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Hi Leute! Ich habe dieses Mal eine Geschichte dabei. Gefällt sie euch? Schreibt es in die Kommentare!
Viel Spaß beim Lesen!
Franziska wartete vor der Schule auf ihre Freundin Inge. Heute war ein nebeliger Mittwochmorgen in Hamburg. Es war Sommer, aber am Morgen war es trotzdem etwas kühl. Franziska war 11 Jahre alt und ging auf ein Gymnasium in Hamburg. Es war 5 vor 8 Uhr als Inge mit dem Fahrrad angesaust kam. Inge war oft zu spät. Heute war sie aber am Frühsten seit dem Beginn der 5. Klasse. Inge parkte ihr Fahrrad, verschloss es, zerrte ihren Rucksack vom Gepäckträger und schlenderte zu Franziska hinüber. Franziska grüßte sie: „Hi!“
Franziska und Inge gingen zu ihren Schließfächern und nahmen das Material, das sie für den Unterricht brauchten, heraus und schlossen ihre Spinde wieder. Bevor Inge ihr Schließfach schloss, warf sie einen Blick auf den Stundenplan. „Mist, Mist, Mist!“, rief sie. „Was ist?“, fragte Franziska neugierig. Inge antworte im grimmigen Ton: „Wir haben in der 1. Stunde die blöde Gurke.“ Die Mathelehrerin hieß nicht „Frau Gurke“, sondern „Frau Gurkastiano“. Sehr viele Kinder konnten diesen Namen nicht aussprechen, deswegen durfte die ganze Schule sie „Frau Gurke“ nennen. Frau Gurke hatte einen gemeinen Blick und Mundgeruch. Wenn Blicke töten könnten, wäre schon die ganze Schule leer. Mit einem grimmigen Gefühl gingen die BFFs zum Unterricht.
Im Klassenzimmer stand Frau Gurke mit 2 anderen Lehrern: Herrn Bernhard und Frau Rhein. Was machten die denn hier? Franziska und Inge setzten sich nebeneinander und blickten neugierig zu den Lehrern. Frau Gurke räusperte und sagte: „Wir haben einen Ausflug für euch vorbereitet. Ihr dürft in Hamburg herumlaufen. Für sieben Tage. Wir drei werden euch durch die Stadt jagen. Ihr müsst Unterschlüpfe finden und Essen besorgen. Während ihr durch die Stadt läuft, müsst ihr Fotos machen. Zum Beispiel, wenn ihr gerade Pommes esst, müsst ihr ein Foto machen und das Foto in diesen Chat schicken. Dann haben wir Lehrer eine Spur, euch zu finden. Wenn wir euch finden, seid ihr raus.“
Die ganze Klasse starrte Frau Gurke, Herr Bernhard und Frau Rhein an. Alle glaubten, dass sie in einem Traum seien und dachten, dass sie gleich aufwachen werden. Aber Frau Rhein sagte: „Das ist kein Traum. Ich meine es ernst!“ Alle Kinder jubelten, klatschten und pfiffen. Sie trampelten mit den Füßen und riefen: „JA!“ Nach einer Weile fragte Zoe: „Und wann beginnt diese Reise?“ Herr Bernhard antworte: „Hier und jetzt!“ Zoe starrten ihn mit offenem Mund an. „JETZT?!“, fragte sie. „Ja, genau, jetzt!“, sagte Frau Rhein. „Wir haben alles für euch gepackt. Es gibt Sicherheitsrucksäcke mit einem Erste-Hilfe-Kasten, Seilen und allem, was man auf einer Flucht so braucht. Max stand auf und sagte: „Dann wollen wir mal los!“
Josephine und Helene quietschten um die Wette. „Aber da in dem Rucksack ist doch Make-Up, oder?“, fragte Josephine besorgt. Herr Bernhard antworte: „Nö! Da ist keins! Du musst es mal eine Woche ohne Make-Up aushalten!“ Die Klasse kreischte vor Lachen. Aber am lautesten waren Franziska und Inge. Die Kinder sprangen auf und schnappten sich die Rucksäcke. Frau Rhein sagte: „Also, da alle jetzt bestimmt gut gelaunt sind, wollen wir mal etwas genauer erklären!“ Dann begann Frau Rhein, die Klasse mit ihrem Wortschwall zu nerven: „Ihr dürft Bus, Bahn, Fahrräder und Taxis fahren. Inliner und so ist auch erlaubt. Ihr werdet 30 Minuten Vorsprung haben. Erst dann dürfen wir loslaufen. In einem kleinen Segelschiff dürft ihr auch mitfahren, aber nur bis zur Grenze von Hamburg. In jedem Rucksack ist ein Handy. Mit den Handys könnt ihr eure Bilder schicken. Noch Fragen?“
Marlene meldete sich und sagte: „Was ist, wenn die Lehrer uns kriegen?“ Herr Bernhard beantwortete die Frage: „Dann müsst ihr die ganze Zeit mit den Lehrern verbringen.“ Hans aus der 2. Reihe fragte: „Dürfen wir uns besprechen, wo wir als Erstes hingehen?“ Frau Rhein sagte: „Ja, das dürft ihr. Also, ab in die Bibliothek mit euch! Dort könnt ihr besprechen, wo ihr als Erstes hinwollt!“ Wieder jubelte die Klasse und die Kinder sprangen auf. Sie machten sich auf den Weg in die Bibliothek. Franziska sagte erstaunt zu Inge: „Ich hätte nie im Leben gedacht, dass die olle Gurke mit uns so einen coolen Ausflug macht!“ „Ja, das hätte ich auch nie im Leben gedacht!“, stimmte Inge ihr zu.
In der Bibliothek ließen sie sich in die Hängematte fallen und blickten zu den Klassensprechern. Max sagte: „Also, wer kennt ein gutes Versteck?“ Fast die ganze Klasse meldete sich. Franziska hatte auch eine Idee. Max nahm sie dran: „Wir könnten mit der Bahn nach Jungfernstieg!“, sagte sie, „dort sind richtig viele Leute, unter die man sich mischen kann!“ „Super Idee!“, sagte Max erstaunt. „Weiß jemand, wo wir vielleicht schlafen könnten?“ Helene meldete sich: „Ich kenn´ ein Hotel, das gar nicht auffällt! Es ist irgendwo in Langenhorn.“ Wieder war die Klasse einverstanden. „Dann fahren wir nach Jungfernstieg!“, sagte Inge.
Die Klasse stand auf und ging wieder zu ihrem Klassenzimmer. Dort gab Frau Rhein Max dem Klassensprecher 50.000 Euro und sagte: „Das werdet ihr auf eurer Reise brauchen.“ Dann ging die ganze Klasse zum Haupteingang. „Wir müssen gleich rennen wie der Blitz!“, rief Jannes in die Runde. Sehr viele Kinder stimmten ihm zu. Inge hielt Franziskas Hand so fest, dass es wehtat. Frau Gurke begann: „Drei“ Alle Kinder machten sich bereit. „Zwei“, sagte Herr Bernhard. „Eins“, rief Frau Rhein. Dann riefen alle drei Lehrer lautstark: „LOS!“ Alle Kinder begannen zu rennen. Auch die mit den Rucksäcken. Franziska trug den einen Rucksack und Inge den anderen. Den letzten Rucksack trug Hans.
Bei der Bahnstation angekommen, trampelten alle die Treppe hoch. Andere Leute auf der Treppe machten erschrockene Gesichter und brachten sich vor dem Kindertrubel in Sicherheit. Franziska und Inge konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. Sie brüllten lautstark los und kriegten sich nicht mehr ein. Auch andere Kinder begannen lauthals zu brüllen, als Max sagte: „Boah, Leute! Seid mal ruhig! Man kann uns bis zur Schule hören!“ Die Kinder ließen es und trampelten die Treppe hoch.
Oben fragte Emma: „Hat jemand kein Fahrticket?“ Hans, Emilia und Marlene meldeten sich. „Jedes Fahrticket kostet 2 Euro …und drei mal zwei ist … sechs!“, rechnete Emma zusammen. Sie trennte 6 Euro von den 50.000 Euro und steckten es in den Fahrkartenautomaten. Da kamen drei Tickets zum Vorschein. Emma gab Hans, Emilia und Marlene jeweils ein Ticket und die Klasse ging auf den Bahnsteig. Die Bahn kam in 5 Minuten. „Mist!“, rief Helene, „wir haben nur noch 15 Minuten bis die Lehrer loslaufen.“ „He!“, sagte Inge. „Müssen wir denn nicht ein Foto von der Bahnstation machen?“, fragte sie. „Stimmt ja! Das müssen wir!“, sagte Franziska und sie machte den Rucksack auf. Zum Vorschein kamen Springseile, (wofür brauchen sie denn Springseile?), ein Erste-Hilfe-Set und ein Handy.
Franziska nahm das Handy aus dem Rucksack und machte ein Foto von der Bahnstation. Sie schickte das Foto in den Gruppenchat. Sofort kam eine Nachricht von Frau Rhein: Danke! Plötzlich schubste Helene zu doll und Josephine verlor das Gleichgewicht. Josephine würde gleich auf das Gleis fallen! Anouk schnellte hervor und schnappte Josephines Hand, bevor sie fiel. Die Farbe in Josephines Gesicht kam zurück. „Das musstest du doch nicht machen!“, schnaubte Josephine. Anouk guckte böse und sagte: „Ich habe dir doch gerade das Leben gerettet! Warum bedankst du dich nicht bei mir?“
Franziska nahm Anouks Hand und zog Anouk zu sich. Sie sagte: „Josephine ist blöd und sie bedankt sich bei niemandem. Nimm es nicht zu ernst.“ Anouk lächelte und Franziska fügte hinzu: „Ich finde, das war sehr nett und sehr mutig von dir, Anouk! Willst du bei uns im BFF-Club sein?“ Inge nickte. Anouk prallte vor stolz. „Klar will ich das!“, sagte sie, „ich hatte noch nie eine Freundin, aber jetzt gleich zwei!“ Inge, Franziska und Anouk lächelten um die Wette. Die Bahn kam. Die 3 Freundinnen nahmen sich an die Hand und stiegen ein.
Nur so zur Info: Es gibt wirklich den Nachnamen „Gurke“! Ich habe im Internet nachgeschaut. Ich wollte aber nicht, dass der Name „Gurke“ zu komisch klingt, deshalb habe ich die Lehrerin „Gurkastiano“ genannt. Hoffentlich war das witzig!
LG
Eure BockBockGirl7
super bockgirl
LG Ida007
Richtig cool!
War es,
Meine Freundin heißt Anouk und die ist soo lustig und kann seeeehr gut malen.
cool