Eure Geschichten

Hun­de­win­ter | Sen­ga

Ich schreibe meine erste Geschichte, von der Usergeschichte abgesehen (da kommt auch bald der 4te Teil). Ich hoffe, es gefällt euch!

Blanka, meine Polarwölfin

"Ach, Blanka. Komm, du schaffst das! Du weißt doch, wir müssen uns beeilen, wenn wir rechtzeitig ankommen wollen!", feuere ich sie an. Blanka bellt: "Wuff!" Ich lebe jetzt schon so lange mit ihr zusammen, sodass ich verstehe, was sie mir sagen will: Sie ist schlapp, aber sie würde ihr Rudel solange anfeuern, bis wir bei Mira, der Heilerin, ankamen. "Sehr gut, Blanka! Bald haben wir es geschafft!"

Vielleicht soll ich euch noch einiges erklären, bis ich weitererzähle. Ich wohne in Grönland. Bei uns im "Dorf" bekam jeder von uns als kleines Kind einen Polarwolf geschenkt. Das zeichnet uns sozusagen aus. Ich habe Blanka bekommen. Früher hieß sie anders, aber mein Vater hatte mir erklärt, dass ich ihren Namen nicht aussprechen konnte und deshalb immer Blanka zu ihr sagte. Sie hörte auch nicht mehr auf ihren alten Namen. Ja, mein Vater. Es war immer so schön gewesen, wenn er erzählte. Aber jetzt... Ich möchte gar nicht daran denken. Wann sind wir nur endlich da?! Vielleicht kann Mira helfen und Papa wieder zum Leben erwecken.

Durch Eis und Schnee

Hier ist alles voller Eis und Blanka und die anderen Hunde müssen den Schlitten, Papa und mich eine weite Strecke ziehen. Das ist sicher anstrengend, sie tun mir Leid. "Hei, braucht ihr eine Pause? Wenn ihr wollt...", frage ich meine Wölfe. Ein paar von ihnen, Jeschko und Sumo zum Beispiel, wollen sich erleichtert hinlegen, allerdings treibt Blanka sie weiter an. Blanka ist bestimmt die netteste Alphawölfin der Welt, aber wenn sie uns Menschen bei was wichtigem helfen muss, lässt sie ihr Rudel keine Pause machen. Ich bin ihr dankbar, ich will mich beeilen, jetzt, mit Papa. Es geht im nicht gut. Mein Magen knurrt, der von den Wölfen bestimmt auch. Meine ganze Suppe, die Mama mir mitgegeben hat, habe ich Papa eingeflößt. Dabei ist auch was daneben gegangen, dass haben dann die Wölfe mitsamt Schnee gegessen. "Waaaaauuuuu!", reißt mich Blanka plötzlich aus den Gedanken. "Schon gut, meine Kleine. Du hast Recht, wir sind da, beim Heilerdorf. Du kannst aufhören zu laufen und eine Pause machen."

Sämtliche Wölfe liegen im Schnee und ruhen sich aus. Es ist ein irgendwie ein lustiger Anblick und so muss ich grinsen, es geht nicht  anders. Ich hole eine Decke und lege Papa darauf. Dann ziehe ich ihn zur Hütte von Mira. Um die Hunde muss ich mir keine Sorgen machen. Ich hab sie von ihren Geschirren befreit und Blanka gesagt, sie sollen nicht zu weit weggehen. Jetzt hebe ich den Arm und bereite mich darauf vor, dass ich gleich Mira wiedersehe, nach all den Jahren. Dabei ist sie doch meine Patentante! Dann lasse ich endlich die Faust auf die Tür schlagen...

 

Hei, ich hoffe, euch hat es gefallen! Soll ich sie weiterschreiben oder nicht? Und wie soll es weitergehen?

-->  Mira öffnet die Tür.

-->  Die Tür soll geöffnet werden, aber es ist jemand anderes. (Wer?)

-->  Mira soll gerade nicht zuhause sein.

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Eure Kommentare

Spannend! Ich bin gespannt, wie es weitergeht...
Ich stimme WolfMädchen zu!
Die Tür wird von  Miras Polarfuchs geöffnet, Mira ist aber Zuhause.  
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Gute Geschichte! Ich bin für 2
Ja bitte schreib weiter!!! --> Die Tür soll geöffnet werden, aber es ist ein zorniger alter Mann. Da kannst du dir bestimmt etwas tolles ausdenken 😉 Und soll ich dir was sagen, es ist eine sooooo tolle Geschichte!!! Es sind meine Lieblingstiere dabei!!!!  Wird es ein Buch? Wenn ja dann, ... bin ich der erste Käufer! 😂 Sag mir nur Bescheid!  Liebe Grüße Dein Hundewinter Fan WolfMädchen 🐺💜  
Tolle Geschichte 😃 Ich wäre für die erste Möglichkeit