Eure Geschichten

Mein Zu­kunfts-Ich (17)

Mein Zukunfts-Ich mit 17 Jahren

„Riiing! Riiiiing!!!“, schellte mein Wecker. „Riiiing!! Riiiiiiing!!!!“ „Noch eine Minute...“, murmelte ich und tastete nach der Snooze Taste. Dann drehte ich mich wieder zur Wand. Langsam öffnete ich meine noch verklebten Augen. Oh nein, heute ist ja Schule! Ich fuhr hoch und stieß mir meinen Kopf an der Dachschräge. „Autsch!“ Es dauerte eine Weile bis ich wirklich wach war. Dann schälte ich mich aus der Bettdecke und gähnte ausgiebig. Dann stand ich auf und streckte mich. Die Sonne schien durchs Fenster hinein und ich schloss für einen Moment die Augen. Meine Schläfe pochte noch immer. Leise tapste ich in meinem knall gelben Schlafanzug zu meinem Kleiderschrank. Ich öffnete eine Schublade und zog Unterwäsche und einen BH heraus. Dann öffnete ich ein größeres Fach und suchte mir ein gelbes Spaghetti Top und meine kurze Lieblingsjeans, die mit den kleinen aufgenähten Schmetterlingen, heraus. Nachdem ich die Schubladen geschlossen hatte, öffnete ich die Tür zum Bad und schlüpfte hinein. Ich zog mich rasch um. Das Styling kam erst später. Ich faltete meinen Schlafanzug zusammen und legte ihn unter meine Bettdecke, die ich schnell noch zusammen legte. Dann ging ich die Treppe hinunter in die Küche. Ein Zettel lag auf dem Küchentisch.

Darauf stand: Guten Morgen Lilly!

Ich bin schon im Büro. Papa ist auch schon weg, er musste um 6:30 Uhr auf der Baustelle sein.

Emely hat ja bei ihrer Freundin Kia übernachtet, sie gehen zusammen zur Schule.

Kaffe steht neben dem Herd und Brötchen sind auch noch da.

Viel Spaß in der Schule!

Mama
 

Ich las den Text durch und legte den Zettel dann beiseite. Es war nichts neues für mich, alleine zu Hause zu sein, vor allem nicht morgens. Meine Eltern hatten ständig früh morgens Termine und Emely war gerade in der Pubertät und war ständig bei ihrer Freundin Kia.

Ich schenkte mir den kalten Kaffee ein und nahm mir eine Brezel. Dann setzte ich mich an den Tisch und frühstückte. Ich griff nach meinem Handy, das neben mir auf einer Ablage lag, und schaltete es an. Das Apple Symbol erschien und ich gab meinen Pin Code ein. Es ploppten auch gleich ein paar Nachrichten auf. Ich öffnete WhatsApp und las mir die Nachrichten meiner besten Freundin durch. Dabei schürfte ich den Kaffee.

Warst du das wirklich? Ich meine...

Diese Nachricht hatte sie um 6:46 Uhr geschrieben. Danach wusste sie wahrscheinlich nicht genau was sie schreiben sollte, denn die nächste Nachricht hatte sie 4 Minuten später geschrieben.

Ich hätte dir das nicht zugetraut.

Ich wunderte mich. Was meine sie denn? Was war ich wirklich? Ich verstand nur noch Bahnhof. Also tippte ich zurück: Was genau meinst du? Ich verstehe das nicht...

Ich biss von der Brezel ab und schloss den Chat. Ich las mir dann die anderen Nachrichten die ich bekommen hatte durch. Lenny, mein Freund, schrieb: Lilly, ich habe es gerade auf Insta gesehen...ich finds nicht schlimm aber könntest du mir bitte vorher Bescheid sagen wenn du so etwas machst?

Jetzt verstand ich gar nichts mehr.

Was um Himmels Willen hatte ich gemacht?

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Eure Kommentare

Bundesland. Da ist es vielleicht anders.
@funny—thinking(Sorry, hab nicht den passenden Strich gefunden): G8 heißt, dass man 8 Jahre ins Gymnasium geht. Also nur bis der 12. Klasse. Mir ist aber gerade eine Erleuchtung gekommen: Du kommst aus einem anderen Bundesl
@Jean: was ist G8 überhaupt 😂?
@funny_thinking: hast du noch G8?
Ah okay!
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Das ist so cool! Ich freu mich schon auf weitere Teile! Es ist komisch, wie wahr das ist. ich schätze mal, wir haben alle die gleiche Morgen-Routine :D LG
@Tigi also eigentlich wollte ich es so machen das ich in der 12. Klasse bin. Deswegen 17, weil ich (wenn ich nicht sitzen bleibe) mit 17 mein Abi mache. @Mira1313 Ja!
Spannend! Ich möchte weiterlesen!
Cool! Freu mich schon auf weitere Teile!
Cool! Macht du eine Fortsetzung?