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Es war endlich Herbst und die Herbstferien hatten begonnen. Als ich morgens aufwachte, zog ich mich an und lief runter um zu frühstücken. Mein Bruder John war auch schon wach. Ich setzte mich hin und schmierte mein Brot. „Morgen mein Schatz“, fing meine Mutter an, „Wir wohnen ja schon lange hier und dein Vater und ich dachten uns….“Oh nein! Was kommt jetzt? „Dass wir in das alte Haus von Onkel Fred ziehen.“ Daraufhin antwortete ich: „ Bedeutet das nicht, dass ich auch die Schule wechseln muss?“ „Natürlich du Dummkopf!“, sagte John launisch. Nein! Das war das schlimmste was sie mir an tuen konnten. Doch meine Mutter guckte schon wieder so, als wolle sie nicht, dass ich und mein Bruder ihr nicht wiedersprachen. Ich war sehr sauer, doch ich ließ mir meine Ferien nicht vermiesen. „Lisa“, sagte meine Mutter noch, „ beeile dich, denn wir müssen noch zum Haus von Onkel Fred fahren.“
Natürlich hatte mein Vater das Auto schon vor der Tür geparkt. „ Los, Los! Wir haben einen Termin!“, schrie er ganz laut. Ich konnte es kaum erwarten mein eigenes Zimmer zu haben. Allerdings war ich auch traurig von hier wegzuziehen. Am Haus von Onkel Fred angekommen, rannten mir auf einmal Katie und Lena entgegen. „ Hi Leute. Was macht ihr denn hier?“ , fragte ich sie. „ Nah, wir wollen doch wissen wohin unsere beste Freundin zieht. Natürlich wollen wir uns auch von dir verabschieden.“, sagte mir Katie und überreichte mir ein kleines Geschenk. Ich bedankte mich herzlich bei ihnen, danach umarmten wir uns noch ganz feste und dann mussten sie leider schon wieder gehen.
Als wir mit Herrn Kroost, dem Verwalter des Hauses noch alle Papiere unterschrieben hatten, sind wir wieder nachhause gefahren. Zuhause angekommen, fingen wir auch schon an die Umzugskartons zu packen, weil wir am nächsten Tag umziehen sollten. Als ich mit meinem Zimmer fertig war, ging ich auch schon ins Bett um morgen ausgeschlafen zu sein. Am nächsten Morgen kam auch schon der Umzugswagen. Ich stieg ein und fuhr los, zu meinem neuen, alten Zuhause. Als wir nach einer Stunde Fahrt endlich angekommen waren, durften wir uns die Zimmer aussuchen. Schon das Aussehen dieses uralten Hauses verschlug mir die Sprache. Ich ging den mit Kieselsteinen bedeckten Weg zur Haustür entlang. Ich öffnete die Haustür und trat hinein. Ich hörte wie die Tür knarrend hinter mir zu krach und erschrak. Dann lief ich die Treppe in die zweite Etage des Hauses hoch. Die Treppe quietschte bei jedem einzelnden Schritt auf ihr. Als ich den düsteren Gang hinunter lief, sah ich ein Zimmer das doppelt so groß war wie mein altes. Das war mein Zimmer! Ich trat hinein und schloss die Tür hinter mir zu. Auf Einmal drehte sich der Türknauf und die Tür öffnete sich einen Spalt. Meine Beine zitterten schon. Doch dann bemerkte ich, dass es nur der Umzugsdienst war. Ich sagte ihnen wo sie meine Möbel hinstellen sollten, und dann stellten sie sie dort ab. Danach nutzte ich den restlichen Tag noch um mein Zimmer einzuräumen.
Als es dunkel wurde, gab es Abendessen. Ich aß schnell auf, putzte meine Zähne und ging danach ins Bett. In der Nacht wachte ich auf Einmal durch ein komisches Geräusch auf. Ich stand auf, guckte durch mein Fenster und sah im Vorgarten eine Gestalt. Ihr Gesicht konnte man nicht sehen doch sie war mit einem weißen Tuch von oben bis unten bedeckt. Ich wollte sofort meinen Bruder den “Action-Guru“ wecken. Doch als ich die Tür aufmachte, hörte ich wie jemand die Treppe hoch stampfte. Als ich hinguckte, sah ich jedoch niemanden. Als ob das nicht genug wäre, hörte ich auch noch Stimmen und Schreie. Aus dem nichts packte mich etwas am Rücken. Ich drehte mich um, doch dann…… griff eine Gestalt nach mir, steckte mich in einen Sack und entführte mich.
Ich wachte in einem dunklen Raum wieder auf. Plötzlich hörte ich wie etwas auf mich zukam. Unerwartet ging das Licht an, dann fing es an zu flackern. Auf Einmal ertönten leise aber schrille Orgeltöne. Ich hoffte, in einem Traum gefangen zu sein, doch dies war leider keiner. Danach ging das Licht für längere Zeit aus. Als es wieder anging, stand die Gestalt vor mir, die ich im Vorgarten gesehen hatte. Ich erschrak so stark, dass wahrscheinlich mein Blut nicht mehr durch den ganzen Körper fließen konnte. Auf Einmal fing diese Kreatur an zu sprechen und sagte mit rauer Stimme: „Du wirst diese Nacht etwas Schreckliches erleben!“ Ich merkte wie ich langsam weiche Knie bekam. Als es diesen Satz zu Ende sprach, nahm es seine Maske ab. Ich konnte mich nicht bewegen, weshalb ich leider hingucken musste. „ Hilfe! Hilfe!“, schrie ich, doch keiner antwortete. Die Orgeltöne wurden immer lauter und als die mysteriöse Kreatur ihre Maske abnahm wurde mir klar, dass es nur ein Streich von meinem Bruder Josh war. „Du Blödmann!“, ärgerte ich mich. Daraufhin antwortete er: „Beruhige dich! Dies war nur ein Streich zum Spaß haben. Außerdem…. .“ „Außerdem fand ich es nicht so spaßig!“, unterbrach ich in verärgert. Nach dieser ganzen Gruselszene, gingen wir beide langsam hoch und schließlich ins Bett. Zum Glück ist mir klargeworden, dass das Haus doch nicht verflucht ist. Ich würde auch nie wieder daran glauben, dass es Geister gibt. So etwas Dummes, hätte sicher keiner von mir erwartet!
Ende
Schade! Naja, das kann ich verstehen. Meine Lehrerin gibt uns auch immer super viele Aufgaben. LG, Clari😔
Echt cool!
Danke Leute!!!An Clari:Ja klar,wenn ich dazu kommen würde.Unsere Lehrer bombadieren uns aufgrund von Corona nämlich mit Aufgaben!
Schade das die Geschichte schon zu Ende ist. Kannst du nicht noch eine Fortsetzung schreiben??? LG, Clari
Tolle Geschichte! Mach weiter so. LG C-L.
Coole Geschichte!