🤍🌺Dreams and Nightmares 🍄🤍 | Teil 3
Vor dem Spind
Lexi war müde. Der Jetlag hing ihr immer noch in den Knochen, doch sie schleppte sich durch den Flur – geradewegs zu ihrem Spind. Der silbrig grünblaue Farbton beruhigte sie ein wenig, wie eine kleine Erinnerung an das Meer.
Sie gab das Passwort ein. 12.03.10. Klick.
Als sie die Tür öffnete, fiel ihr Blick auf das obere Fach – dort, wo sie gestern ein paar Fotos eingeklemmt hatte. Ihre Finger griffen automatisch danach. Ein Bild zeigte sie mit Edward, wie sie zusammen am Strand saßen. Seine Hand auf ihrer. Sein Lachen, ihre zerzausten Haare vom Wind. Ihr Hals wurde eng. Er war noch in Los Angeles. Und sie… nicht.
Kymara
Sie lehnte sich an den Spind und starrte auf das Bild. „Homesick?“ Die Stimme war ihr inzwischen vertraut. Lexi drehte den Kopf. Kymara. Sie stand da wie gestern: makellos, ernst, mit dieser goldenen Uhr, die zu ticken schien, gab aber keinen Laut von sich. Lexi zögerte kurz, dann nickte sie. „Mehr als ich zugeben will.“
Kymara sagte nichts. Doch ihre Augen blickten für einen Moment… weicher. Dann drehte sie sich wortlos um und verschwand im Flur.
Mittagspause
Lexi stand mit ihrem Tablett unschlüssig in der Cafeteria. Der Raum war groß, die Stimmen laut. Zu laut. Sie suchte sich einen Platz am Rand, möglichst weit weg vom Trubel. Sie setzte sich hin. Lexi stocherte mit der Gabel in ihrem Reis. Die Cafeteria war laut, voller Stimmen und Gerüche, die nichts mit dem zu tun hatten, was sie kannte. Sie sehnte sich nach kalten Sandwiches am Strand, nach dem Klang von Wellen, nicht Gabelklirren und schrillem Lachen. Plötzlich bemerkte sie drei Schatten vor sich. Drei Jungs standen da, ohne ein Wort zu sagen. Der in der Mitte lächelte schief. Er hatte leuchtend rote Haare, eine Zahnlücke, Sommersprossen und ein schief sitzendes Pflaster quer über seiner Nase. Die zwei neben ihm – Zwillinge offensichtlich – hatten rabenschwarzes Haar, haselnussbraune Augen und identische Grübchen auf der rechten Wange. Sie sagten kein Wort. Kein Zucken. Nichts.
Leon
Der Rotschopf setzte sich einfach ihr gegenüber, die Zwillinge taten es ihm gleich. „Leon. And those two are Duss,“ sagte er grinsend und nickte jeweils links und rechts. Lexi hob eine Augenbraue. „Lexi. Nice to meet you, I guess. What do you want?“ Leon verschränkte die Arme, lehnte sich zurück und antwortete: „We just wanted to show the new girl around. School’s big, easy to get lost.“ Lexi schnaubte leise. „Sure. And now tell me what you really want – and everything that comes with it.“ Leons Grinsen wurde breiter. Seine Zahnlücke blitze.
„Not naive. Nice little one“, sagte er fast bewundernd. "Well, we aren't hungry anymore, are we guys?" Die beiden anderen schüttelten den Kopf. Dann stand er auf. Die Zwillinge folgten ihm, ohne ein Wort zu verlieren.
Er warf ihr beim Gehen noch einen letzten Blick über die Schulter zu. „See ya in your dreams.“
Dann waren sie weg. Lexi starrte ihnen nach, während ein unruhiges Gefühl sich in ihrer Magengegend ausbreitete. Es war nicht das Mittagessen.
See ya in your dreams
Lexi war gerade aus der Cafeteria getreten, als eine Stimme sie aufhielt. „You’re Lexi, right?“
Sie drehte sich um. Ein Mädchen mit auffälligem rotem Stirnband und langen, festen Schritten kam auf sie zu. Ihre Haltung war stolz, fast zu stolz. „I’m Taylor. Miss Bell asked me to show you around. Thought you might get lost otherwise.“ Lexi zuckte mit den Schultern. „I was doing fine.“ Taylor grinste leicht. „Sure you were. Come on, I’ll show you the places that matter.“
Sie gingen durch die oberen Stockwerke, vorbei an Klassenzimmern, die alle gleich aussahen, dann durch einen langgezogenen Korridor mit Glaswänden, wo man die ganze Stadt sehen konnte. Taylor sprach nicht viel. Sie zeigte mit dem Finger, nannte Räume, kommentierte Lehrer.
Schulführung
Lexi folgte, beobachtete sie. Ihre Bewegungen waren flüssig, ihr Blick durchdringend. Sie wirkte, als gehöre sie zur Schule, als sei sie ein Teil davon. Als sie vor einem verschlossenen Flur zum Stehen kamen, sagte Lexi: „What’s down there?“
Taylor antwortete nicht sofort. „Just old storage rooms. Off-limits.“ Lexi spürte einen Moment lang, dass da etwas nicht stimmte. Als Taylor sich wieder zu ihr umdrehte, stand sie ganz nah.
„You’ll find your way soon enough,“ sagte sie leise. Dann lächelte sie – nicht freundlich, aber auch nicht kalt. Eher wissend. Sie drehte sich zum Gehen um, war schon ein paar Schritte weiter, als sie stehen blieb. Ohne sich umzudrehen, sagte sie „See ya in your dreams.“ Lexi erstarrte. Nicht schon wieder.
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Ich hoffe, ihr habt bissl Englisch gelernt heute. 😂🎀
Und jao, next Teil kommt bald =]
Hehe oki🤍
𝙷𝚎𝚑𝚎𝚑𝚑𝚎𝚑𝚎
𝙳𝚊𝚜𝚜 𝚒𝚜 𝚠𝚎𝚐𝚎𝚗 𝚊𝚞𝚏𝚖 𝙷𝚊𝚗𝚍𝚢 𝚋𝚒𝚗 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚍 𝚊𝚞𝚝𝚘𝚖𝚊𝚝𝚒𝚜𝚌𝚑 𝚊𝚗𝚐𝚎𝚕𝚘𝚐𝚎𝚗. 𝙰𝚞𝚏𝚖 𝙻𝚊𝚙𝚝𝚘𝙿 𝚖𝚞𝚜𝚜 𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚍 𝚊𝚗𝚖𝚎𝚕𝚍𝚎𝚗. 🌚🌿🍄🙌🏼
Oki Naomiii tyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy!!!!! PS: Ich hab mir mitlerweile angewöhnt das du mehr als Gast unterwegs als Naomi lol😂😂
Keine Sorge Nali, Kymara taucht in Teil 4 wieder auf und wird eine sehr große Rolle spielen. Btw will irgendwer dass seine Charackter die Bösewicht ist oder nicht?
Mega schön 😻
Ohaaa wie niceeee voll coool!!!! Ich hätte aber 1Verbesserungsvorschlag: ,, vllt könntest du nur sehr wenig auf englisch machen damit alle es checken was die da sagen, checkst du was ich meine?😂 und ich hätte eine einzige Bitte:,, Kannst du bitteeee Kymara etwas mehr reinmachen und halt auch etwas wichtiger das auch viel um sie geht also wie die 2. Hauptfigur😂 wäre sehr toll wenn du das machen würdest aber sonst ist diese Story megaaaaaaaaa😍😍😍😍
Wow die is echt krass. Ich habe alles außer ein Wort verstanden 😂😂😂
Name: Morgenpfote( Morgenlicht, Morgenstern)
Alter: 8 Monde
Geschlecht: Weiblich
Aussehen:*
*Körperaufbau: Schlank
*Fell: nussbraun mit roten Tupfen
*Augen: Grün
*Charaktereigenschaften: freundlich, pfiffig, schlau
Rang: Schülerin( Kriegerin, Anführerin)
Familie:*
*Vater: Unbekannt (Streuner)
*Mutter: Frostherz
*Geschwister: Spechtpfote(Männlich)
Sonstiges: Ist es okay wenn sie im Laufe der Geschichte Anführerin wird?
KS-Name: Pollyanna123
LG Polly 🍀
🩵🩵🩵🩵🩵
Super gut😍❤️❤️! Und das Englisch war auch cool, ich hab's verstanden😅❤️.