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Und da kommt auch schon die nächste Geschichte. Wenn ich´s hinbekomme, dann gibt es nächste Woche mal wieder ein Video! Aber jetzt viel Spaß, mit der Geschichte!
Wir hören uns,
LG Fantasio
Jack lief aufgeregt in der Halle der großen Villa umher. Draußen ging die Sonne unter und die Einwohner von Minecraft zogen sich in ihre Bauten zurück. Es gab eigentlich nur Gründe, um gut gelaunt zu sein, aber genau das war Jack nicht. Sein Freund Hogun wurde seit ein paar Tagen vermisst. „Komm schon Jack, wo könnte Hogun sein!“, überlegte Jack laut. Es klingelte. Jack wollte öffnen, doch bevor er irgendetwas tun konnte, wurde die Tür aufgetreten. Krachend fiel sie zu Boden.
„Wer seid ihr???“, schrie Jack und hielt sich kampfbereit. Einer der drei Männer hielt ein Diamant-Schwert in der Hand. Er packte Jack am Arm und flüsterte in unheilvollem Ton: „Wenn du deinen Freund je wieder sehen willst, dann komm morgen um 2:00 Uhr zur alten Mine.“ Er stieß Jack mit einem Tritt in die Hüfte. Keuchend kippte er um. Die Männer verließen das Haus. „Wo, wer, wie, warum?“, fragte sich Jack benommen.
Es war schon ein nächster Tag angebrochen und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Jack lag noch auf dem Boden, vor ihm die eingebrochene Tür. Langsam richtete er sich auf. Seine Hüfte schmerzte. Langsam humpelte Jack nach draußen und ließ sich auf eine der Liegen vor dem Pool fliegen. „Was mache ich bloß?“, fragte sich Jack. Er öffnete sein Inventar und aß einen Goldapfel. Sofort fühlte er sich wieder wie neu geboren. „So, ich sollte wahrscheinlich zu diesem Treffen gehen. Aber sicherheitshalber besorge ich mir mal eine Rüstung!“, bemerkte Jack.
Seine Villa lag etwas abseits von Morville, das einzige Dorf auf ganz Wojago, einer großen Insel. Also musste Jack erst über lange Wege, Brücken und Berge wandern, bevor das Mähen der Schafe, das Muhen der Kühe und die Stimmen der Einwohner zu hören waren. Morville hatte vielleicht gerade mal 900 Einwohner. Jack lief zielstrebig auf eine kleine Werkstatt am Ende des Marktplatzes zu. „Mittag!“, grüßten einige, „Hast du Hogun schon wieder gefunden?“ Jack schüttelte den Kopf.
„Eva?“, rief Jack Richtung Werkstatt. „Ja, was is’ denn?“, hörte man eine Frauenstimme aus der Werkstatt rufen. Kurz darauf blickte eine etwas kräftige, braunhaarige Frau aus dem Fenster. „Ahh! Jack!“, bemerkte Eva und lief Jack entgegen. „Eva, ich brauch ’ne' Rüstung!“, sagte Jack und umarmte sie, „ich hab nich so viel Kohle dabei, hast du für ’nen Freund ein Angebot?“ „Na ja, is’ eher so ’ne Art Auftrag!“, überlegte Eva. „Ich glaube, das kriege ich hin!“, vermutete Jack und wippte vom einen Fuß auf den anderen.
Eva nickte und führte Jack in ihre Werkstatt. „Du kriegst die Diamant-Rüstung gratis, wenn du für mich einen kleinen Gefallen tust. Ich hab nämlich ein Problem. Ich wollte ja einen unterirdischen Tunnel bauen, der durch die Insel führt. Und der soll hier beginnen. Doch als ich anfangen wollte...“, Eva verstummte und zeigte auf ein Loch, aus dem grüner Rauch empor stieg, „stellte ich fest, dass sich da ein paar Monster eingenistet haben. Aus dem grünen Rauch schließe ich, dass es hauptsächlich Creeper sind. Wenn ich sie erledige explodieren sie und meine Werkstatt geht hoch! Lös' das Problem und ich gebe dir die Rüstung.“
„Ok, mach' ich. Aber darf ich die Rüstung beim Auftrag auch schon tragen? Ich hab keine andere!“, bat Jack Eva. „Ok, aber dafür beeilst du dich!“, gab Eva nach und widmete sich wieder ihren Kunden, die sich schon vor dem Eingang häuften. Jack legte sich die Rüstung an und stolzierte aus der Werkstatt. „Ich sollte am besten zur Mine, dort kann ich am leichtesten unter die Erde kommen“, überlegte Jack. Also machte er sich auf den Weg. Es war mal wieder ein langer Weg, da die Mine am Ende der Insel lag. Doch nach einer starken halben Stunde war er da.
Die Mine war ziemlich heruntergekommen. Überall lagen Trümmer. Als Jack sich langsam zum Eingang bewegte, krachte es und der Eingang brach zusammen. „Och man! Na ja, Zeit mein neues Diamant-Schwert auszuprobieren“, sagte Jack achselzuckend. Er schlug einmal, nur einmal. Und die ganzen Trümmer zersprangen in tausend Einzelteile. Staunend zog er die Wimpern hoch. Es war stockdunkel. Er nahm eine Fackel in die Hand und machte sich auf den Weg ins Innere. Man konnte in der Mine nichts sehen.
Jack lief langsam mit der Fackel voraus ins Innere. „Wie könnte ich die Creeper vertreiben?“, fragte sich Jack, „ok, hier muss ich runter.“ Jack ging in die Hocke und rutschte langsam den steilen Abhang hinunter. Auf einmal knackte, knarrte und krachte es. Einer der alten Loren flog aus der Verankerung und raste auf Jack zu. Der konnte nicht mehr ausweichen und die Lore bretterte in ihn hinein. Nach ein paar Minuten erwachte Jack. Er saß in der Lore, die ihn vorhin umgefahren hatte. Es war ziemlich eng und sehr schnell. Es glich einer Achterbahnfahrt.
Die Lore driftete mit Vollspeed um jede Ecke, sodass man dachte, man fliege aus der Kurve. „Woahhh!“, schrie Jack und fuchtelte mit den Armen. Seine Fackel war schon lange aus, doch komischerweise wurde die Mine jetzt von schwachen Laternen beleuchtet. Es ging immer tiefer in den Berg! Wumms! Die Lore krachte gegen einen Trümmerhaufen. Jack wurde aus der Lore geschleudert und landete unsanft auf den Schienen.
Langsam rappelte er sich auf. „Ohhhh, ich glaube, ich gehe den Rest zu Fuß!“, stöhnte Jack. Doch bevor er weitergehen konnte, gab der Trümmerhaufen nach und die Lore raste wieder mal auf Jack zu. Der wollte über die Lore springen. Er verhakte sich am Rand der Lore und saß wieder in ihr. „Ach komm!“, klagte Jack.
Doch dann, wurde die Lore langsamer. Mit offenem Mund starrte Jack auf eine große Höhle rechts von ihm. Es war traumhaft schön. Inmitten der Höhle war ein großer Wasserfall. Immer mehr Wasser kam auf die Schienen zu. Die Lore verlor ihre Räder und schwamm jetzt in einem Fluss. Jetzt wurde die Höhle von kleinen lila-leuchtenden Punkten erleuchtet. „WOW! Wie schöön!“, bewunderte Jack. Es war wie eine Attraktion in einem Freizeitpark. Es ging vorbei an Schildkröten, merkwürdige Tiere mit langen Hälsen, Füchsen, Wölfe und sogar einem Tiger. Keiner griff die Lore an, Jack konnte einfach vorbeischwimmen. Jetzt sank das Wasser wieder und am Ende war es nicht mehr zu sehen, dafür aber Hogun.
„Hogun!!!“, schrie Jack und sprang aus der Lore. Hogun hing an zwei Ketten in der Luft. War er tot? Jack schüttelte seinen Freund. „Komm schon Hogun, bitte wach auf!“, bettelte Jack. Doch er rührte sich nicht. Jack blickte sich um, da fiel ihm ein kleines Loch in der Decke auf. Darunter stand ein Kessel mit grünem Inhalt, der grüne Rauch stieg durch das Loch empor. „Evas Werkstatt!“, schoss es durch Jacks Kopf, „Es sind keine Creeper, die den grünen Rauch von sich geben, sondern der Trank!“ „Du bist zu früh!“, sagte eine bekannte Männerstimme hinter ihm.
Langsam drehte er sich um. „Du bist einer der Männer, die mich überfallen haben!“, schrie Jack und griff nach seinem Schwert. „Nicht doch! Ich will dir nichts tun!“, behauptete der Mann ruhig. „Ja, ja! Das sagen die Bösen immer. Und am Ende stecken sie ihr scharfes Schwert in meinen Bauch!“, vermutete Jack und ging einen Schritt zurück. Der Mann holte tatsächlich ein Schwert heraus, doch es war ein Netherid-Schwert! Er holte aus und schlug auf Jack ein. Der hob sein Schwert quer und konnte den Angriff blocken, doch das stärkere Schwert des Mannes zerbrach sein Schwert. Mit Leichtigkeit schlug der Mann Jack K.O.
„Wo bin ich?“, fragte Jack benommen. Er hing an Ketten neben Hogun. Der kalte Stein in seinem Rücken ließ ihn bibbern. „Du bist in der Hölle!“, seufzte Hogun. „Hogun, du lebst! Ich würd' dich jetzt gerne knuddeln, ich häng' aber an 'ner kack Wand!“ motzte Jack und versuchte sich von den Fesseln zu lösen. Er sah sich verzweifelt um. Sie befanden sich in einer kleinen Höhle. Nichts Besonderes. Sie wurde erleuchtet von vielen kleinen schwachen Laternen. In der Mitte der Höhle stand der Kessel. Hogun merkte Jacks Blick auf den Kessel und sagte: „Is' wahrscheinlich ein Heiltrank.“ „Ja, sonst gibt’s keinen grünen Trank“, bestätigte Jack und sah sich weiter um.
Da entdeckte er direkt unter sich sein zerbrochenes Schwert. Er streckte sich und kam mit seinem Fuß an das Schwert. Er hob es auf und löste sich von den Ketten. Danach half er Hogun, sich zu befreien. „Ich muss noch was für Eva erledigen!“, sagte Jack. Er hob den Kessel an und schleppte ihn zu einer Lore. Er stellte den Kessel dort hinein und schickte die Lore in die Dunkelheit.
Nach 10min standen die beiden wieder an der frischen Luft. Als sie gerade wieder im Dorf ankamen, bemerkten sie, wie zwei Wachen gerade einen Mann ins Gefängnis schleppten. „Woher habt ihr den?“, fragte Hogun. „Den haben wir vor der Mine abgefangen. Wir suchen ihn schon sehr lange. Jetzt haben wir ihn endlich!“, berichtete einer der Männer stolz. „Jack, das ist der Mann, der mich entführt hat!“, bemerkte Hogun. Jack lächelte und sagte: „Ja, der hat es aber nicht weit geschafft...“
Die beiden Freunde liefen dem Sonnenuntergang entgegen.
Mein Jungs fanden die Geschichte Cool.
Wir finden die Geschichte super gut !!!!
Richtig tolle Geschichte! Meine Jungs fanden die Geschichte sehr spannend und toll zum einschlafen.
Netherite-Schwert wurde
falsch geschrieben
Es war zwar manchmal ein bisschen umgangssprachlich, auch das Ende war sehr kurz, aber ansonsten ist es eine sehr gut geschriebene Geschichte.
Krass das du soooo viel geschrieben hast!
der gast war ich, ich vergesse oft, mich anzumelden.
ein sehr coole geschichte, ich spiele aber nicht oft minecraft, eher fortnite.