Eine besonders magische Freundschaft, Teil 3: Die Tropfsteinhöhle
Hi Leute,
hier bin ich jetzt ENDLICH wieder mit einem neuen Teil meiner Geschichte. Sorry, dass ich so lange keinen Artikel mehr gemacht habe, aber ich hatte einfach keine Zeit.
Auf dem Weg zur Tropfsteinhöhle
Der nächste Stopp war eine Tropfsteinhöhle. Dafür ging es zum Glück nicht so viel bergauf. Das dachten wir zumindest. Denn wir nahmen den falschen Weg und kamen dann an einem Hühnerhof an. Was ist denn das für ein Mist, dachte ich betrübt. Da kam uns eine nette Bäuerin entgegen, von der wir später erfuhren, dass sie Gerlinde hieß.
Gerlinde begrüßte uns freundlich: „Hallo, ich bin Gerlinde, die Bäuerin hier auf dem Hof. Habt ihr euch verlaufen?“ „Ja, das haben wir“, antwortete Paulina schnell. „Wenn ihr wollt, dann könnt ihr hier übernachten, und ich kann euch zeigen, wo wir hier sind und wie ihr hier wieder wegkommt“, bot uns Gerlinde freundlich an, was wir natürlich toll fanden. Und da es schon Abend geworden war, fanden wir es gut, dass wir eine Bleibe gefunden hatten. Deshalb sagten wir ja.
Unterschlupf bei Gerlinde
So, und jetzt zu Gerlinde: Sie ist eine etwas ältere Frau mit tollem, hellgrauem, schulterlangem Haar. Sie trug ein hellblaues, kariertes Hemd und darüber eine rosa Weste ohne Ärmel. Ihre Hose war blau. Natürlich, denn so gut wie jede Hose ist ja blau. In der Hand trug sie eine große Kanne Milch. Vielleicht hatte sie ja auch noch Kühe, vermuteten wir. Und genau das fragte Paulina sie neugierig: „Hast du auch Kühe?“ Gerlinde antworte. „Ja, ich habe auch Kühe, aber die grasen auf den Wiesen. Nur eine Mutter mit Kälbchen habe ich hier.“
„Und wo genau sind wir hier und wie kommen wir zur Tropfsteinhöhle?“, hakte Marie nach. „Wir sind in den Bergen, aber das wusstet ihr ja bereits. Zur Tropfsteinhöhle gibt es leider keinen direkten Weg. Aber wenn ihr dem Trampelpfad wieder hinunter zum Zeltplatz folgt und dann den anderen Weg nehmt, landet ihr sicher bei der Tropfsteinhöhle.“ Wir bedankten uns, was ja eigentlich selbstverständlich ist.
Danach zeigte uns Gerlinde unser Nachtquartier. Es war nicht sehr groß, aber wir fanden es trotzdem sehr schön. Wir aßen noch zu Abend und dann gingen wir auch schon schlafen. Es heißt ja, wer nicht rastet, der nicht ruht. Und wir wollten ganz viel rasten und ruhen und auf jeden Fall ordentlich Kraft für morgen tanken.
Am nächstem morgen bedankten wir uns bei Gerlinde, packten ein und wanderten weiter. Als wir wieder am Zeltplatz waren, nahmen wir wie Gerlinde es uns gesagt hatte, den anderen Weg. Es war ein schöner Weg. Am Anfang führte er über eine Wiese. Danach an einem schmalen Fluss mit wunderschönen Trauerweiden vorbei. Aber die Atmosphäre des Trauerweiden-Wegs war alles andere als traurig. Nein, sie war sogar richtig schön. Außerdem flogen da noch die schönsten, buntesten Schmetterlinge vorbei. „Wer das nicht sehen kann, tut mir richtig leid“, seufzte Paulina.
Baden zur Geisterstunde
Nach und nach wurde aus dem Weg ein Wald. Und nach einer Weile kamen sie endlich an der Tropfsteinhöhle an. Es war keine von Besuchern überfüllte Höhle, sondern eine richtig natürliche. Zum Glück war sie nicht einsturzgefärdet, da dort noch keine bescheuerten Höhlenforscher rumgeforscht haben.
Wir fanden in der Höhle einen See mit blauem, wunderschönem kristallklarem Wasser. Durch ein Loch in der Höhlendecke schien das Licht des Vollmonds herein. „WOW!“, riefen wir alle drei gleichzeitig und beschlossen im See zu baden. Das mit dem Baden zog sich eine Weile und schließlich war es Mitternacht. Geisterstunde.
So, das war's dann auch schon wieder...
Grüße gehen heute an Tränennacht, meine 1. KS Freundin. Ganz liebe Grüße an dich.
Und an die anderen natürlich auch.
GLG Moon