Eure Geschichten

Stars at night - ei­ne Freund­schafts­ge­schich­te #2

Und was jetzt?

Als sie außer Sichtweite war rannte ich in ein Gebüsch und heulte los. Ich heulte alles aus mir heraus. Ich hatte falsch gehandelt, aber sie doch auch! Sie hatte mich Scheiß-Freundin genannt! Mann ey, das regte mich SOWASVON arg auf!!! Aber andererseits machte es mich auch so unendlich traurig. Sie wollte nichts mehr mit mir zu tun haben. Das hieß auch das es dann mit unserer Freundschaft vorbei war, doch ich mochte es ja sehr gerne wenn wir uns zusammen ein Eis geholt hatten, Freundschaftsbänder geknüpft hatten, lustige Videos gedreht hatten… Und jetzt würde ich die Pausen nicht mehr mit ihr zusammen verbringen, sondern alleine auf einer Bank sitzen und nichts tun, schrecklich! Was sollte ich nur tun? Außerdem wollte ich irgendetwas machen im Bezug auf die Sache mit der Gestalt. Ich bin nämlich sehr Abenteuerlustig, doch alleine eine unheimliche Person beschatten? Auf gar keinen Fall! Was sollte ich tun? Den Rest meines Lebens einsam sein und traurig leben bis ich sterbe? Na, das hatte ich wohl kaum vor.

Diiing, Daanng Donnggg!

Wieder zuhause

Die Pause war um. Alle rannten hoch ins Klassenzimmer. Alle – außer ich. Ich rannte nämlich in die entgegengesetzte Richtung, und zwar Richtung Ausgang. Richtung Ausgang hieß auch Richtung nach hause, und das war der einzigste Ort, wo ich jetzt hin wollte. Ich schloss auf. Mama war noch auf der Arbeit, außerdem arbeitete sie heute so oder so später und kam erst um vier zurück. Und Papa? Papa war seit einer Woche auf Geschäftsreise in New York. Schlumpf strich mir um die Beine als ich die Tür mit einen klack öffnete. Keine Sorge, wir haben keinen Schlumpf also Haustier, sondern eine Katze, die Schlumpf heißt. „Hallo, meine süße!“ sagte ich liebevoll zu ihr und streichelte sie. Dann ging ich an den Süßigkeiten Schrank und holte mir eine 300g Tafel Schokolade, das war das einzigste was mit in diesem Moment helfen konnte.

Oben im Zimmer machte ich mir mein Lieblingslied an, drehte die Lautstärke voll auf, brach mir ein großes Stück Schokolade ab, machte die Augen zu und ließ sie Schokolade auf der Zunge schmelzen. Schokolade und Musik waren die einzigen Dinge, die mich beruhigen konnten. Nur so langsam überlegte ich mir was ich Mama und Papa erzählen sollte. Das ich geschwänzt hatte was der Schule ja klar… Ach, mir würde schon was einfallen. Mit diesem Gedanken und einer Tafel Schokolade in der Hand schlief ich ein.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Ja, ich stimme Tigi zu! Aber trotzdem super Fortsetzung! 
Oh Mann, die Arme! Ich kann mir gut vorstellen, wie das wäre. Aber Schule schwänzen ist auch keine Lösung.