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Ich weiß, dass das hier jetzt die zweite Geschichte ist, die ich heute veröffentliche. Doch ich habe gerade einen Ordner gefunden, in dem vorbereitete Geschichten, die ich auf KS veröffentlichen wollte, drin waren. Ich hatte diesen Ordner nur vergessen... 😅😅 Aber jetzt viel Spaß mit der Geschichte! Wir hören uns!
LG Fantasio
Greg saß am Tisch und genoss den Sonnenuntergang. Er kaute auf einem Keks herum und wartete. Er wartete auf seine Mutter, die noch immer einkaufen war. Greg gehörte zu den Schmieds. Er war neu in Köpling. Ihm gefiel es trotzdem sehr gut. Eigentlich hatten sie noch gar kein Haus gefunden. Zurzeit wohnten sie bei Tante Maia und Onkel Peter. Sie wohnten schon seit einiger Zeit in Köpling. Greg hatte keine Freunde. Ein kleiner Junge fuhr auf seinem Fahrrad an der Veranda vorbei. Er hatte ein blaues Shirt und darüber eine braune Weste an. Sein Shirt war schon ziemlich zerrissen und seine nackten Füße waren voller Dreck. „Hallo!“, begrüßte er freundlich. Greg zeigte auf sich und schaute verwirrt. Der Junge winkte ab und fuhr seufzend weiter.
Endlich fuhr seine Mutter mit dem schwarzen Wagen von Onkel Peter auf den Hof. Sie stieg aus und hievte die schweren Einkäufe in die Küche. Beim Vorbeilaufen drückte sie ihm eine etwas kleinere Tasche in die Hand und motzte: „Bring das ins Bad!“ „Natürlich wieder schlecht gelaunt, das ist ja immer so nach dem Einkaufen“, bemerkte Greg. Müde wackelte er ins Bad und stellte die Tasche aufs Waschbecken. Er seufzte und sagte: „Sie hat mich nicht einmal gedrückt, schöne Begrüßung.“
Er stieg die Treppen nach oben und lief in sein Zimmer. Er ließ sich auf sein Bett plumpsen und schaute auf die Decke. Plötzlich klopfte es und schon kam seine kleine Schwester Anja ins Zimmer gerannt. „Wir spielen Fangen, spielst du mit?“, fragte sie völlig aus der Puste. Greg schaute verwundert und fragte sie: „Mit wem spielst du denn?“ „Ja, mit den Kindern von neben an!“, entgegnete sie. „Ok!“, entschied Greg und rannte hinter ihr her. Es konnte ja eh nicht schlimmer sein, als Löcher in die Decke zu glotzen.
Sie liefen durch den Hinterausgang, da sie sonst ihrer Mutter beim Ausräumen helfen hätten müssen. Draußen standen mehrere Kinder. „Fang mich doch, du Eierloch!“, schrien die einen. „Hab dich!“, riefen die anderen. Da schubste einer der Jungen aus Versehen ein Mädchen. Dieses flog mitten in den Matsch, in dem sie spielten. Als Greg das erblickte, verlor er ganz schnell die Lust am Fangen spielen. „Ich muss Mama helfen!“, war Gregs Ausrede. Er rannte schnell wieder ins Haus und nach oben. Also wird es doch der langweiligste Tag in seinem kompletten Leben.
Doch das änderte sich ganz schnell, als plötzlich ein Stein durch seine Scheibe knallte. Es klirrte und die Scheibe zersprang. Der Stein war in ein Stück Papier gewickelt. Erschrocken las er vor: „Guck aus dem Fenster und lauf mir hinterher!“ Schnell eilte Greg zum Fenster und erblickte einen Jungen am Ende der Straße. Der Junge rannte vor etwas weg. Schon im nächsten Moment schoss ein zweiter Junge über die Straße. Greg gehorchte und rannte den beiden hinterher.
Es ging durch einen kleinen Wald. Irgendwann ging Greg die Puste aus. Sie waren mittlerweile am Stadtrand angekommen. „Verrückt!“, stieß Greg hervor. Als ob die beiden Jungen gemerkt hatten, dass er nicht mehr konnte, blieben sie stehen und kamen langsam auf ihn zu. Sie kamen immer näher, bis sie direkt vor ihm standen. „Ich dachte einer von euch verfolgt den anderen und er braucht meine Hilfe“, verstand Greg nicht. „Um genau zu sein, rennen wir zu etwas. Wir suchen die Perle der Wahrheit“, erklärte der Junge mit den blonden Haaren.
„Komm!“, befahl der mit den braunen Haaren. Ohne Vorwarnung rannten die Beiden los. Greg rannte ihnen, ohne nachzudenken, hinterher. Wieder ging es los. Sie rannten aber diesmal Richtung See. Sie sprangen hinein und verschwanden. Erschrocken sprang er hinterher. Unterwasser entdeckte er eine kleine Lücke. Dahinter standen die beiden Jungs im Trockenen. Dahinter war kein Wasser! Er schwamm hindurch und nur Sekunden später stand auch er im Trockenen.
Er stand vor einem Podest, auf dem eine blaue Kugel stand. Sie sprach: „Ich bin die Perle der Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass... Du jetzt aufstehen sollst!“ Greg öffnete die Augen. Er saß am Tisch und genoss den Sonnenuntergang. Er kaute auf einem Keks herum und wartete. Er wartete auf seine Mutter, die noch immer einkaufen war.
der gast war ich, habe nur vergessen mich anzumelden. wenn wirklich ein junge eine story geschrieben hat, dann würde ich sie mir gern lesen, ich habe bis jetzt nur stories von mädchen gelesen.
An den Gast vom 10.Januar:
Vielen Dank für dieses Lob,
Ich glaube nicht dass ich der einzige Junge bin der Geschichten schreibt, aber trotzdem Danke!!!😊
LG Fantasio
Super🤗
OMGGGGG, Fantasio!!!! Deine Story ist megaaa, krass schön und lustig!!!!!!!!!!!!
Ich liebe deine Story, einfach geil. Dein Schreibstiel ist super und die Ende ist einfach witzig!!!
Schreib unbedingt weiter Geschichten!!! Ich wundere mich auch, dass du der einziger Junge (hab ich recht??) bist, der eine Geschichte schreibt. Ein großes Lob and dich, deine Geschichte verdient mehr!!!!