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War of Ele­ments - Die Aus­er­wähl­ten (Chap­ter 2)

Die anderen Menschen stellten sich als Aidan, Kyra und Brandon vor. Sie erzählten, auch sie hätten diese Visionen von dem Tempel gehabt. Daraufhin herrschte eine Todesstille. Was hatte dies zu bedeuten? Warum hatten ausgerechnet sie diese Visionen? Und warum jagten nun die Soldaten des Königs sie? Es waren solche Fragen, die niemand beantworten konnte. Aber eines war sicher: Das Schicksal brachte sie zusammen und sie würden nur zusammen die Antworten auf jene Fragen finden können.

"Was machen wir jetzt?", fragte Brandon und beendete somit die Stille. Die vier wechselten Blicke. Sie alle waren ratlos. Sie konnten nirgendwo hin. Überall waren Soldaten, die sie festnehmen würden. Oder noch Schlimmeres. Was immer sie machen würden, sie dürften nicht in die Nähe der Soldaten kommen. Und dies war praktisch unmöglich. Seitdem George an der Macht war, wimmelte es in der Stadt nur von Soldaten. Und nicht nur in der Stadt. Wo auch immer Menschen waren, Soldaten waren auch nicht weit. Kyra sprach aus, was alle dachten: "Das einzige, was wir machen können, ist fliehen. Wir müssen weit weg. Weg von der Stadt. Weg von den Menschen. Sonst werden wir nicht überleben." "Und sobald wir in Sicherheit sind, müssen wir herausfinden, warum der König unsere Leben beenden will.", fügte Aidan hinzu. Die anderen nickten zustimmend.

Mitten in der Wüste war es schwer, sich zu verstecken. Soweit man blicken konnte; alles bestand aus Sand. Wenn man hier entdeckt werden würde, so wäre man verloren. Keine Möglichkeiten wegzulaufen. Keine Möglichkeiten sich zu verstecken. "Wo laufen wir überhaupt hin?", fragte Jakob. Die Ratlosigkeit war ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Niemand traute sich, eine Antwort zu geben. Niemand war bislang in den südlichen Gebieten unterwegs gewesen. Man kannte diese Gebiete nur aus Legenden. Keiner von ihnen hätte erahnen können, dass sie sich hier einmal aufhalten würden. Doch nun war es der Fall.

Unter der Führung von Jaimey liefen die Soldaten durch die Wüste. Sie folgten den Fußspuren der Jugendlichen. Sie waren ganz nah. Und dann sah Jaimey sie. Er sah sie, wie sie durch die Wüste liefen. Die Soldaten machten sich auf den Befehl zu schießen zu bereit. Doch Jaimey wartete. Er wartete darauf, dass die Hitze der Wüste ihnen so sehr zugesetzt hätte, bis sie keine Kraft mehr hätten, sich zu wehren. Keine Kraft mehr hätten, um wegzulaufen. Und nach Jaimeys Einschätzung würde dies nicht mehr lange dauern.

Sie waren bereits über vier Stunden in der Wüste unterwegs gewesen. Sie konnten nicht mehr. Kein Wasser. Kein Essen. Sie hatten nichts. Brandon setzte sich in den Sand. Er konnte nicht mehr weiterlaufen. Genauso wenig wie die anderen."Am besten machen wir eine kurze Pause.", schlug Kyra vor. Sie alle setzten sich in den Sand. Darauf hatte Jaimey nur gewartet. "Festnehmen.", sagte er kurz und knapp und in den nächsten Sekunden umringten hunderte Soldaten die Jugendlichen, nahmen sie fest und brachten sie zu George ins Königshaus. Jaimey lächelte zufrieden.

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Eure Kommentare

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Mir gefällt deine Geschichte. Schreib unbedingt weiter! LG Tigi #TigiTiger #Spaceclub #Bookclub # AntiFortnite
ich habe gleich beide Teile gelesen und finde die Geschichte echt spannend! Schreibe unbedingt eine fortsetzung.