Eure Geschichten

Nacht #4

Gehört

Ich vermisse dich Mutter. Alles fühlt sich so bedeutungslos an, seit du gestorben bist. Ich bin hier nicht glücklich, den Clan zu verlassen ist aber auch nicht besser. Ich treibe einfach. Ich saß in einem Baum auf der Insel der Versammlungen. Auf einmal wackelte der Ast auf dem ich saß. „Hey!" Staubpfote war auf den Ast gesprungen, auf dem ich saß. „Was willst du?", fragte ich tonlos. „Mir ist aufgefallen, dass du nach der Versammlung nicht von der Insel gegangen bist." „Warum hast du dir Mühe gemacht, hier hoch zu klettern. Ich dachte, Windclankatzen können das nicht." Offensichtlich stolz auf sich, miaute Staubpfote: „Ich schon !" „Schön für dich."

Ich wollte von dem Ast springen, da hielt Staubpfote mich auf: „Warte, ich will dich etwas fragen." „Wieso machst du dir überhaupt Mühe? Ich bin gefährlich wie ein Fuchs, weißt du noch?" Er erstarrte. „W ..wie ?" „Oh, du fragst, woher ich das weiß? Ich habe gehört, was du und deine Freunde geplant haben." Er starrte mich an, dann lachte er. Es war kein fröhliches Lachen, es war eher ein histerisches. „Du warst wach, a ..aber du hast doch geschlafen." „Komm runter! Jedenfalls weiß ich, was ihr über mich gesagt habt, das ist alles." Ich sah weg.

Geschichtenstunde

„Was ist denn jetzt mit deinen Fragen?", nahm ich den Faden wieder auf. „Wie ist es ein Streuner zu sein?" „Es ist großartig, du kannst machen, was du willst, und bist frei." „Und warum bist dann zu den Clans gekommen und warum bleibst du? Ich sehe ja wie sie dich behandeln." „Da muss ich ganz von vorne anfangen: Ich war immer mit meiner Mutter zusammen, sie hat immer auf mich aufgepasst, und mein Vater hat mir alles beigebracht. Es war ein wunderschönes Leben, bis wir von anderen Streunern überfallen wurden. Sie haben meine Eltern umgebracht." Bilder überkamen mich. Meine Mutter am Boden lag, mein Vater, der von drei Streunern gleichzeitig angegriffen wurde, am Körper blutete und schließlich zusammensackte. „Sie haben das mit meinem Ohr gemacht. Ich konnte nur knapp entkommen und bin auf die Clans gestoßen", ich senkte meinen Kopf. „Und warum bleibst du hier?" „Wenn du keine Familie hast, ist man dort ziemlich einsam. Außerdem kannst du niemandem vertrauen." „Wie wäre es, wenn wir zusammen zu Streunern werden?", ich sah ihn ungläubig an.

Fortsetzung folgt ...

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