Deine Meinung
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Nach Tabys Meinung war der erste Schultag ganz normal gelaufen: leichte Aufgaben in den Tests, die nach den Ferien immer ohne Benotung gemacht wurden, um zu sehen was die Schüler noch alles wussten, Schüler, die mit den Aufgaben nicht klar kamen und Jungs, die total nervten (Ja, auf Internat Eulenstein gab es auch Jungs) und eine Mrs. McPumfield, die man unmöglich verstehen konnte. Meinte jedenfalls Alica, ihre Banknachbarin. Taby verstand sie trotzdem. Das Mädchen war mit einem ziemlich nützlichen Talent nach Eulenstein gekommen: Sie konnte nicht nur sehr gut malen, sondern war auch in der Schule richtig gut. Trotzdem brachte das einen Nachteil mit sich: So war sie in der Klasse als die größte Streberin verschrieben worden. Während Mrs McPumfield, die die Klassenlehrerin der Mädchen war, einen dicken Stapel Blätter aus ihrer Tasche nahm, drehte sich Mia zu ihnen um. „Was hat sie gesagt?“ fragte sie „Ich verstehe ihren Akzent nicht!“ Alica beugte sich zu ihr „Sie hat die neuen, also dich und Heaven begrüßt, gefragt, ob wir schöne Ferien hatten, den Termin für die Projektfahrten angesagt. Dann hat sie die Gewichtung der Noten für Englisch angesagt und jetzt teilt sie uns die“, sie runzelte die Stirn„ ,Taby, was genau heißt „Timetable“?“ Taby sah auf: „Na, Stundenplan! Das hatten wir doch in der Fünften auf dem Arbeitsblatt mit den Uhus, bei dem Freddie einen Lachanfall gekriegt hat!“ Alica verleierte die Augen: „Ich erinnere mich weder an Uhus, noch an alle Lachanfälle von Freddie, ich…“ doch weiter kam sie nicht, denn plötzlich stand die Lehrerin neben ihnen, drei Stundenpläne drohend erhoben und mit funkelndem Blick. Alica und Taby hatten Mühe, nicht los zulachen. „Girls…quiet…“ sagte sie nur, gab ihnen die Pläne. „Oh, schau mal wir haben den Kurs diesmal am Montag.“ Alica schnitt eine Grimasse. „Acht Stunden…“ Taby grinste: „Acht-Stunden-Kurs? Das bezweifle ich!“ Alica schaute sie sauer an: „Du weißt genau, was ich gemeint habe!“ Taby zog eine Unschuldsmiene. „Was denn?“ Alica seufzte: „Ich meinte eigentlich, dass wir dadurch am Montag acht Stunden haben. Acht! Am Montag!“ Taby zuckte mit den Schultern: „Schon, aber dann haben wir es hinter uns. Und außerdem haben wir dafür am Freitag nur sechs. Das ist doch super!“ Alica nickte langsam. Dann beugte sie sich zu Ari rüber, die am Nachbartisch saß. „Was hast du eigentlich in Kurs?“ fragte sie. Ari war nicht mit einem Talent in dem Sinne nach Eulenstein gekommen. Doch sie war immer hilfsbereit und wollte später unbedingt Chirurgin werden, weswegen die Direktorin sie aufgenommen und bei „Kurse“ , dem Spezialfach, indem die Talente der Schüler gefördert wurden, in den Sanitätsdienst gesteckt hatte. Im Gegenzug erwartete sie jedoch auch gute Noten von dem Mädchen, damit sie ihren Traum nach dem Abi erfüllen konnte.
Nach dem Unterricht hingen an der Pinnwand im Wohnzimmer des Doppelzimmers drei Stundenpläne: Der der 5a1, der 6a2 und der der 7a1. Um das zu verstehen, muss erstmal das Schulsystem auf Eulenstein geklärt werden: Eulenstein ist kein reines Gymnasium oder Realschule: In ihm gibt es beides. Allerdings wird zu den unterschiedlichen Schultypen nicht Realschule und Gymnasium gesagt, das führte in der Vergangenheit immer zu Streitereien, weil einige der Schüler auf dem Gymnasium dachten, sie seien etwas Besseres. So wurden die Begriffe auf Eulenstein abgeschafft und durch A und B-Klasse ersetzt: A für Gymnasium und B für Realschule. Die Zahl am Anfang steht für den Jahrgang, die am Ende für die Klasse, in jedem Jahrgang gab es zwei A und zwei B Klassen. Elena, die in der 5a1 war, war also im fünften Jahrgang, Gymnasium und in der Klasse 1. Vielleicht kann man sich jetzt wundern, warum Elena und Lizzy nicht wie Nayama und Mia neu waren, wo sie doch in der Fünften waren: Muss man aber nicht, denn die beiden hatten eine Probewoche in der „Probeklasse“ gemacht, da sie sich nicht sicher gewesen waren ob sie mit der Lebensweise auf zurechtkamen. Als sie jedoch merkten das es ihnen auf Eulenstein sehr gut gefiel, fragten sie ob sie noch länger bleiben durften, und die Direktorin erlaubte es, das Frau Schubert, die Lehrerin der Probeklasse sowieso nur Nachmittags Unterricht gab und sich bereit erklärte die zwei zu Unterrichten.
„Nayama, Elena und Lizzy sind also in der 5a1, Leni und Fine in der 6a2 und Alica, Cleo, Taby, Ari, Mia und Heaven in der 7a1“ so stellte es Leni fest, als sie im Kopfstand die Stundenpläne an der Pinnwand durchging.
Ich finde die Geschichte wirklich toll! Wann kommt der nächste Teil? Ich werde ihn auf jeden Fall lesen!
Cool
Wow, wieder mal toll! Die Geschichte ist wirklich super!
Mal wieder mega cool! Und auch echt toll, dass du dir da so ein Schulsystem überlegt Hast! Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!