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Leon mag alle Jahreszeiten, doch den Winter mag er besonders, weil er dann auf dem zugefrorenen See spielen kann. Meistens ist der See freigegeben, doch er hat inzwischen durch seine Eltern gelernt, wie er einschätzen kann, ob die Eisschicht dick genug ist.
Heute geht er wieder auf den See, denn gestern hat er geschaut, und die Eisschicht war dick genug. „Heute sind es zwar 12 Grad, aber so schnell kann die Schicht ja noch nicht wegschmelzen“, denkt er und geht auf den See. Als er den ersten Schritt macht, knirscht das Eis etwas, aber das ist schon öfter passiert. Als seine Freundin Lina, die auch in seinem Dorf wohnt, sieht, dass er auf den See geht, ruft sie noch: „Leon, tu das nicht, das Eis ist nicht dick genug!“, doch da bricht Leon schon ein.
Lina zögert nicht lange, sondern legt sich direkt flach aufs Eis, nimmt Leons Hände und zieht ihn aus dem eiskalten Wasser raus. Leon ist so dankbar, dass er Lina einfach küsst. Das fühlt sich so unbeschreiblich an, dass die beiden kurz die Zeit vergessen. Doch dann geht Leon sich schnell umziehen. Zu Lina sagt er: „Danke, ich gehe nie wieder bei 12 Grad auf eine Eisfläche.“ Auf Linas Blick antwortet er: „Na gut, auch nicht bei über 3 Grad.“
ENDE
Das ist eine sehr schöen Geschichte! Ich mag sie1
Danke
Kurz aber schön