Filmtipps

BERLINALE: Stadt der Schornsteine: In der Zeit gefangen

Darum geht's

Lubicchi lebt in der Stadt der Schornsteine. Nachdem er seinen Freund Poupelle verloren hat, ziehen die Tage an ihm vorbei. Er möchte nicht akzeptieren, dass Poupelle wirklich weg ist. Während er einer Maus und einem blauen Armband hinterherjagt, fällt er in einen Brunnen, der Lubicchi in das Reich der Uhren bringt. Jede Uhr, die hier nicht weiterschlägt, wird weggeworfen. Außer der große Uhrenturm, der schon seit Jahren auf der Uhrzeit 11:59 Uhr stehengeblieben ist. Ein Mann Namens Gus soll seit hundert Jahren im Uhrenturm auf etwas warten. Es heißt, nur Lubicchi kann die Uhr wieder zum Laufen bringen. Zusammen mit dem Kater Fluff will Lubicchi das Geheimnis lösen. Er möchte wieder nach Hause kommen und nicht länger auf Verlorene warten.

Unsere Meinung

Schon ab der ersten Minute waren wir mitten in Lubicchis Welt. Auf seiner Reise gibt es überall etwas Spannendes zu entdecken, und jede Figur ist auf ihre eigene Art besonders. Nach dem Film erzählt der Regisseur, dass die Arbeit daran viereinhalb Jahre gedauert hat. Das hat uns sehr beeindruckt. Die Bilder sind wunderschön und man merkt, wie viel Mühe in jedem Detail steckt.

Besonders mochten wir den Kater Fluff. Fluff und Lubicchi sind wie Geschwister: Sie streiten sich manchmal, halten aber immer zusammen und helfen sich gegenseitig. Der Film zeigt, wie schwer es ist, jemanden zu vermissen, den man verloren hat. Auf seiner Reise versteht Lubicchi erst so richtig, wie traurig er wegen Poupelle ist und warum er ihn zurückholen möchte. Am Ende wird klar, dass er seinen eigenen Weg gefunden hat, Poupelle im Herzen zu behalten. Und das braucht viel Mut.

Land   
Japan

Regie 
Hirota Yusuke

Jahr    
2026  

Länge    
98 Minuten

Altersempfehlung
ab 9 Jahren

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