Eure Geschichten

Giftsterns Geschichte: Warrior Cats - Die Gefahren des Waldes, Teil 2

Aufwachen!

Am nächsten Morgen schlug Sternpfote ständig ihre Pfoten an meinen Bauch. "Wach auf, du Faulsack!", miaute sie. Der Schmerz in meinem Bauch war sehr doll, also stand ich auf und reckte mich. "Na endlich. Wurde ja mal endlich auch Zeit, dass du aufstehst. Wir haben jetzt Training du Fellball!", sagte Schneepfote. Ich ging sofort raus und ignorierte meine Schwestern. 

Gemeinsames Training

Als ich Buntschweif sah, rannte ich schnell zu ihr. Buntschweif fing an zu lächeln als ich ihr entgegenkam. Zusammen gingen wir auf Jagd. Ich hatte einen Bärenhunger! Aber ich musste zuerst für meinen Clan jagen. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass ich mit meinen Schwestern trainieren musste. Zusammen trabten wir los, um Beute zu fangen. Als ich bemerkte, dass wir bei den Schlangenfelsen waren, kam mir ein übel riechender Gestank in die Nase. "Riecht ihr das auch? Schneepfote und Sternpfote?", fragte ich sie zitternd. Sternpfote nickte, während Schneepfote den Kopf schüttelte. Ich fragte mich, was das für ein Tier sein mochte. 

Ein Dachs

Doch als wir weiter gingen, blieb Sternpfote plötzlich stehen und ging ein paar Schritte rückwärts. Als ich ihren Blick verfolgte, sah ich ein schwarz-weißes Tier. „Ei, ein Dachs!", schrie Schneepfote. Das wütende, stinkende Etwas, brüllte uns an. Puh, ihr wisst nicht, wie das stank. Durch den Dachs bekam ich zwei Narben. Diese brannten in meinen Augen, aber blind war ich noch nicht. Der Schmerz, den ich zu der Zeit erleben musste, war schlimm. Ich schrie auf und rannte ins Gebüsch. Von da aus sah ich, wie Sternpfote und Schneepfote mir verängstigt hinterher rannten. 

Liebeserklärung

Der Dachs machte sich anscheinend nicht die Mühe uns hinterherzurennen. Heute würde die große Versammlung der 4 Clans stattfinden. Ich war aufgeregt. Flink rannte ich zu Blumenstern. „Darf ich heute mitkommen, Blumenstern?", fragte ich. „Ja, du darfst!", miaute Blumenstern. Ich ging wieder aus der Höhle der Anführerin raus. Holzpfote hatte schon auf mich gewartet. „Hi Giftpfote. Ich Ich muss dir noch was sagen", fing sie an. Bestimmt eine Liebeserklärung, dachte ich mir. Aber ich war schon in Frostpfote verliebt. „Ich liebe dich!", miaute sie. Ich verdrehte die Augen, drehte mich von ihr weg und ging zum Frischbeutehaufen. Dort nam ich mir eine Elster. Ich trug sie zu einem schattigen Platz. Dort verspeiste ich sie dann. Nun ich überspringe mal ein bisschen. 

Versammlung der Clans

Als dann die große Versammlung war, rannte ich zu meiner Anführerin. Mitkommen sollten: Sternpfote, Frostpfote, Holzpfote, ich, Beerenkraut, Regenbogenherz, Mondherz und Steinauge. Zusammen gingen wir zum Baumgeviert. Der Vollmond glänzte in voller Pracht. Als wir beim Baumgeviert ankamen, waren der Schatten-Clan und der Wind-Clan schon da. Aber wo war der Donner-Clan? Doch nach unendlicher Zeit war auch der Donner-Clan eingetroffen. Meine Anführerin Blumenstern stand schon auf den Hochfelsen zusammen mit Schattenstern, Federstern und Minzstern. 

Unglück

Ich schaute zu Frostpfote. Meine Gelegenheit mit Frostpfote zu reden. Sonst habe ich sie immer nur aus der Ferne gesehen und einmal in nah. Doch ich wollte gerade "Hi" sagen, doch dann kam eine Ansage von Minzstern, Anführer des Wind-Clans. „Alle Katzen bitte ich um Ruhe!", rief er mit grimmiger Stimme. Dabei bewegte sich seine Schwanzkuppe hin und her. „Wir haben einen Dachs auf unserem Territorium gesichtet und drei Schüler sind sogar umgekommen!", seine Stimme war fest. Jetzt trat Blumenstern hervor. "Liebe Katzen, wir haben auch einen Dachs gesehen und Schneepfote ist auch umgekommen." 

Plötzlich Menschen

Stille herrschte bei den versammelten Katzen. Doch plötzlich kamen 100 von Menschen und versuchten, Katzen in Käfige zu sperren. Gleich darauf herrschte Chaos in der Katzenmenge. Ich rannte sofort zurück ins Lager und versteckte mich bei Mondherz. Nach der Stunde kamen auch alle anderen Katzen, die bei der Versammlung waren, ins Lager. Aber Frostpfote war nicht dabei. "Wo ist Frostpfote?", fragte ich Beerenkraut. "Gefangen worden", antwortete er. Ich überlegte, jetzt gibt es nur noch im Clan Sternpfote, Beerenkraut, Holzpfote, Blumenstern, Buntschweif, Mondherz, Wolkenpelz, Rabenschwinge, Regenbogenherz, Steinauge, Narbenfell, Tupfenstreif, Habichtherz, Vogelkralle, Ginsterkralle, Schlangenpelz, Krallenpfote, Tigerherz und ich. 

Traurige Giftpfote

Ich überlegte. Das machten 19 Katzen im Fluss-Clan. Ich bedankte mich bei Beerenkraut und ging zum Frischbeutehaufen. Dort holte ich mir eine Holzmaus. Ein bisschen überkam mich die Trauer. Vielleicht würde ich Frostpfote nie wieder sehen ... Als ich den letzten Bissen der Holzmaus machte,  kam Buntschweif. "Hallo Giftpfote, heute werden wir Kämpfen üben!", miaute sie. Ich war plötzlich hellwach, sprang auf und rannte zu Buntschweif. Schlangenpelz warf einen eifersüchtigen Blick zu mir und Buntschweif. Ich ahnte schon, was er meinte. Er war eifersüchtig, auf mich und Buntschweif, weil er keinen Schüler mehr hatte, denn Schlangenpelz war Frostpfotes Mentor gewesen. Ich schaute schnell weg und konzentrierte mich wieder auf Buntschweif, die mit mir aus dem Lager verschwand. 

Gute Übung

Die Dornen am Ginstertunnel versuchten, mich aufzuhalten, aber ich ignorierte sie und bekam dadurch ein paar Schrammen. Der Schmerz war leicht, aber nervig. Buntschweif und ich trabten zu einem kleinen Hügel in der Nähe des Lagers. Als wir da waren, entfernte sich Buntschweif ein bisschen von mir und sagte: „Greif mich an!" Ich machte den Mund auf und wollte schon protestieren, da sprang Buntschweif auf mich. Ich wich schnell zurück, denn ich wollte nicht noch mehr Schrammen. Da ich auswich, sprang Buntschweif neben mich und ich konnte sie nun von der Seite angreifen. Ich sprang auf ihren Rücken und sie gab sich geschlagen. "Sehr gut,  lobte sie. 

Echter Traum

Vor Stolz hüpfte ich auf und ab. Der Tag neigte sich schnell den Ende und ich ging langsam zum Bau der Schüler. In der Nacht träumte ich. Ich war im Lager und der Himmel glühte rot. Natürlich war das alles in meinem Traum, aber es fühlte sich real an. Dann erkannte ich den Rauch, Geruch von Feuer. Angst kam in mir hoch, auch wenn ich wusste, dass es nur ein Traum war. Und dann kam Schneepfote zu mir. Ich machte den Mund auf. "Bist du nicht tot, Schwesterherz?", fragte ich erstaunt. "Ja, das bin ich. Aber das verstehst du schon früh genug. Aber ich bin aus einem anderen Grund hier", erklärte sie. "Erzähl mir zuerst, warum du lebst und tot bist!", miaute ich. 

Schneepfote prophezeit

"Nun, wenn eine Katze stirbt und das Gesetz der Krieger nicht gebrochen hat, kommt sie in den Sternen-Clan. Wenn du im Sternen-Clan bist, kannst du in Träume von anderen oder sogar auf die Erde reisen. Wenn du im Sternen-Clan stirbst, wirst du irgendwann wiedergeboren. Nun, aber das ist jetzt nicht Thema. Es bleibt nicht mehr viel Zeit! Bald werden die Flammen den Wald beherrschen." Mit diesen Worten verschwand Schneepfote. "Schneepfote, verlass mich nicht!", jammerte ich, doch sie war schon verschwunden. Plötzlich wachte ich auf. Und ich war mir sicher: Es war eine Prophezeiung. Schnell rannte ich zum Bau der Anführerin. Gleich darauf erzählte ich Blumenstern davon. Sie nickte. Danach verschwand die Panik und ich wurde nachdenklich. Was hatte dieses Rätsel auf sich?

 

(Das werdet ihr im nächsten Band erfahren. Das war das Buch: Warrior Cats, Die Gefahren des Waldes (ausgedacht))

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