Deine Meinung
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Hallo, ich heiße Ronja und bin 8 Jahre alt. Mein Bruder Leo kann durch Wände gehen. Meine Mama geht in Flammen auf, wenn sie wütend ist. Ich kann fliegen und mit meinen Augen Laser abschießen. Papa ist ein Erfinder. Alle rutschen, statt zu gehen. Untere Straßen sind krumm. Jeder rutsch deshalb runter. Hoch ist es noch einfacher. Man steigt auf eine Wolke und schwebt. Ich fliege IMMER! Bei uns ist der Tag dunkel und die Nacht hell. Doch am Tag benutzen wir unsere Taschenlampen. Die Häuser schweben in der Luft, wie Bäume, Bänke und alles. Man fliegt dann immer auf eine Wolke hoch. Die Straßen schweben auch. Wenn man von der Straße rutscht, landet man auf Wolken.
Ihr sollt nicht denken, dass ich im Himmel bin. Die Häuser schweben mit der Dachseite nach unten in der Luft. Die Wohnungen sehen schön aus. Die Möbel, die aus Tesafilm, Perlen oder Stoff bestehen, schweben nicht. Unsere Transportmittel sind keine Autos, U-Bahnen oder Flugzeuge, sondern Wolken oder Kaffeemaschinen mit Düsenantrieb. Die Kaffeemaschinen sind sehr praktisch, weil man immer was unterwegs trinken kann. Jeder Mensch hat eine Fähigkeit. Also, wenn ihr mich fragt, dann ist bei uns alles KLASSE!
Mein Papa hat im Schuppen eine Atomvergrößerungsmaschine. Ihm ist es gelungen, ein Atom zu vergrößern. Er heißt TOM. Er ist sehr nett. Die Tiere, die bei uns leben, bestehen aus Wolken und können fliegen. Ich wachte auf…
„Du, TOM, wach auf, es ist ein Einkaufstag“, sagte ich. Auch Leo wurde wach, nahm die Taschenlampe und ging verschlafen durch die Wand. „Achtung!“, schrie ich und zischte zu Leo. „Mist!“ Ich hörte Geschepper und Schreie. Leo stürzte durch die Wand und rannte zur mir. „Leo!“, schrie meine Mama. Ihre Haare brannten. Lichterloh. „Du hast die ganze Küche durchwüstet!“ Ich schluckte. Mama guckte böse zur mir. „Im Haus wird nicht geflogen!“ Ich flog langsam runter.
„Es sind ja Ferien“, sagte Mama. „Papa und ich wollen, dass du ins Internat gehst“, sagte Mama. Aber… ich sah Mama an. „Ich will, dass du lernst, nicht Laser abzuschießen. Du hast fast das ganze Haus abgefackelt!“ Ich wusste, dass das Internat kein normales Internat ist. Man lernt da seine eigenen Fähigkeiten zu kontrollieren. Ich weinte, das ist nun auch wieder wahr. Mich in den Ferien ins Internat zu stecken!?! „Pack deine Sachen“, schnauzte Mama. Ich holte meinen Rucksack und packte.
TOM kam unter dem Bett hervor. Ich sah ihn an. „Komm mit“, ich zeigte auf meinen Rucksack. „Aber deine Mutter will das nicht“, sagte TOM. „Ist doch egal“, sagte ich abweisend. Ich nahm mir eine Taschenlampe und befestigte sie an meiner Stirn. Ich sagte: „Tschüss“, und ging raus.
Die Dunkelheit lächelte mir ins Gesicht. Ich stieg auf eine Wolke und lenkte sie zum Internat. Meine allerbeste Freundin Lou kam auf mich zu gesaust. „Cool, wir können uns ein Zimmer teilen!“, sagte Lou. Ich starrte sie an. „Gehst du auch in den Ferien ins Internat?“ „Klar!“, Lou lächelte. Lou hat eine Fähigkeit, sie kann sich nämlich verdoppeln.
Nach langem Gerede mit der schrecklichen Frau Birgit wurde uns ein Zimmer zugeteilt. Ich räumte alle meine Sachen ein. TOM flog aus meiner Tasche. Lou hatte sich inzwischen vierfach verdoppelt. „Was?“ Alle vier Lous sprangen auf. Ich packte alle Lous und presste sie zu einer Lou. „Du darfst Tom nicht mitnehmen!“, sagte Lou. „Ich weiß“, sagte ich abweisend. „Noch schlimmer, wenn du das weißt, warum machst du das dann?“, frage Lou entrüstet. Meine Augen funkelten.
Ich machte den Fernseher an und sah mir den digitalen Stundenplan an. „Wir haben Sport!“, schrie Lou. Ich nahm meine Sportsachen und ging mit Lou zur Sporthalle. Auf dem Flur rempelte uns jemand an. „Ey“, rief ich. Die Gestalt stoppte und weinte. Aber auf dem Flur war niemand zu sehen. „Petty?“, fragte Lou. Petty wurde sichtbar. “Warum weinst du?“, fragte ich. „Niemand mag mich, weil ich immer unsichtbar werde und andere erschrecke. Petty heulte. „Ach Petty“, sagte ich mitfühlend. „Das verstehe ich. Bei mir ist es so...“ Ich sah Lou an. Niemand wusste, dass ich zwei Fähigkeiten habe. „Geh schon mal vor“, bat ich Lou. Lou nickte und ging.
„Ich kann mit meinen Augen Laser abschießen“, flüsterte ich. Manchmal habe ich es auch nicht im Griff. „Du kannst was?“, schrie Petty begeistert. „Psst, leise! Ich habe zwei Fähigkeiten, aber das ist geheim.“ Petty nickte.
Ich flog den Gang entlang zur Turnhalle, wo Lou auf mich wartete. Na endlich! Sie öffnete die Tür. Die Sportlehrerin ist sehr streng. Sie heißt Frau Birgit. „Hallo Ronja, hallo Lou“, sagte Frau Birgit streng. „Bitte hier nicht fliegen“, sie sah mich prüfend an. „Los!“, schrie sie, “geht an die Geräte und übt.“
„Ich gehe zu den Tauen“, sagte Lou. „Na gut“, sagte ich. Ich war zuerst dran. Als niemand guckte, flog ich ganz nach oben, wo es eine Rutsche gab. „Geschafft“, schrie ich fröhlich. Als ich nach unten gerutscht bin, packte mich Frau Birgit und zog mich weg. „Ronja Winkler, du hast wohl vergessen, dass ich von hinten sehen kann.“
Danke für die tollen Komentare😀👌, es motieviert mich weiterzuschreiben.
Cool, wirklich verrückt😝😝! LG Nini58310💜
Das ist witzig