Deine Meinung
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Hey Leude,
ich bin etz back auf ks, ich hab früher unter dem Namen LuchsTilda meine erste Geschichte Kakao mit Marshmallows veröffentlicht.
Das ist mittlerweile meine fünfte oder so.
Naja, viel spaß mit Finnys geschichte.
Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentaren usw..
-lil thunderstorm-
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Sag, wo geht es lang?
Kann nicht mehr so weitermachen, ich hab's jetzt erkannt
Wieso hab' ich so viel Angst?
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- "Neo" - YFG Pave
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"Essen!" Meine Mutter rief mich.
Ich legte mein Mathebuch, in dem ich gerade noch gerechnet hatte, zur Seite, stand auf und lief die Treppe herunter. Ich fiel am Ende, ich fiel am unteren Ende der Treppe fast hin, da meine Knie so weich waren. Denn heute würde ich es ihnen erzählen.
Ich werde mich outen.
Dieser Gedanke kam mir noch so unecht vor, doch heute würde ich es durchziehen und meiner Familie sagen, dass ich Transgender war.Ich lief in die Küche, um zu gucken, ob ich was helfen konnte. Meine großen Brüder, Aymen und Elyas, waren schon dabei, Besteck zum Tisch zu bringen.
Als Elyas an mir vorbeilief, fragte ich ihn: "Braucht ihr noch Hilfe?"
Er schüttelte den Kopf, blieb aber stehen. "Kannst dich schon mal setzen", sagte er, doch ich konnte sehen, wie er "Machst du es?", fragen wollte.
Elyas wusste, dass ich trans war. Er hatte sich auch bereit erklärt, mit mir nach einem Namen zu gucken, was aber schnell erledigt war. Ich hatte schon immer den Namen Finn gemocht und da wir eine Familientradition für alle männlichen Mitglieder unserer Familie hatten, wurde daraus Finnley, da es ein Y enthalten sollte. Ich liebte den Namen.
Ich setzte mich an den Tisch. Ich war aufgeregt. Was sollte schon passieren?
Mach dich nicht verrückt, sagte ich mir in meinen Kopf.
Die Tür knallte, ein Schlüssel klirrte und schon rief mein Vater: "Tuten Gag!"
Ich lächelte. Er machte oft Witze oder verdrehte Buchstaben.
"Hi", begrüßte ich ihn.
Aymen und Mum kamen mit zwei Töpfen aus der Küche und stellten sie ab. Sie setzten sich an den Tisch.
"Eli? Andy? Kommt ihr auch?", rief meine Mutter meinem Bruder und meinem Dad zu.
"Elyas ist noch auf dem Klo", murmelte Aymen neben mir.
"Komme schon", antwortete mein Vater.
Auch Elyas kam von der Toilette zurück und setzte sich neben mich.
"Was gibt's heute?", fragte ich.
"Rührei mit Spinat", antwortete Aymen, der heutige Koch.
Ich mochte beides nicht, aber ich hatte so einen großen Hunger, dass ich mir viel nahm. Ich betete kurz und dankte Gott für unser Essen. Wir wünschten uns einen guten Appetit und sofort ging die Gespräch los. Elyas und Aymen diskutierten über ein Mädchen aus ihrer Klasse, meine Eltern fragten uns zur Schule aus und ich blieb still und antwortete nur auf Fragen. Ich wartete ab, bis eine kleine Gesprächspause kam, um den Trans-Stuff anzusprechen.
"Ich muss euch was sagen", sagte ich dann.
Aymen feixte und flüsterte Elyas zu: "Ist sie schwanger, oder was?"
Der lachte nur, während meine Eltern mich erwartungsvoll anblickten. Come on.
"Ich bin... ", stotterte ich, "Ich bin mir seit ein paar Jahren bewusst, dass ich ganz sicher kein Mädchen bin."
"Willst du etwa Frau Dalscheidt genannt werden, oder was?", fragt der Aymen verwirrt.
Oh Mann.
"Nein, ich bin Transgender."
Stille. Drei Wörter, große Wirkung: Mom und Dad schauten sich an, Mum nickte und mein Vater ergriff das Wort: " Du weißt, dass man mit solchen Hirngespinsten keine Witze macht, oder?"
Noch nie hatte ich ihn so ernst gehört. Elyas drückte meine Hand und guckte mich besorgt an, als ich Dad so ruhig wie möglich antwortete: "Ich mache keine Scherze."
Mein Herz schlug wie verrückt und ich war zu aufgeregt und hatte Angst.
"Nimm das zurück!" Meine Mutter schrie fast.
Was sollte ich machen? Sie konnten mir doch eigentlich nichts tun, oder?
"Nimm das zurück!", wollte jetzt auch mein Vater.
Aymen und Elyas hatten dieselbe schockierte Miene auf ihren wenig beleuchteten Gesichtern. Ich zitterte, und trotzdem sagte ich deutlich: "Nein."
Dad's Augen blitzten auf. Dann blickte er mich hasserfüllt an. Er schrie. Fuck.
"DANN GEH: VERLASS DIESES HAUS, ICH WILL SO EINE SPINNERIN NICHT ZUHAUSE HABEN. LASS DICH HIER WIEDER ERST BLICKEN WENN DU VERNÜFTIG BIST!"
Nein. Nein. Das kommt das konnte nicht sein...
Meine Augen füllten sich mit Tränen.
Raus. Raus hier, navigierte mein Kopf meinem überforderten Körper, der sich wie eingefroren anfühlte, Richtung Haustür. Dort schnappte ich mir meine Tasche, die eigentlich für morgen gepackt war und zog mir die Schuhe an. Schnell zog ich mir noch eine Jacke über meinen dicken, ausgewaschenen grauen Hoodie, und stürmte zu der Haustür.
Dort blieb mein Blick am Schlüsselbrett hängen. Ruhig hingen dort fünf Schlüssel, darunter auch meiner. Sollte ich ihn mitnehmen? Unentschlossen stand ich in der Diele. Könnte nützlich sein. Ich schob ihn in meine linken Hosentasche und öffnete die Tür. Meine Mutter rief noch irgendetwas, was ich aber nicht hörte.
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Smia: Dankeee :)
Teil 2 ist jetzt draußen, ich werden auch gleich Teil 3 online stellen
Skatergirl:
Ja, das stimmt, und deshalb finde ich es wichtig, darüber zu schreiben.
Ich finde es ist eine wichtige Geschichte
DAS IST SOOOOO GEMEIN DAS DAS KIND EINFACH WEGEN SEINEM GESCHLECHT RAUSGESCHMISSEN WIRD DAS IST RASSISMUS 🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬
Lg Skatergirl
Hallo!
Voll gut, dass du aufgepasst hast. Du hast Recht, Finnley wird ungerecht behandelt. Finnleys Familie ist diskriminierend. Finnley erlebt aber keinen Rassismus, sondern eine andere Form von Diskriminierung, nämlich aufgrund des Geschlechts. Rassismus erfahren zum Beispiel Menschen of Color, Schwarze Menschen oder Indigene Menschen.
Viele Grüße
dein ks-Team
Oh mann, voll traurig, aber richtig gut geschrieben! Bitte schreibe einen Teil 2!!!
GLG Smia 🐒
Oh wow, echt heftig, aber cool das du über sowas schreibst, mach weiter so ❤️🩹🥰
Wow, das ist eine tolle Geschichte! Ich finde es toll das du dich dafür einsetzt!