Filmtipps

BERLINALE: Kein Held

Darum geht's

Mivan lebt gerne in der Stadt. Dort hat er seine Schule und seine Freunde und Freundinnen. Deshalb ist er ganz und gar nicht begeistert, als er in das Heimatdorf seines Vaters ziehen soll. Dort muss Mivan bei seiner Tante wohnen, doch anfangs können die beiden einander nicht leiden. Und auch die neue Schule kann seiner alten nicht das Wasser reichen.  

Mit der Zeit kommt Mivan den anderen Kindern des Dorfes aber näher. Zusammen stellen sie sich Herausforderungen und erleben Abenteuer. Mivan stellt fest: Vielleicht hat auch seine neue Situation schöne Seiten.

Unsere Meinung

Der Film hat einige lustige Momente. Die ereignen sich meistens zwischen Mivan und den anderen Kindern. Freundschaft spielt eine wichtige Rolle. Auch die Musik steht im Vordergrund. Mivan wird als sehr musikalisch gezeigt und es gibt mehrere Lieder im Film. Die denkt Mivan sich selbst aus, weshalb sie seine Situation und Stimmung gut darstellen.

“Kein Held” setzt sich viel mit dem Thema Verletzlichkeit auseinander. Denn von Mivan wird erwartet, dass er die ganze Zeit stark und schlagfertig ist. Doch Mivan hat auch seine nachdenklichen und emotionalen Momente. Er macht Fehler und er hat Angst. Der Film bringt einen zum Nachdenken, was “stark” oder ein “Held” sein überhaupt bedeutet. Wir empfehlen den Film ab 10 Jahren. Er eignet sich auch gut als Familienfilm. 

Land   
Indien, Singapur

Regie 
Rima Das

Jahr    
2026  

Länge    
97 Minuten

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