doch ein Schmerz drang durch ihren Arm. Ihre Mum und ihr Dad kamen ins Wohnzimmer und setzten sich neben sie auf das Sofa. Runa schloss die Augen und hoffte wieder in London zu sein. Einfach in London. Zu Hause.

 

Bye Leute! Der 5. Teil kommt noch und ich würde mich freuen, wenn ihr was in die Kommis schreibt. 

LG Charlie☺️

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