Eure Geschichten

Nacht #17

Zahn und Sturm

Hunter starrte den Neuankömmling an: Sturm - Zahns Bruder. Er musste sich die ganze Zeit über in den Schatten verborgen gehalten haben. Hunter musterte die Brüder. Beide hatten den gleichen dunkel graublauen Tigerpelz und die harten blauen Augen. Es war jedoch nicht schwer, die beiden auseinander zu halten. Sturm hatte eine Art Mähne um seinen Nacken und war deutlich magerer als Zahn, von den vielen Narben ganz zu schweigen.

Der Kampf

Hunter beobachtete, wie Nachtpfote mit gebleckten Zähnen nach Orion schnappte. Er sah gerade noch, wie Staubpfote Nachtpfote ansprang. Hunter stürzte vor und grub Zähne und Krallen in Staubpfotes Nacken. Dieser taumelte zurück und drehte sich so, dass Hunter zurückweichen musste. Er schnellte vor, ließ seine Kraft in seine Vorderpfote strömen und verpasste ihm eine mehr oder weniger harte Ohrfeige. Staubpfote richtete sich auf und knurrte laut, als Hunter ihm eine weitere Ohrfeige verpasste, diesmal härter und so, dass seine Krallen über Staubpfotes Ohr streiften. ,,Na?‘‘, hörte er einen Ruf von Nachtpfote. „Fühlt sich nicht so prall an!‘‘ Hunter schoss vor und nagelte Staubpfote auf den Boden und sah, wie Nachtpfote mit der Pfote ausholte und sie ihre Krallen über Orions Gesicht fahren ließ. ,,Das war für meine Mutter!“ Sie ließ ihre Pfote auf sein Ohr hinabkrachen. ,,Das für meinen Vater!“ ,,Kommt”, hörte er Thea rufen. Sie wies auf den Ausgang der Höhle. ,,Oh nein, ihr geht nirgendwo hin!”, knurrte Zahn. ,,Und ob wir das tun!”, knurrte Sturm. Als Antwort verpasste er ihm einen letzten harten Hieb auf die Nase und folgte Thea.

Richtung See, um die anderen zu warnen

Hunter sprang zu ihnen, dicht gefolgt von Nachtpfote. ,,Ihr könnt uns nicht entkommen!”, hörte er Orions Ruf hinter sich verklingen, als sie durch die Berge rannten. Nach einer Weile blieben sie stehen. Sie befanden sich nicht mehr in den Bergen. ,,Hier lang”, miaute Nachtpfote. ,,Wo gehen wir hin?”, fragte Thea. ,,Richtung Sonnenuntergang, bis wir auf einen riesigen See stoßen.”, antworte Nachtpfote. ,,Aber genau da will er doch hin. Er will die Clans vernichten!”, konterte Sturm, der sich offenbar schon als Teil des Teams sah. ,,Genau deshalb müssen wir da hin”, erwiderte Nachtpfote. ,,Wir müssen sie warnen!”

Im Ernst?

Stille trat ein. Hunter trat nervös von einer Pfote auf die andere. Er wusste, dass Sturm und Thea dasselbe dachten. Sturm fand als erster seine Stimme wieder. ,,Das meinst du doch nicht etwa ernst, oder?“ Ungerührt sah Nachtpfote ihn an. ,,Todernst” ,,Nach allem was sie dir angetan haben?“ Vor Entrüstung waren seine Augen groß wie die einer Eule. ,,Was weißt du schon davon?“, forderte sie ihn heraus. ,,Jede Menge. Ich war bei den meisten Situationen sogar dabei!” Jetzt waren Nachtpfotes Augen groß. ,,Deshalb kenne ich dich!“, miaute sie. ,,Ich habe dich schon einmal gesehen. Du warst der Streuner, der sich auf dem Territorium des Windclans aufgehalten hat.“

Fortsetzung folgt …..

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