Eure Geschichten

User­ge­schich­te - Die Cle­ar­wa­ter-High #1

Willkommen an der Clearwater-High!

Ich staunte. Das Schulgebäude sah wunderbar aus. Es war nicht einfach so ein grauer Kasten, wie ich ihn schon ein paar Mal in der Menschenwelt gesehen hatte: Das Gebäude war bunt und krumm und schief. Ich schlich auf meinen Pfoten weiter heran. An der Tür erkannte ich eine Frau mit kurzen, fast weißen Haaren. "Hallo", sagte diese, "ich bin Lissa Clearwater und du musst Lexa sein." Ich nickte nur. Auch wenn das als Luchs gar nicht so gut ging. Lissa Clearwater führte mich hinein. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich mich nicht vielleicht verwandeln sollte, aber in dieser Gestalt fühlte ich mich deutlich wohler. "Tschüss", rief ich noch schnell meinen Eltern zu und verschwand im Schulgebäude.

Hier drinnen war es genauso bunt wie auch von außen. An einer Ecke erkannte ich zwei Rehe, die sich anscheinend von Kopf zu Kopf unterhielten. Sofort fiel mir auf, dass eins der beiden sehr viel zierlicher und kleiner gebaut war als das andere. Leider war aber kaum jemand da. Eigentlich komisch, da Samstag war, aber von meinen Eltern wusste ich, dass ich einer der ersten Schüler bin, die diese Schule besuchen. Irgendwie machte mich das stolz. Nun kamen wir auf einen Gang mit ganz vielen Zimmern. An einem blieben wir stehen. Dort stand auch schon ein Name: Alicia. "So", sagte Lissa Clearwater, "das ist dein Zimmer. Du wirst es dir mit einer Mitschülerin teilen. Pack gleich erstmal deine Sachen aus und erhol dich von deiner Reise. Außerdem: Hast du Menschenklamotten dabei? Ist nicht schlimm, wenn nicht, aber die könntest du manchmal gebrauchen. Wenn du willst, kannst du aber auch gerne als Luchs in der Cafeteria essen." Sie zwinkerte. Ich antwortete: "Ja, ich habe ein paar Menschensachen dabei", und machte auf den Sack auf meinem Rücken aufmerksam. "Gut", meinte Miss Clearwater, "dann bis gleich."

Nun war ich alleine auf dem Gang und ging erstmal in mein Zimmer. Ich staunte. Auch hier sah es wundervoll aus. Ich verwandelte mich erstmal und zog mich an. Ich richtete es mir mit den Sachen, die meine Mutter und ich in der Menschenstadt besorgt hatten, ein. Anscheinend war das linke Bett schon belegt, also machte ich es mir auf dem rechten gemütlich. Nach einer Zeit kam ein anderes Mädchen herein. Es hatte lange braune Haare und war ziemlich groß. Das musste also meine neue Mitbewohnerin sein. Sie sah mich mit einem skeptischen Blick an. Was sollte das? “Komm mit”, meinte sie schließlich. “Warum?”, fragte ich verdutzt. Alicia antwortete mir: “Miss Clearwater und Miss Wilson schicken mich. Wir wollen uns mit den anderen Schülern im Gemeinschaftsraum treffen, damit sie dich kennenlernen.” “Ok”, sagte ich und folgte ihr.

Vorstellungsrunde im Gemeinschaftsraum

Der Gemeinschaftsraum war mit der Cafeteria unter einer großen Kuppel. Es war wunderschön. In einer Ecke wartete Miss Clearwater mit einer anderen Lehrerin und vier weiteren Schülern. “Hallo”, begrüßte sie mich, “wir hatten uns gedacht, dass wir uns vielleicht alle mal vorstellen könnten, da wir ja eh noch so wenige sind. Eigentlich fehlen noch einige Lehrer, aber die müssen gerade Unterricht vorbereiten. Lexa, würdest du anfangen?” “Klar”, meinte ich, “mein Name ist Lexa, ich bin 13 Jahre alt und ich bin in zweiter Gestalt ein Luchs.” Ich schaute verlegen. Jetzt konnte ich einen genaueren Blick auf die andere Frau werfen: Sie hatte total lange hellbraune Haare und bernsteinfarbene Augen. Nun fing sie an zu reden: “Hallo, ich bin Luna Wilson, eure Lehrerin für Verhalten in besonderen Fällen. In zweiter Gestalt bin ich auch ein Luchs.” Sie lächelte. Anscheinend war ich nicht der einzige Luchs an dieser Schule. Nun fing Alicia an zu reden, aber mehr als: “Alicia, 13, Wolf.” Mehr verstand ich nicht. Könnte auch gut sein, dass sie gar nicht mehr gesagt hat. Jetzt bemerkte ich zwei tuschelnde Mädchen. Beide hatten rötliche Haare, doch bei einem der beiden ging die Farbe eher in braun über. Das Mädchen mit braun-roten Haaren war außerdem kleiner und dünner als das andere. Warte, waren das die beiden Rehe, die ich am Eingang gesehen hatte? Mein Verdacht bestätigte sich, als die größere der beiden zu reden anfing: “Mein Name ist Lilly, ich bin 13 Jahre alt und ein Reh, genau wie meine Freundin Leni.” Leni lächelte nur schüchtern. “Ich bin Louis”, sagte plötzlich eine aufgeweckte Jungenstimme, “ich bin 11 Jahre alt und eine Boa constrictor.” Fröhlich hüpfte er auf und ab. Ich muss sagen, mit 11 Jahren ist er hier zwar wahrscheinlich der jüngste, aber doch recht verspielt. Louis hatte braune Haare, dunkle Augen und hellbraune Haut und wirkte sehr nett. Jetzt war nur noch ein Mädchen übrig. Dieses stellte sich nun auch vor: “Hi, ich heiße Lailani, nenn mich aber bitte Laili. Ich bin 14 und ein Polarfuchs. Willkommen auf der Clearwater-High!” Lailani, nein Laili war mir auch sofort sympathisch. Auch wenn sie ein Jahr älter war als ich. “Ok, dann muss nur noch ich mich vorstellen”, meinte Miss Clearwater, “ich bin, wie du weißt, Lissa Clearwater. Ich bin Schulleiterin und unterrichte euch in Biologie, später auch Chemie. Außerdem bin ich ein Weißkopfseeadler. Damit könnt ihr gerne wieder etwas anderes machen.”

Die Rehe gingen redend davon. Alicia folgte ihnen und mischte sich in ihr Gespräch ein. Ich ging zu Laili, die sich gerade mit Louis an einen Tisch setzte und unterhielt mich mit den beiden. “Hi”, sagte ich. “Hallo”, begrüßten sie mich auch. “Was soll’n wir tun?”, fragte Louis. Darauf antwortete Laili: “Hat wer Lust auf Kartenspielen?” “Oh ja”, sagte Louis und ich stimmte auch mit ein. “Wo schlaft ihr eigentlich?”, fragte ich die beiden nach einer Weile. “Wir haben beide Einzelzimmer”, meinte Laili, “Naja, zumindest bis noch wer anderes kommt. Es müssen schließlich immer noch neue Schüler aufgetrieben werden.” So unterhielten wir uns noch lange und ich merkte, dass ich in Louis und Laili schon richtige Freunde gefunden habe. Wenn die Schule immer so einen Spaß macht, werde ich echt nie von hier wollen. 

Und, wie gefällt euch der erste Teil? Ich bin gespannt auf euer Feedback! 

Ihr könnt übrigens gerne noch mitmachen, dafür müsst ihr nur diesen Steckbrief ausfüllen:

  • Name:
  • Alter:
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  • Aussehen (1. Gestalt)
  • Aussehen (2. Gestalt)
  • Charakter:
  • Hobbies:
  • Ungefähre Rolle:

Vg Fritte

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Eure Kommentare

Wooow, ich finde es super!!! Ich freue mich auch richtig dass es aus meiner Sicht (also Lexa) erzählt ist.
  • Name: Willow Wolfpaw
  • Alter: 13
  • Zweite Gestalt: Wolf
  • Aussehen (1. Gestalt) Weiße haut und Pechschwarze haare und Augen. Kleidet sich IMMER schwarz
  • Aussehen (2. Gestalt) Eine Dunkelgraue Wölfin
  • Charakter: Deprimiert, meistens alleine und nicht sozial. Meistens etwas abweisend.
  • Hobbies: Klavierspielen
  • Ungefähre Rolle: Ist immer sehr zurückhaltend und still, aber wild entschlossen alles für Tiere zu riskieren.
Ich finde die Geschichte so superduper cool. Danke  das ich vorkam
Super Teil! Liebe Grüße deine Charly.
Toll, ich mag deine Geschichten!
  • Name: Helena Foy
  • Alter: 11
  • Zweite Gestalt: Fenek
  • Aussehen (1. Gestalt) schulterlange blonde Haare, braun-orange-bernsteinfarbende augen
  • Aussehen (2. Gestalt)  naja halt ein Fenek mit braunen Augen 😅
  • Charakter: nett, hilfsbeit
  • Hobbies: singen
  • Ungefähre Rolle: die Ntte
Cool 
Du hast das echt mega cool geschriebenIch würde gern mitmachen. Name: Mia Till Alter: 11 Jahre Zweite Gestalt: Elch Ausehen (1. Gestalt {Mensch}): Schwarze, lockige Haare, schwarze Hautfarbe, schwarze Augen Aussehen (2. Gestalt {Tier}): braunes Fell, ziemlich groß Carakter: frech, verrückt Hobbies: tanzen, dichten Ungefähre Rolle: Hat oft sehr verrückte Idden, muss öfters (sehr oft) nachsitzen, liebt es in der Nacht heimlich auszureißen, Mia macht Lexa öfters etwas Angst, Tiere sind ihre besten Freunde  
Außerdem: Tschuldigung, Alicia ist im ersten Teil sehr gemein rübergekommen, aber sie wird netter. Ansonsten habe ich nicht alle Charaktermerkmale genau befolgt... Der nächste Teil ist übrigens aus der Sicht von Lilly geschrieben. Leider werde ich erst im dritten Teil Cleo-Alley mit in die Geschichte einbauen. 
Oh! Die Sätze in Gedankensprache sollten eigentlich anders aussehen...