Seltsame Welten Teil 4
Verloren
Nach einer Weile hielt ich es nicht mehr aus und sagte: ,,Ich gehe jetzt nach Hause und es interessiert mich einen alten Hut, was ihr dazu sagt." Mit großen Schritten eilte ich in Richtung Straße, doch nach wenigen Schritten wurde ich am Arm gepackt und ziemlich unsanft zurückgezogen. ,,Du gehst nirgendwohin", knurrte Luca wütend und ich wich vor ihm zurück. Er und Alice fingen laut an zu lachen. Ich dachte, sie würden nie damit aufhören.
Alice zog ein silber glänzendes, rundes Metallstück aus ihrer Tasche und zeigte es mir. In dem Teil waren rot und grün leuchtende Strombänder angebracht und ein Hebel, an dem Alice gerade drehte. Grinsend meinte Luca: ,,Schöne Zeit und hoffentlich auf nimmer Wiedersehen." Hinter mir tat sich ein grün-schwarzes Portal auf und gegen meinen Willen fiel ich schreiend hinein.
Am Rande der Klippe
Als ich schließlich wieder aus dem Portal kam, landete ich auf hartem Stein. Mir taten alle Knochen weh, ich humpelte und hatte entsetzliches Kopfweh. Zu allem Überfluss hatte ich natürlich keine Ahnung, wo ich war. Dort wo ich gelandet war, sah man nicht mal mehr ansatzweise Spuren von dem, was gerade vor sich gegangen war.
Ich ging die paar Schritte, die ich im Wald stand, hinaus, und fand mich an einer Klippe wieder. Mir stockte der Atem von der Schönheit dieses Anblickes. Ich blickte auf ein Dorf, unten, genau in der Mitte der Klippen, dass umsäumt war von diesen Klippen. Langsam und vorsichtig kletterte ich die Klippen hinunter und schritt auf das Dort zu.