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Die Schwörer-Familie umrundet seit fünfundzwanzig Jahren per Segelboot die Welt. Zu acht lebt sie auf kleinstem Raum. Gerade einmal zwanzig Quadratmeter stehen der Familie zur Verfügung. Sie verbringen ihren Alltag, alle Feste und Feiertage auf dem Wasser - denn: „Home ist the Ocean“ (auf Deutsch: Zuhause ist der Ozean).
Der Dokumentarfilm erzählt von den Aufgaben der Eltern, die Klimaforscher sind. Sie sammeln Wasserproben, besteigen Berge und leiten Umweltaktionen an Schulen auf der ganzen Welt. Auch das Leben der Kinder ist voller Herausforderungen. Der Film begleitet sie bei der nächtlichen Wache auf dem Schiff, beim Lernen mit ihrer Mutter und auch hoch in den Segeln.
Die Kinder wachsen ohne einen festen Wohnort oder einer eigenen Schule auf. Jedes von ihnen wurde in einem anderen Land geboren. „Home is the Ocean“ gibt spannende Einblicke in das Leben auf dem Meer. Dabei werden sowohl die schönen Aspekte als auch Probleme beleuchtet. Weil der Film über sechs Jahre hinweg gedreht wurde, kann man der Entwicklung der Kinder folgen. Es gibt auch spannende Einblicke in das Gefühlsleben der Charaktere.
Ein besonders beeindruckender Teil des Films sind die Natur- und Tieraufnahmen. Man bekommt gigantische Wellen, die Weiten des Meeres und auch Delfine, Wale und Eisbären zu Gesicht. Der Film informiert nicht nur, sondern bringt einem vor allem die Natur und den Ozean näher.
„Home is the Ocean“ eignet sich gut als Familienfilm. Themen wie Familienleben, Umweltschutz und Natur sind unabhängig vom Alter der Zuschauenden fesselnd. Da der Film an manchen Stellen ohne viel Sprechen verläuft, kann es sein, dass er nicht so interessant für jüngere Kinder ist.
FSK
6
Land
Schweiz
Produzent
Livia Vonaesch
Jahr
2025
Länge
94 Minuten
Hört sich spannend an
Klingt sehr cool!👍😎
Nach dem Lesen des Artikels möchte ich mir gleich den Film anschauen. Super geschrieben.
Ich finde irgendwie das das traurig ist, denn die Kinder haben keine feste Zukunft, sie können nämlich nicht richtig lernen wie es ist einen anderen Job zu haben. Vielleicht wollen sie auch garnicht Klimaforscher werden wenn sie erwachsen sind. Ich finde sie sollten auch andere Kinder kennenlernen, und alle Möglichkeiten für einen guten Job offenhaben. Stattdessen leben sie ihr ganzes bisheriges Leben auf einem Boot. Die Eltern sollten sich mehr um die Zukunft der Kinder kümmern. Ansonsten gefallen mir die Natur-Unterwasseraufnahmen sehr, und es gefällt mir auch, das der Klimaschutz so hervorgehoben wird. Es ist nämlich sehr wichtig den Ozean und die Meere zu schützen. Allerdings finde ich es nicht sehr gut das die Leute auf so engem Raum leben. Dafür scheinen die Kinder eine eher unbeschwerte Kindheit zu haben. Und es scheint sehr cool zu sein, Eltern zu haben die als Klimaforscher arbeiten.
Das ist cool