Eure Geschichten

Kapitel 1: Das magische Tagebuch Band 1

Das magische Tagebuch Band 1 

Ich habe ja schon gesagt, dass es in Teilen mein Buch geben wird. Hier habt ihr's!

                                                                  1.
 

                                                          Der Brief 

Ein schwerer Autounfall

„Keine Sorge, es wird dir dort gefallen“, sagte Serafinas Tante, reichte ihrer Nichte den Koffer und lief in Richtung Direktorbüro. Seid dem Tod ihrer Eltern wegen eines schweren Autounfalls, war Serafina verschlossen und traurig. Seit dem kümmerte sich ihre Tante um sie und sorgte für sie wie für eine Tochter. Aber trotzdem hatte Lissy Grünberg ihre Nichte beim Internat Seifenblase angemeldet. Dort würde Serafina in die fünfte Klasse kommen, und dort bis zu den Sommerferien leben, in denen sie wieder zu ihrer Tante durfte. Aber sonst würde sie nicht mehr zuhause leben, bis sie den Schulabschluss gemacht hatte. 

Tulpen

Serafina sah sich um. Im Vorgarten blühten Rosen und Tulpen und sogar Schneeglöckchen. Ein kleiner Tupfer Schnee lag noch auf dem feuchten Gras, obwohl es schon März war. „Genau solche Tulpen hatten Mama und Papa auch“, schluchzte sie. Ihre Tante nahm sie in den Arm. „Es wird dir hier sicher gefallen“, beruhigte sie Serafina. Serafina war sich da nicht so sicher. 

Ein goldenes Buch 

In ihrem Zimmer gab ihr ihre Tante noch etwas. „Hier. Das ist von deiner Mutter. Sie wollte es dir eigentlich zu Weihnachten schenken, als...“, sagte sie und gab Serafina ein goldenes Buch. Es war in einem braunen Ledereinband verschlungen und goldene Riemen und ein dickes, goldenes Schloss verschlossen das Buch. An dem Schloss hingen zwei kleine, silberne Schlüssel in Herzform. „Ein Tagebuch“, hauchte Serafina, als sie das Buch berührte. Als sie es öffnete, kam ein langer, schmaler Füller zum Vorschein. Die Spitze glänzte golden und er hatte etwas Magisches. 

Was ist das?

Als Serafina das Buch genauer inspizierte, entdeckte sie ein kleines Fach, in dem ein lilafarbener Brief steckte. Sie faltete ihn auseinander und sah, dass ein hübscher, von Hand gezeichneter Weihnachtsbaum auf dem Umschlag leuchtete. Serafina zog schweren Herzens ein Blatt Briefpapier heraus, das mit Häschen, Pflanzen und Weihnachtsbäumen bedruckt war. In der Schrift ihre Mutter stand dort: 

Alte Erinnerungen

Meine Kleine, 

jetzt bist du schon so groß geworden und ich vermisse langsam die alten Zeiten. Ich bin immer noch gefüllt voller Stolz, so eine tolle Tochter zu haben, genau wie Papa. Dieses Tagebuch hat schon deiner Uroma gehört und sie hat es nie benutzt. Dann ist es an meine Oma weitergegangen, die es auch nicht benutzt hat. Dann an meine Mutter, die sich schließlich zwischen mir und Tante Lissy entscheiden musste. Und sie wählte mich aus. Ich habe es ebenso nie benutzt, aber heute geht es an dich weiter. Meine Mama, also deine Oma, hat mir immer erzählt, dieses Buch wäre gefüllt voller Magie. 

Mit Liebe, 

Mama 

Abschied

Serafina wurde warm ums Herz. Ihre Mutter hatte ihr einen Brief geschrieben, in dem stand, dieses Tagebuch sei magisch! Was für ein Quatsch! 

Da riss sie Tante Lissy aus den Gedanken. „Serafina, Schätzchen, ich gehe jetzt. Du siehst mich in den Sommerferien wieder.“ Ihre Tante drückte ihr noch einen Kuss auf die Wange, dann verließ sie das Zimmer. 

Eine neue Bekanntschaft

Serafina sackte auf ihr Bett, als sie eine freundliche und weiche Stimme ansprach. „Hey, bist du meine neue Mitbewohnerin? Ich bin Mia.“ , sagte sie freundlich. Serafina hob den Kopf. Das Mädchen hatte feuerrote Haare und war ziemlich hübsch. Allem voran passten ihre minzgrünen Augen perfekt zu den glänzenden Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hielt. Sie trug ein limettengrünes Shirt und eine lila Jeans und ihr Lächeln war so warm und aufmunternd, man musste sie einfach mögen. 

„Ich bin Serafina. Ich bin hier, weil … meine Eltern gestorben sind. Meine Tante hat bisher für mich gesorgt, aber… jetzt muss ich hier leben. Guck mal, was meine Eltern mir zu Weihnachten schenken wollten. Aber genau an Heiligabend … In dem Buch war auch dieser Brief. Da steht, dieses Tagebuch sei magisch. Ich hab aber noch nicht verstanden, was genau das soll.“ 

Begegnung mit Franziska

Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Mädchen mit übertrieben gestyltem Gesicht und schwarzem Haar, das von pinken Strähnen durchzogen wurde, betrat das Zimmer. „Mia, was machst du hier? Wir haben jetzt Sport. Ach so, hey. Wer bist du? Bestimmt die Neue. Keine Sorge, ich bin hier, weil ich mich pflege, immer wenn jemand Neues kommt, ihn zu begrüßen. Deine Tante hat mir ein wenig über dich erzählt. Aber ich denke, wir werden keine Freundinnen.“ Das Mädchen drehte sich schwungvoll um, sodass ihr langer, lilafarbener Rock, um ihre Hüften flog. 

Frau Claroop

Da öffnete sich erneut die Tür, eine etwa 50-jährige Frau betrat den Raum. Sie trug schwarze Jeans und einen weißen Kapuzenpulli, deren Kapuze schlapp herumhing. „Serafina, du darfst dich noch ein wenig ausruhen, bis du zum Unterricht kommst. Es sind noch 20 Minuten Pause.“ Dann fiel ihr Blick auf das angeberische Mädchen. „Franziska, was machst du hier, deine Mutter hat dir ein Paket mit einem neuen Schlafanzug geschickt. Der mit Krönchen, den du dir von Zuhause gewünscht hast. Und bitte frag das nächste Mal um Erlaubnis, wenn du ein anderes Zimmer betreten willst, ja?“, sagte sie. „Frau Claroop, ich habe die Mädchen gefragt und sogar angeklopft, stimmt doch, oder?“, sagte sie mit zuckersüßem Lächeln. „Nein, stimmt gar nicht“, wollte Serafina sagen, aber Mia hielt sie zurück. „Sie ist immer so“, flüsterte sie. 

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Eure Kommentare

Cool

So super!!!!!

Werde Autorin💜💜💜

LG Emi💜

Wow wow wow! Das ist sooo ut gemacht worden! Bitte mach mehrere Teile das ist einfach nur bombastisch cool! Hör nd auf du hast ein Talent für sowas :)

MEGA!

Ich finde deine Geschichte schön und toll.

Weiter so. Und schreib biitte Teil 2!!!!!!