Eure Geschichten

Return to Hogwarts: Teil 2 ⚡👦🏻

Darwin

Hope überlegte kurz. Dann wollte sie das Fenster gerade wieder zu schließen, da flog mit sanften Schwingen eine große Eule herein. Sie war hellbraun mit dunkelbraunen Flecken auf den Flügeln und die honiggelben Augen des Waldkauzes strahlten. Darwin! Endlich! Hoffentlich war das ein Brief von Cho! Ja. Exakt. Darwin landete galant auf dem Fensterbrett und Hope nahm begeistert den bläulichen Brief aus Darwins Krallen. Ein tiefblaues Siegel, in das ein großes „C“ gestempelt war, verschloss stark den Umschlag. Sie zerbrach das dunkelblaue Siegel von Chos Familie und zog ein gefaltetes Pergament aus dem Umschlag. In langen, schwungvollen, königsblauen Buchstaben stand dort auf dem gelblichen Pergament: 

Ein Brief von Cho

Liebe Hope, 

ich hoffe, deine Eltern werden nicht genervt von dieser ganzen Eulenpost. Sorry außerdem für das Familiensiegel, meine Mutter hat drauf bestanden. Ich wollte dir nur schnell sagen, dass ich dieses Jahr nicht Ravenclaws Sucherin sein werde, da meine Eltern leider entschieden haben, dass Quidditch nicht edel genug für mich ist. Ich denke, du darfst dann meinen Posten einnehmen. Du hast schon so lange darauf gewartet! Nach dem Tod von Cedric war ich irgendwie ganz lange ziemlich bedrückt und wusste nicht, was ich tun sollte. Und irgendwie stehe ich auf Harry … Ich will dich nicht verwirren. Sorry, aber es musste raus. Und wusstest du schon, dass Dolores Umbridge aus dem Ministerium dieses Jahr unsere Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste wird? Die hat angeblich einen schrecklichen Ruf, ist aber mega beim Ministerium. 

Liebe Grüße

Cho 💙

Eine neue Position

Hope blieb paralysiert. Stand da gerade blau auf weiß, dass sie endlich Sucherin im Ravenclaw-Quidditch-Team sein würde?! Begeistert faltete sie den Brief und räumte ihn weg. Sie nahm Darwin in Empfang, nahm ihn auf die Fingerknöchel und lief mit dem Brief und Darwin in ihr Zimmer. Sie merkte nicht, dass jemand durch das Fenster spionierte. „Schatz, zieh dich um, wir gehen jetzt in diese Binnelwasse oder wie das auch heißt“, rief ihr Vater aus der Küche. 

Schnelles umziehen

Hope sah an sich hinunter. Mit ihrer schwarzen Cargohose, ihrem lilafarbenen Pulli mit der Aufschrift: „NEW YORK“ und ihren hellbraunen Schnittlauchlocken sah sie eher wie ein normales Muggelkind aus, nicht wie eine Hexe. Schnell lief sie in ihr Zimmer, ergriff die Materialliste und schlüpfte in eine ihrer knallblauen Zaubertunikas, zog ihren schwarzen Umhang darüber und ergriff ihre große, braune Ledertasche mit dem Ravenclaw-Wappen. Sie legte den Brief mit dem Material hinein, steckte ihren Zauberstab in die Tunika-Tasche, schlüpfte in ihre schwarzen Armeestiefel mit den silbernen Schnallen und frisierte ihre Haare zu zwei komplizierten Zöpfen mit verschlungenen Strähnen. Dann lief sie zu ihrem Vater ins Wohnzimmer. „Komm, mein Schatz. Du siehst wieder fantastisch aus“, waren die einzigen Worte, die er aussprach. „Jetzt red nicht wieder Quibbelquabbel“, meinte Hope und stieg in den tiefgrünen Porsche ihres Vaters. 

Die Fahrt

Obwohl ihre Mutter schwer krank war, war die Familie nicht gerade arm. Ihr Vater war ein berühmter Schauspieler und sie hatten vor kurzem von Hopes Urgroßmutter eine Menge Geld vererbt bekommen. Als Hope sich in ihren mit schwarzem Leder bespannten Sitz fallen ließ, griff sie sofort nach einer Tüte Chips in dem kleinen Essenskasten und nach der neuesten Ausgabe von „Dem Prophet“, der Zaubererzeitung. Sie drehte die Zeitung selbstsicher um und las zufrieden darin. Ihr Vater schüttelte genervt den Kopf, als ob er sagen wolle: 'Dieses Mädchen ist unheilbar'. 

Ab in den Tropfenden Kessel

Als der prachtvolle Porsche in einer Londoner Straße parkte, sprang Hope aus dem Auto und griff nach der Tasche und ihrem Handy. Nur sie konnte den schäbigen Pub mit der Aufschrift: „Tropfender Kessel“ erkennen. Ihr Vater sah nur eine dunkelrote Ziegelwand mit vielen, schimmernden Graffitis, die Wörter wie „Liberty“ oder „Peace“ an die Wand schmierten. Hope betrat den Pub, winkte etlichen Leuten mit einem strahlenden Grinsen zu und lief durch den Vorderraum ganz nach hinten. Sie zählte einige Ziegel ab und klopfte dann auf einen in der Mitte. Die Wand zog sich zur Seite und gab eine schmale Gasse frei, die von etlichen Geschäften umringt wurde. 

Gringotts Zauberbank

Sie lief ein Stück, dann kam sie zu einem riesigen, weiß-blau gestrichenen Gebäude mit goldenen Buchstaben, die die Worte „Gringotts Zauberbank“ formten. Sie betrat die große Eingangshalle, in der mehrere Kobolde an den Empfangsschaltern saßen. Sie lief zu einem, den sie bereits kannte. Griphook. Sie lächelte dem strengen Kobold zu, der die Hand ausstreckte, um den Schlüssel zu kassieren. Hope reichte ihm einen goldenen Schlüssel, auf dem die Nummer „176“  eingeprägt war. Griphook nickte und stand auf. Er lief mit Hope zu einem kleinen Wagen, der auf Schienen durch die Bank fuhr. Das holprige Gefährt brachte die beiden zu einer großen Tür, die mit goldenen Schlössern behängt war. Griphook steckte den Schlüssel in alle Schlösser nacheinander, die klickten und aufsprangen. Er nahm die Ketten von der Tür ab und schob sie mit dem Knauf auf. 

Geld

Hope betrat den großen Raum, in dem noch nicht so viel Geld lag. Mehrere Haufen goldene Galleonen lagen herum, in einer Ecke häuften sich silberne Sickel und ganz nah am Eingang lag ein dünner Teppich aus bronzefarbenen Knuts. Hope ergriff einen Lederbeutel, den Griphook ihr reichte und füllte ihn mit mehreren Galleonen, drei Handvoll Sickeln und fünf Handvoll Knuts. Dann verknüpfte sie das Säckchen und verließ die Bank. 

Ins Modegeschäft

Sie lief zuerst zu Madam Malkin, dem Klamotten-Geschäft. Madam Malkin trug heute eine olivgrüne Tunika mit passendem Umhang und einem aquamarinfarbenen Spitzhut. Ihre Hände steckten in Seidenhandschuhen aus grünem Stoff und sie stolzierte in schwarzen Boots durch den Laden. „Ja? Ah, Miss Carter-Lee!“, freudig führte Madam Malkin Hope in den Hinterbereich. Als Hope sich umsah, stockte ihr der Atem. Da, in der Ecke, stand Draco Malfoy mit seinen weißblonden Haaren neben seiner hübschen und zierlichen Mutter, deren blonde Locken ihr über die geraden Schultern fielen. Daneben stand ein Mädchen. 

Eine unangenehme Begegnung

Liv Riddle. Sie hatte blonde, lange Haare mit schwarzen Spitzen und ihre giftgrünen Augen funkelten gefährlich. Sie wurde in der Familie Malfoy aufgezogen, aber Hope wusste instinktiv, dass sie einen echten Vater hatte. Und auch eine Mutter. Eine auffallende Narbe zog sich durch ihr blasses Gesicht. Ihre tiefroten Lippen waren stumm zusammengezogen. „Hallo, Schlammblut“, sagte sie kühl. Narcissa Malfoy umarmte Liv liebevoll. Diese lächelte boshaft und sah ihrem Adoptivbruder Draco weiter zu, wie dieser eine tiefschwarze Ball-Tunika anprobierte. In der Ecke stand Enya Blue, eine Bekannte und Freundin von Hope. Hope rannte zu Enya, umarmte sie fest und warf Liv einen bösen Blick zu. „Hi, Hope! Wie geht's dir? Ich hoffe, wir kriegen coole Tunikas!“, Enya war das Selbstbewusstsein und die Tapferkeit in Person. Sie stellte sich an Hopes Seite gerne Liv und Draco entgegen, mutig und ohne Angst. 

Ich danke Silberstern für den Charakter von Liv Riddle und Flammenstern für den Charakter von Enya Blue. 

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Super Geschichte, aber kurze Anmerkung. Die Zeitung in der magischen Welt heißt nicht Prophet, sondern Tagesprophet. Aber sonst eine meeeega Geschichte! 💕

LG 🌊

cool💗

 

Meegaaa cool🤩! Hope ist einfach perfekt! Freue mich auf Part 3. LG Nini58310💜

Es könnte vielleicht ein neuer Lehrer kommen der war nett ist und dann böse wird.

Wow wow wow

Hey danke dass meine Figur vorgekommen ist! 🫶

LG Flammenstern 💜

Hey,
Die Geschichte ist jetzt schon so toll! Soweit ich das beurteilen kann spielt sie im 5. Band. Das wäre lustig, bei dem bin ich nämlich gerade. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile!

LG Toni🐾