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Warmes Licht fiel durch die kleine Öffnung. Ein wuscheliges kleines Wesen drehte sich müde auf die andere Seite und schloss die Augen. Es konnte jedoch nicht schlafen und es dachte an seine Mutter. Wann kam sie denn endlich zurück? Das Fohlen hiefte sich auf seine langen, dünnen Beine. Es kletterte zum Ausgang der kleinen Höhle und schnupperte. Es stieß einen leisen Laut von sich, doch es blieb still. ,,Mama? Mama, wo bist du?" schnaubte das Stutfohlen. Voller Hoffnung lief es umher und sah in allen Ecken der Senke nach ihrer Mutter. Doch sie war fort. Verschwunden. Weg. Ein schaler Geruch streifte die Nase des Fohlens.
,,Mutter, Mutter! Endlich! Ich habe ihre Spur." rief sie und rannte aus der Senke in den dichten Nebel. Schon bald merkte sie, dass sie sich in der Brühe verlaufen hatte. ,,So ein Mist, ich hab Mamas Spur verloren..." fluchte sie vor sich hin, als sie tiefer in den Wald irrte. Auf einmal nahm sie ein Geräusch war. Aber es war nicht ihre Mutter, die sie schon gesucht hatte. Es war ein großer Schatten, den sie in ihrem Leben noch öfters zu Gesicht bekommen wird.
,,Du bist nicht... M-Mama!!!..." rief sie in die Dunkelheit. Ein Lachen brach die Stille des Waldes. ,,Ein kleines, dummes Fohlen ohne Mutter, ganz allein unterwegs? Ist das nicht gefährlich kleine Stute? Ich kann dir helfen, deine Mutter zu finden. Ich meine, ich weiß wo sie ist." prustete der schwarze Puma geheimnisvoll.
Interessiert stellte das Fohlen die Ohren nach vorn und sie überkam ein wohles Gefühl. Gleich sah sie ihre Mutter und sie war wieder sicher. Ihr gemütliches Leben. Der Puma drehte sich um und wies ihr mit seinem langen Schweif, dass sie ihm folgen sollte.
Schließlich lichtete sich der dichte Nebel. ,,Da hinten unter den Blättern ist sie." murrte der große schwarze Puma ihr zu und verschwand wieder in der Dunkelheit. Warum sollte ihre Mutter unter Blättern liegen? Schlief sie etwa? Nichtsahnend ging sie zu dem großen Haufen Blätter und strich die gelb-orange-roten Blätter auf die Seite.
Sie bekam so einen großen Schreck, dass das Stutfohlen sich fühlte, als würde ihr Magen sich einmal um 360 Grad drehen. Ihre Mutter lag verletzt auf dem Boden. Sie atmete nicht. Wie sollte sie ohne ihre geliebte Mom überleben? Vor Trauer sah sie nur noch unscharf und dann schwarz.
Freut mich, dass es dir gefällt!
Das hast du so gut geschrieben und formuliert, echt schön!