Eure Geschichten

Geschichte für die Challenge von Ostwind H. #Black Teil 1

Das Gewinnspiel

Ein komplett in schwarz gekleidetes Mädchen saß in einem schwarzen Sitzsack. Dieses Mädchen bin ich. Melanie. Man muss nicht fragen, was meine Lieblingsfarbe ist. Wer mich sieht, weiß, ich LIEBE schwarz. In meiner Welt ist alles schwarz. Da klingelte mein Smartphone. Es war meine beste (und einzige) Freundin Carlotta. "Hi Blacky!", rief sie aufgeregt ins Handy. Sie nennt mich immer Blacky. "Kannst du schnell zum Kiosk kommen? Es gibt ein Gewinnspiel. In den neuen Schokoriegeln, Chocnut oder so heißen die, sind kleine, silberne Tickets versteckt und wenn man eins findet, gewinnt man zwei Wochen in einem Feriencamp!", rief sie in den Hörer. "Alles klar, ich komme." sagte ich und legte auf.

Am Kiosk

Carlotta macht bei jedem Gewinnspiel mit, das tolle Preise verspricht. Einmal hatten wir 500€ bei einem Gewinnspiel von einer Schokocreme gewonnen, doch danach wollte ich einen Monat lang keine Schokocreme mehr essen. Als ich am Kiosk ankam, wartete ein grellbunt gekleidetes Mädchen davor, Carlotta. Sie rief sofort: "Los, lass uns reingehen!" Und schon war sie drin. Ich rannte ihr hinterher. Drinnen lag ein süßer Geruch aus Schokolade, Bonbons und anderen Süßigkeiten in der Luft. Genau neben der Tür war der Stand mit den Schokoriegeln. Da kam ein melodischer Ton aus der smaragdgrünen Handtasche von Carlotta. Sie ging ran: "Hallo Mama... mit Melanie am Kiosk, wieso?... Jetzt?... Na gut, ich komme... Ja bis gleich." Sie legte auf. "Meine Mutter will, das ich jetzt nach Hause komme, lass uns schnell ein paar Riegel kaufen". Wir entschieden uns dafür, das jede von uns zehn Riegel kauft.

Kein Ticket

Fünf Minuten später rannte Carlotta nach Hause und ich lief entspannt am Kanal entlang. Auf einer Bank setze ich mich hin und begann die Riegel auszupacken. Fünf Minuten später war ich enttäuscht. Ich hatte kein Glück gehabt. Die Riegel packte ich ein, um meiner kleinen Schwester Nina ein paar abzugeben (ich wollte nicht, dass mir wieder so schlecht wird wie bei der Schokocreme-Geschichte). Zuhause sah ich, dass meine Mutter auch Chocnut-Riegel gekauft hatte, genau wie ich. Ich gab Nina die Riegel und ging in mein Zimmer. Ich setzte mich in den schwarzen Sitzsack und rief Carlotta an: "Und? Hast du das Ticket?", fragte sie sofort. "Nein. Du?" "Nein!" "Morgen ist wieder Schule, lass uns danach neue Riegel kaufen." “Und Essen!", fügte Carlotta lachend dazu.

Der Gewinn

Am nächsten Tag in der Schule setzte ich mich auf den Stuhl neben Carlotta und packte das Material aus. Die Mathestunde verlief langsam und öde bis zur Pause. Dann packte ich meine schwarze Brotdose aus. Und darin lag ein Chocnut Riegel. Ich öffnete ihn und ein kleines, silbernes Ticket flog mir entgegen! Ich sagte etwas zu laut zu Carlotta: "I...Ich habe gewonnen!" Carlotta sagte: "Dann brauch nur noch ich ein Ticket!" Die drei Wochen bis zu den Ferien verliefen langsam und teuer. Kurz: Carlotta hatte etwa Millionen Chocnut Riegel gekauft, doch sie hatte kein Ticket bekommen.

Auf dem Weg ins Camp

Ein Bus sollte mich abholen und ins Camp bringen. Ich wartete mit meiner Familie und meinem schwarzen Koffer im Garten. Da fuhr ein quietschbunter Bus die Straße entlang und parkte vor unserer Gartentür. Ein ebenso bunt gekleideter Mann stieg aus und begrüßte meine Eltern. Dann sah er zu mir und sagte. "Ah, Schwarz ist auch da. Dann sind wir komplett." Er nahm meinen Koffer und trug ihn in den Bus. Dann streckte er den Kopf wieder raus und sagte: "Kommst du?" Ich verabschiedete mich von meinen Eltern und meiner Schwester und stieg in den Bus. Drinnen blieb mir die Luft weg. Neun Kinder in meinem Alter saßen im Bus und jedes von ihnen trug nur eine einzige Farbe. Ich setzte mich neben ein Mädchen, das nur Blau anhatte. Sie sagte: "Hi, ich bin Paula, aber nenn mich bitte Blue. Ich antwortete: "Hi Blue, ich bin Melanie oder Blacky."

Überraschung

Der Mann trat in den Gang zwischen den Sitzen. Er begann zu sprechen: "Hallo Leute, mein Name ist Diego Lewis und das sind meine Kolleginnen Ophelia Phoenix und Amira Calamity. Zwei Frauen traten hinter ihm hervor. Sie waren genauso bunt gekleidet wie der Mann. Aber Ophelia Phoenix hatte langes, glattes Haar, das sie offen trug. Amira Calamity hatte eine aufwendige, blonde Flechtfrisur. "Ihr habt vielleicht schon bemerkt, dass dies kein normales Feriencamp ist,", im Bus brach Geflüster und Gemurmel aus,"sondern eine Schule!"

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Eure Kommentare

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Bin auf die Fortsetzung gespannt . . .

danke

Suuuper Geschichte. Ich liebe deine Geschichten 

Super erster Teil!

Toll statt Ferien Camp Schule 🏫 😂😅. Ich glaube das sind die Gedanken der Kinder in diesem Bus.

Tolle Geschichte vor allendingen das Thema hat mich.👍👍👍👍👍👍

LG Lolana