Eure Geschichten

Highmoor - Die dunklen Geheimnisse Kapitel 3

Auf dem Weg zum Unterricht

Der Morgen begann grau und still, als ich durch die endlosen Gänge von Highmoor zum Unterricht schlenderte. Jeder Schritt hallte auf dem alten Steinboden wider, und das Gefühl, beobachtet zu werden, ließ mich den Kopf öfter drehen, als mir lieb war. Jules hatte mir gestern Abend noch gesagt, ich solle vorsichtig sein – aber so langsam wurde mir klar, dass das mehr bedeutete, als ich dachte. Im Unterricht saß ich neben Jules, und ihre Anwesenheit war ein kleiner Trost. Trotzdem spürte ich die Blicke der anderen Schüler immer wieder auf mir, manchmal neugierig, oft aber auch feindselig. Besonders die blonde Schülerin mit den eisblauen Augen schien mein ständiger Schatten zu sein.

Ihre Kühle war wie ein Messer, das sich in meine Haut bohrte.

Pause

In der Pause wurde es dann richtig deutlich. Während ich mit Jules auf dem Schulhof stand, kamen plötzlich drei Mädchen auf uns zu. Die Anführerin war genau die Blonde mit den eisblauen Augen, und ihre Begleiterinnen wirkten genauso entschlossen und kalt. „Na, du bist also die Neue, von der alle reden“, sagte sie mit einem falschen Lächeln, das kaum Freude ausdrückte. „Ich bin Serena.“ Ihre Stimme war scharf, und ihr Blick forderte mich heraus. „Alyson“, antwortete ich ruhig, obwohl mein Herz raste. Ich wusste, dass das kein harmloses Hallo war. „Hoffentlich weißt du, dass hier niemand gerne neue Freundschaften schließt“, fuhr Serena fort. „Manchmal ist es besser, allein zu sein.“ Sie schob sich dicht an mich heran, und ich spürte ihre Kälte wie einen kalten Windstoß.

Jules stellte sich schützend vor mich. „Pass auf, Alyson. Die wollen nur zeigen, wer hier das Sagen hat.“ Ihre Stimme war ernst, und ich sah, dass auch sie wütend wurde.

Das Papier

Die drei Mädchen lachten nur und zogen von dannen, aber der Ton war gesetzt. Highmoor war ein Ort, an dem jeder Kampf nicht mit Fäusten, sondern mit Worten, Blicken und heimlichen Aktionen geführt wurde. Doch das war nicht alles. Als ich später in meinem Zimmer saß und versuchte, den Tag zu verarbeiten, fiel mein Blick auf ein zerknittertes Blatt Papier, das ich auf dem Schreibtisch gefunden hatte. Es war nicht von mir, und ich konnte nicht erkennen, wer es dort hingelegt hatte. Vorsichtig faltete ich es auseinander. „Du bist nicht so unschuldig, wie du aussiehst“, stand in krakeliger Schrift darauf. „Pass auf, wem du vertraust. Nicht alles ist, wie es scheint.“ Mein Herz schlug schneller.

Geheimnisse

Wer hatte das geschrieben? Und was meinte es? Die dunklen Schatten von Highmoor wurden mit einem Mal viel greifbarer.

In diesem Moment klopfte es leise an meiner Tür, und Jules trat ein. Ihr Blick war ernst, aber sie lächelte schwach. „Ich dachte, du könntest Gesellschaft gebrauchen.“ Sie setzte sich neben mich, und für einen Moment spürte ich diese Nähe, die mehr war als Freundschaft – ein Versprechen, dass ich nicht allein war. Doch draußen, hinter den Mauern von Highmoor, lauerten mehr Geheimnisse, als ich je erwartet hatte.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Vielen Dank!!!

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Cooles Kapitel!Du kannst gut schreiben.

LG Skatergirl

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Ich fi de deine Geschichte echt gut, ist bis jetzt richtig spannend und ich bin verliebt in deinen Schreibstil! Es ist so coooooool!💙💙💙

Bitte schreib bald den nächsten Teil, ich freue mich!

Best wishes,

Black Marie.